Erstligisten geben sich keine Blöße

Von am 28. Juli 2014 – 16.37 Uhr 41 Kommentare

Gleich mehrere Erstliga-Vereine haben am Wochenende Testspiele absolviert – und alle brachten ihre Spiele sicher nach Hause. Den höchsten Sieg feierte der 1. FFC Frankfurt, Geld für den guten Zweck erspielte der VfL Wolfsburg.

Mit 4:1 (3:0) siegte der VfL gegen Zweitligist FSV Gütersloh 2009. Dabei trafen gleich zwei der Wolfsburger Neuzugänge, und erspielt wurden insgesamt 2000 Euro für den Verein „Elternhaus für das krebskranke Kind“.

Graham Hansen und Bernauer treffen
Caroline Graham Hansen sorgte in der 17. Minute für die Führung, die Martina Müller eine Viertelstunde später verdoppelte. Vanessa Bernauer traf in der 35. Minute zum 3:0-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Güterslohs Angela Theiß (46.), in der 79. Minute gelang der eingewechselten Anna Blässe vor 500 Zuschauern der 4:1-Endstand.

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Anna Blässe

Anna Blässe erzielte den Endstand © Sascha Feuster / girlsplay.de

Klarer Sieg für Essen
Die SGS Essen trat am Wochenende gegen den Regionalligisten Borussia Mönchengladbach an und fuhren einen lockeren 7:0 (4:0)-Erfolg ein. Bei sommerlichen Temperaturen war noch keine Minute gespielt, da erzielte die erst 17-jährige Lea Schüller das 1:0 für die SGS. Bis zur Halbzeit schraubten Charline Hartmann (3.), Ina Mester (33.) und Madeline Gier (34.) das Ergebnis auf 4:0. Zur zweiten Hälfte veränderte SGS-Trainer Markus Högner seine Mannschaft auf gleich acht Positionen. Caroline Hamann (60.), Mester (70.) und Isabelle Wolf (86.) erzielten die Tore.

Hoffenheim bezwingt Zürich
Die TSG 1899 Hoffenheim forderte den Schweizer Meister FC Zürich Frauen heraus und siegte knapp mit 4:3 (1:2). Im Dauerregen geriet die TSG schon in der dritten Minute in Rückstand. In der 33. Minute glich Leonie Pankratz zum Hoffenheimer Ausgleich, doch noch vor der Halbzeitpause gingen die Schweizerinnen durch einen Elfmeter erneut in Führung. Im Vergleich zu Hoffenheims ersten beiden Testspielen war Zürich ein anders Kaliber, verteidigte besser und ging aggressiver in die Zweikämpfe. Nach Vorarbeit von Martina Moser war es in der 54. Minute Dóra Zeller, die den Ausgleich erzielte. Auch die 3:2-Führung in der 74. Minute ging auf das Konto der Ungarin. Fabienne Dongus sorgte mit ihrem Treffer zum 4:2 in der 80. Minute für die Vorentscheidung, wenngleich Zürich in der Schlussphase noch ein weiteres Tor nachlegen konnte.

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Ehrmann zufrieden
„Es war der erste richtige Test, das erste Spiel auf Wettkampfniveau. Die ersten zehn Minuten hat Zürich unseren Mädels gezeigt, was es heißt auf schnellen und hohen Niveau Fußball zu spielen. Mir war aber schon klar, dass Zürich das Tempo nicht 90 Minuten gehen würde. Wir sind dann immer besser ins Spiel gekommen. In der ersten Halbzeit haben wir zu viel mit Flanken gearbeitet, die verpufft sind. Aber wir haben uns viele Torchancen erarbeitet. Es war ein guter Test, in dem wir gefordert wurden“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann.

FC Bayern besiegt Neulengbach
Gegen den österreichischen Meister SV Neulengbach trat der FC Bayern München an und gewann dank der Tore von Caroline Abbé (2), Mana Iwabuchi, Eunice Beckmann, Ricarda Walking und Lena Lotzen mit 6:1. Einen 33:0-Sieg feierte der 1. FFC Frankfurt bei einer regional verstärkten Mannschaft des TV Neuhof. Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann mit 5:4 gegen die Männer vom TSV Treuenbrietzen

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41 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    @never-rest.

    Nein, keinen „Sonderurlaub“, auch wenn sie sich den sicherich verdient hätte. Glücklicherweise noch „fußballaktiv“ geblieben und soweit mir bekannt, das auch noch bei uns in WOB. 🙂

    Offenbar arbeitet sie immer noch an einer muskulären Verletzung, so wie auch Z.Jakabfi noch nicht in das Mannschaftstraining einsteigen konnte.

    Auch I.Kerschowski hat noch verletzungsbedingt heute gefehlt, jedoch werden wohl alle am nächsten Wochenende mit ins Trainingslager fahren.

    „Schöpferische Pause“ hatte dagegen wohl M.Müller, da nicht im Kader.

    J.Damnjanovic mußte verletzungsbedingt schon nach ca. 17 Min. ausgewechselt werden.

    Auch wenn das Ergebnis es nicht so erahnen läßt, war Herford von der Spielanlage gar nicht so schlecht, zumal sie auch phasenweise ein gutes Kurzpaßspiel im MF gezeigt haben u. auch in der 2 Hz in der Offensive 2-3 gute Konter zeigten, die sie jedoch nur 1x erfolgreich abschließen konnten.

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