1. FFC Frankfurt verpflichtet Mandy Islacker

Von am 30. Juni 2014 – 11.41 Uhr 38 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat Stürmerin Mandy Islacker von Erstliga-Absteiger BV Cloppenburg verpflichtet. Die 25-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016.

Mit bisher 68 Bundesliga-Treffern, davon zwölf in der letzten Saison, zählt Islacker zu den erfolgreichsten deutschen Torschützinnen der letzten Jahre. Mit 16 Jahren debütierte die gebürtige Essenerin bereits in der höchsten deutschen Spielklasse, in der sie insgesamt 132 mal zum Einsatz kam.

Neue Herausforderung
Islacker erklärt: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung beim 1. FFC Frankfurt und bin glücklich, Teil dieser hochkarätig besetzten und von Colin Bell trainierten Mannschaft zu sein. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der 1. FFC Frankfurt als einer der erfolgreichsten europäischen Frauenfußball-Vereine seine Saisonziele auch künftig erreichen kann.“

Anzeige
Mandy Islacker beim 1. FFC Frankfurt

FFC-Manager Siegfried Dietrich freut sich über Neuzugang Mandy Islacker © 1. FFC Frankfurt

Wunschspielerin
FFC-Cheftrainer Colin Bell sagt: „Mandy Islacker ist meine absolute Wunschspielerin für die weitere Verstärkung unserer Mannschaft im Offensivbereich und ich freue mich sehr, dass sie sich für den 1. FFC Frankfurt entschieden hat. Mandy hat in ihrer Karriere immer konstante Leistungen abgerufen und in den letzten drei Spielzeiten jeweils eine zweistellige Torausbeute realisiert. Mit ihrem starken linken Fuß erhöht sie unsere Optionen im Angriffsspiel. Darüber hinaus ist sie eine charakterlich einwandfreie Persönlichkeit, die bestens zu uns passt.“

Gezielte Verstärkung
FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Mit Blick auf unsere Saisonziele 2014/15 wollten wir uns noch einmal ganz gezielt im Sturm verstärken. Mandy Islacker ist eine Wunschverpflichtung unseres Cheftrainers Colin Bell und wir freuen uns sehr über ihre Zusage. Mit ihren Offensivqualitäten und ihrer großen Erfahrung ist sie eine wichtige Verstärkung.“

Jetzt lesen
1. FFC Frankfurt verpflichtet Laura Freigang

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

38 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Schön dich mal wieder seit langer Zeit „euphorisch“ zu erleben, denn nach deinen Einschätzungen haben nun wieder alle 1.FFC-Spielerinnen das Zeug die Plätze der N11 zu besetzen.

    „Wundersam“ auch, daß die Spielerinnen , vorher kaum beachtet, bei Verpflichtung in Frankfurt, gleich eine Klasse höher anzusiedeln sind, obwohl noch gar nicht in der Mannschaft gespielt.

    Wie ist der Verlust der „überragenden“ Mittelfeldstrategin“ M.Behringer (deine letztjährige Einschätzung) denn jetzt zu verkraften, da sie nun weg ist ?

    Wenn du nun „Trainer“ wärst, würde ich dir die variablen Spielweisen und insbes. die von dir geliebte „Rotation“ der Spielerinnen glauben, aber ich denke du hast die „Strategie“ ohne C.Bell vorgedacht.

    M.Islacker ist sicherlich eine der besseren deutschen Offensivspielerinnen und zudem noch die „Wunschspielerin“ von C.Bell, aber beobachte dann mal, wie oft sie in seinem Spielsystem Einsätze bekommt.

    Vielleicht schaffst du es ja mal die gleiche „Messlatte“ beim 1.FFC anzulegen, wie du sie so gern bei anderen Clubs anlegst. 🙂

    P.S. P.Kuzniks Vertrag in WOB war wohl eher ein „Scheinvertrag“ !

    (0)
  • AdiPreissler sagt:

    Aktuelles Update:

    Schumann – Schmidt, Prießen, Hendrich – Laudehr – Ando – Marozsan – Islacker, Celia

    Bank: Preuß – Kuznik, Huth, Tanaka, Crnogorcevic

    USA: Garefrekes (Einsatzfähigkeit bei Rückkehr ungewiß, siehe Pohlers)

    Reha: Bartusiak, Kulig, Munk

    Nicht unter Vertrag: Doorsoun

    Die Stammelf sieht mir etwas dünn besetzt aus, aber 9 Spielerinnen reichen glaube ich aus, um antreten zu dürfen.

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Nun ist es doch erstmal schön, dass der FFC endlich einmal mit einer positiven Meldung in den Personalisa auftaucht. Auf Mandy Islacker freu ich mich. Ich glaube, dass bei der Verpflichtung auch an die Position der Nestorin Garefrekes gedacht wurde, so viele Frühlinge ich ihr auch wünsche.
    Insgesamt sind die Planungen nicht sehr spektakulär und eher auf Solidität aus. Eine Kampfansage auf die Titeleroberung sieht gewiss anders aus. Meines Erachtens wiegen die Zugänge die Abgänge von Alushi, Behringer und auch Peter qualitativ nicht auf.
    Ein andere Gedanke, den ich schon länger hege, geht darauf, dass Dietrich möglichwerweise auch finanzielle Grenzen gesetzt sind, respektive engere setzt. Die Zurückhaltung, die der Club sich schon seit Monaten im Vergleich zu seinen Konkurrenten auferlegt, ist jedenfalls bemerkenswert. Und die plötzliche Betonung der Nachwuchsarbeit im Hinblick auf die bisherige Einkaufspraxis nicht sehr glaubwürdig.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Na klar, der FFC hatte dringend eine alternative Stürmerin nötig. Und da ist Islacker sicher nicht unpassend. Und hätte vielleicht auch bei Wob besser zum Restkader gepasst als Bernau oder Kerscho.
    Mit dem kleinen Geldbeutel fischt der FFC anscheinend cleverer als mit dem grossen Scheinekoffer. Nur bei Priessen sehe ich noch eine Menge Trainingsarbeit nötig, um ins Team zu kommen.

    Allerdings beunruhigt mich immer noch, dass man bei Jakobsson, dem eigentlichen „Filet“stück aus dem Hause Sprehe, immer noch Sorge haben muss, dass sie der Buli erhalten bleibt. Und das verstehe wer will.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Ich glaube, du hast die Situation noch nicht ganz verstanden.

    1. Bell hatte vor der letzten Saison einen Kader, den er nicht selbständig zusammengestellt hat. In diesem hat er aussortiert, wen er gebrauchen kann und wen nicht. Bell hatte dabei auch etwas Glück, dass keine dieser Spielerinnen länger als diese Saison Vertrag hatte, sodass dieser Schritt sehr schnell und ohne große Komplikationen geschehen konnte.
    Bell hat sich also festgelegt, mit welchen Spielerinnen er arbeiten will. Das waren in dem Kader der vergangenen Saison gerade einmal 15 Spielerinnen.
    2. Bell hat insgesamt 5 Spielerinnen bisher verpflichtet: Sasic, Kuznik, Prießen, Islacker und Hendrich. Bell hat bereits bei dem Transfer von Kuznik gezeigt, dass er auf die Spielerinnen, die er selbst holt, absolut setzt, Kuznik fehlte in der letzten Ligasaison als einzige Spielerin neben Garefrekes nicht eine Minute und bildete dabei eine wichtige Stütze in der besten Abwehr der Liga.
    Alle diese Spielerinnen (mit Ausnahme von Hendrich vllt) sind Spielerinnen, die zwar nicht direkt im Blick der Spitzenklubs sind, aber auf jeden Fall berechtigte Geheimtips. Sie sind die James Rodriguez‘ der Liga.
    Über Sasic und Islacker brauchen wir nicht zu reden, Kuznik hat immer wieder auf sich aufmerksam gemacht, wodurch sie ja auch ins Raster von Wolfsburg kam, […], Prießen gehörte 2010 mit zu den weltbesten Nachwuchsverteidigerinnen (auf einer Stufe mit Johanna Elsig) und war in der U20 gesetzt bei der WM. Ich kann von mir nicht behaupten, dass ich diese Spielerinnen vorher nicht beachtet habe. Jeder, der solche Spielerinnen nicht im Auge behält, begeht einen Fehler (dasselbe gilt für so Spielerinnen wie Knaak, Dallmann, Doorsoun, Savin, Simon usw. usf.).

    Natürlich ist Behringer ein Verlust, den man kompensieren wird müssen. Doch Frankfurt hat sich bisher schon deutlich verstärkt und sucht ja auch noch für die „6“ eine Spielerin. Dadurch aber, dass die Abwehr verstärkt wurde, könnte dort auch eine Simone Laudehr spielen, die die Rolle sicherlich anders interpretieren würde, aber auf jeden Fall von der Klasse her nicht wirklich einen negativen Unterschied darstellen würde.
    Ansonsten kann ich mir aber auch vorstellen, eine Hendrich dort einfach ins kalte Wasser zu werfen und sie daran reifen zu lassen.
    Auch eine Melanie Behringer ist ja erst zu der Strategin geworden, als Bell sie dorthin gestellt hat und ihr die Qualitäten vermittelt hat.

    Dass Islacker nicht ins System passen wird, kann ich nicht erkennen. Im Gegenteil, mit ihr werden ganz neue Systeme denkbar, vor allem eine Rückkehr zum 4-4-2, um Sasic vorne zu entlasten. Aber auch ein 4-3-3 mit Islacker, Sasic und Garefrekes ist ohne weiteres denkbar, da Islacker ja eigentlich gelernte LA ist. Das System ist ganz auf sie ausgerichtet, weswegen ich Bells Rede von der Wunschspielerin auch voll und ganz verstehen kann.

    Und last but not least zur Rotation: Oben habe ich bereits gesagt, dass Bell letzte Saison sich auf einen Kader von 15 Leuten festgelegt hat (davon Huth verletzt). Daraus resultierte das wenige Rotieren. Jetzt hat er selbständig Spielerinnen transferiert, die in sein System und seine Art, Fußball spielen und spielen zu lassen, passen. Am wenigsten wird er vermutlich in der Abwehr tatsächlich rotieren lassen, dafür wird er im Mittelfeld und vorne sicher öfter mal varieren, auch vom System her. Mit Crno und Huth hat er zwei schnelle Außen, auch Ando wird häufiger mal raus rotieren. Spielt er nur mit einer „10“, gehe ich davon aus, dass auch Marozsan öfter mal ne Pause bekommt.
    Viel wird davon abhängen, wieviele noch kommen und wer noch kommt. Aber ich denke, wir werden häufiger eine veränderte Startformation sehen als in der abgelaufenen Saison!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • FFFan sagt:

    Mandy Islacker ist eine sehr gute Verstärkung für den FFC, die vielleicht nicht auf Anhieb den Sprung in die ‚Stammelf‘ schaffen wird, aber im Saisonverlauf noch eine wichtige Rolle spielen kann und mit ihrer Torgefährlichkeit Celia ein wenig entlasten kann.

    Gleichzeitig zeigt dieser Transfer (wie auch schon die Personalien Prießen und Hendrich), dass in Frankfurt mittlerweile ‚ein anderer Wind weht‘. Früher hätte man die Verpflichtung einer solchen Spielerin dort wahrscheinlich gar nicht in Betracht gezogen („keine Nationalspielerin, also kann sie für den FFC nicht gut genug sein“), aber Colin Bell interessiert nicht, was eine Spielerin bisher in ihrer Karriere erreicht hat, sondern ob sie zu seiner Spielidee passt und bereit ist, seinen ‚Weg‘ mitzugehen, wie er es von seinen Spielerinnen verlangt!

    Aktuelles Update:

    Schumann – Schmidt, Prießen, Kuznik, Huth – Garefrekes, Hendrich, Marozsan, Laudehr – Ando, Sasic.

    Bank: Preuß; Tanaka, Crnogorcevic, Islacker, Reinhardt, Peil, Munk.

    Außerdem im Kader: Hanemann, Kremer; Kulig, Bartusiak.

    Macht insgesamt 22 Spielerinnen (4 Torhüterinnen und 18 Feldspielerinnen).

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon, machen wir uns nichts vor. dieses Gerede von Wunschspielerin ist doch immer albern. Nicht auf diesen Transfer bezogen sondern allgemein.
    Welche deutsche Stürmerin mit einer bestimmten Klasse wäre sonst in Frage gekommen, die vertragsfrei wäre?
    Ich wüsste keine. Da blieb ihm eigentlich keine andere Wahl.
    Manchmal verletzen sich auch Spielerinnen im Laufe der Saison (was man niemand wünscht) aber vorkommt.

    @FFFan, da sollen aber noch Löber, Mattheis usw. von der II Mannschaft dazu kommen.

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    Hier wird mal wieder ins Blaue hineingeschrieben, dass es eine wahre Pracht ist.
    Kuznik, Celia und Doorsoun waren auch schon vor Bell spitze oder wurden dazu gebracht von einem, der sich dann allerdings für Leverkusen entschied. Und auch spitze bevor Colin Bell das erste mal den Gedanken daran verschwendete, zum FF zu wechseln. Die spielten halt bisher im falschen Verein, um sich das Natio-Trikot überstreifen zu dürfen – nach Meinung der Herrin der Kalteiche.
    Ich würde ja gern mal den Malleus maleficarum zur Hand nehmen und der Herrin der Kalteiche ihre Frankfurt-Hörigkeit austreiben.

    (Bitte jetzt nicht herumnölen, ich führe nur meine inneren Dämonen Gassi. Andrea Petkovic tut ja mit den ihren gern Kaffee trinken. 😉 )
    Dann wären auch die objektiven Befindlichkeiten zu einer, wie von vielen so genannten, „Sassi Nationale“, wieder gerade gerückt. Viele der Frankfurterinnen ruhen sich doch auf ihren nationalen Erbhöfen aus. Da muss mal wieder Schwung rein!

    Und bitte: Ich halte nichts davon, Spielerinnen vom Sturm in die Abwehr umzupolen oder umgekehrt. Davon wird es auch nicht besser. Ich will eine Svenja Huth wie zu U 20-Zeiten vorne rumwuseln sehen. Und net hinten rumspielen lassen.

    Und das der Verein eine Meike Weber gehen lässt, wird sich noch als Irrtum herausstellen. Die hätte längst das Natio-Trikot verdient.

    (0)
  • FF-Tale sagt:

    Aus DFB-Sicht: Islacker (Minus), ABER jetzt im Frankfurt-Trikot (Plus).

    Das wird noch spannend, wie sie dann in der Otto-Fleck-Schneise diesen Widerspruch mathematisch korrekt auflösen werden!

    Vor einer evtl. dann sehr bald wiederanstehenden, 1. ernsthaften und v. a. dann womöglich nach all den Jahren endlich einmal 2. abschließend-konsequenten Beschlussfassung zur Personalie Islacker aus der auch 3. die N11-Seite schadlos ohne finalen Gesichtsverlust hervorgeht… oh je! 🙂
    Vor dieser (jahrelang maximal verschleppten und peinlichst genau ignorierten) Diskussion/Entscheidung kann der DFB eigentlich nur geschützt bzw. gerettet werden, indem Islacker in Frankfurt den freigewordenen Kaderplatz einer z.B. Wich einnehmen „darf“. 🙂

    (0)
  • Karl sagt:

    @zaunreiter: Mit der Feststellung „Kuznik, Celia und Doorsoun waren auch schon vor Bell spitze oder wurden dazu gebracht von einem, der sich dann allerdings für Leverkusen entschied.“ hast du natuerlich voellig Recht, aber die Frankfurt-Hoerigkeit der BTin erscheint mir etwas unlogisch wenn du doch im gleichen Beitrag Meike Weber
    ansprichst die doch bis jetzt immer in Frankfurt spielte und trotzdem nicht in der N11 gelandet ist.
    Soweit ich weis sind von den aktuellen Frankfurter Spielerinnen nur Bartusiak, Marozsan und Huth erstmals zur N11 berufen worden als
    sie schon in Frankfurt spielten. Alle anderen waren vorher schon in der N11 und kamen dann erst nach Frankfurt. Das erscheint mir keine besonders hohe Quote fuer einen Spitzenclub, und wuerde eher beweisen dass FFM eine gewisse N11-Hoerigkeit haette als umgekehrt.
    Sollte der Malleus maleficarum jemals wieder als Werkzeug der deutschen Justiz benutzt werden waere es hoechste Zeit auszuwandern 🙂

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Zaunreiter/Karl: Kuznik wurde in Potsdam ausgebildet, bei den anderen beiden habt ihr durchaus recht. Doch die Qualität, zu der sie Bell gebracht hat, zu der Konstanz hat sie Obliers noch nicht gebracht. Das ist doch dasselbe mit Hendrich, Prießen usw.
    Obliers findet die Rohdiamanten, schleift sie schon zurecht, Bell veredelt sie dann. Perfekte Teamarbeit und dafür bekommt Leverkusen immer wieder neue Spielerinnen wie Panfil oder Wich, die eine gute Durchschnittsqualität haben und die sich Leverkusen leisten kann. So bleibt der Kreislauf erhalten und steigert sich nach oben. Solche Trainer wie Bell und Obliers, die sich die Karten zuspielen und absolute Qualität haben, braucht die Liga viel stärker.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Karl, @Zaunreiter.

    Woran kann man denn erkennen welcher Trainer eine Spielerin zur Leistungsspitze geführt hat ?

    Ich würde davon ausgehen , wenn ein Trainer diese Spielerin über einen längeren Zeitraum trainiert und dabei auch ihre fußballerische Entwicklung nicht nur begleitet sondern auch gezielt fördert.

    Das wären für mich Trainer, die doch zumindest 3-5 Jahre,gerade aus den Jugendmannschaften heraus, diese Förderung z.B. von der U17 über II.Mannschaft in die 1.Mannschaft begleiten bzw. aktiv betreiben.
    Ist das denn bei Thomas Obliers in Bad Neuenahr von 2009/10 – 2011 u. C.Bell von 2011 bis 2013 der Fall ?

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß ihr das genauso seht, wie es sich @Sheldon hier so „phantasievoll“ zusammenreimt.

    Vielleicht könnt ihr für solche Spielerinnen Beispiele benennen, die eine wirkliche Entwicklung unter einem Trainer gemacht haben.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:
    „Ich will eine Svenja Huth wie zu U 20-Zeiten vorne rumwuseln sehen. Und net hinten rumspielen lassen.“

    Das ist sehr engstirnig gedacht! 🙁
    Die „U20-Zeiten“ sind nun mal vorbei. Und wer Svenja Huth je als Außenverteidigerin erlebt hat, weiß, dass sie nicht nur „hinten rumspielt“!

    @ FF-Tale:
    „Aus DFB-Sicht: Islacker (Minus), ABER jetzt im Frankfurt-Trikot (Plus). Das wird noch spannend, wie sie dann in der Otto-Fleck-Schneise diesen Widerspruch mathematisch korrekt auflösen werden!“

    Das wird überhaupt nicht spannend. Mit fast 26 Jahren ist Mandy Islacker wohl keine potentielle Natio-Debütantin mehr. Allenfalls ganz außergewöhnliche Leistungen, vor allem in der Champions League, könnten daran noch etwas ändern. In Frankfurt findet Islacker dafür immerhin die geeignete ‚Bühne‘ vor…

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: „Ausgebildet“ sind die Spielerinnen bei dem Trainer, der den größten Einfluss auf sie hatte. Sie sind seine Schülerinnen. Und dass Obliers der einflussreichste Trainer ist, dürfte wohl kaum bestritten werden. Man kann gar nicht aufzählen, wieviele Spitzen- und N11-Spielerinnen durch seine Schule in Duisburg, Bad Neuenahr und Leverkusen gelaufen sind.
    Sein Rauswurf war der Anfang vom Ende in Duisburg, weil man die Nachwuchsarbeit komplett über den Haufen geworfen hat, in Bad Neuenahr hat er mit wenig Mitteln eine hochtalentierte Mannschaft aufgestellt, mit Spielerinnen wie Lena Goeßling, Peggy Kuznik, Leonie Maier, Celia Sasic, Sara Doorsoun, Nicole Rolser, Corinna Schröder usw.
    In Leverkusen verfährt er nun nach demselben Modell und findet wieder Abnehmer in den großen Mannschaften.
    Und wenn man dann noch die Spielerinnen aus Duisburg dazu nimmt, die in Duisburg in jungen Jahren unter ihm gespielt haben, dann kommt man locker mal auf 20 Spitzenspielerinnen, die durch seine Arbeit geprägt worden sind.

    Dass Bell laufend von ihm transferiert, zeigt die Achtung vor Obliers‘ Arbeit, weil er weiß, dass aus dessen Arbeit nur gute Spielerinnen kommen!

    (0)
  • holly sagt:

    für mich sind die Trainer an der Ausbildung einer Spielerin am wertvollsten die sie im Alter von 10-15 Jahren trainieren. In dem Alter lernen die Mädchen am leichtesten die technischen Sachen. Später wird es schwierig den Mädels das noch beizubringen.
    Darum erhalten gerade diese Vereine im FF auch mittlerweile eine Ausbildungsentschädigung. Die richtet sich nach mehereren Faktoren: Länge der Vereinszugehörigkeit, Alter, Spielklasse usw.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: Sicher sind diese Jahre für die Grundlagen wichtig. Doch ob du am Ende 3. Liga oder Nationalelf spielst, entscheidet sich in den Jahren 16-18, wo es dann nämlich darum geht, sich durchzusetzen, die letzten 10% auch noch zu lernen, den entscheidenden Vorsprung zu erzielen.

    Die Spielerinnen, die mit 15 auf dem Markt sind, haben gute Grundlagen, doch da ist es nur in Ausnahmefällen absehbar, ob sie sich tatsächlich durchsetzen können, und wenn ja, dann liegen diese Dinge in der Spielerin selbst begründet, nicht im Training!

    Deswegen ist es gut, dass wir die vielen Zuarbeiter-Trainer haben, aber den entscheidenden Impuls geben vor allem die Trainer, die die Spielerinnen über die Schwelle der Bundesliga hieven und sie zu Stammspielerinnen machen!

    (0)
  • Karl sagt:

    @altwolf: Das kann man natuerlich nicht erkennen , ich habe aber dem Teil des Satzes zugestimmt der besagt dass die Spielerinnen auch schon vor Bell Spitze waren. Der Satz ist ein oder Konstrukt und laesst diese Deutung zu. 🙂

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon, das ist ganz anders. Diese Grundlagen (die du meinst)holen sich die C-D-E-F Mädchen schon wenn sie gegen Jungs spielen in dem Alter. Aber das ist wieder Nachwuchsfussball und Sheldon keine Ahnung ……….
    Ob eine Spielerin 3 Liga oder ähnliches spielt liegt mehr daran wie realistisch die Spielerin ihre fussballerische Zukunft sieht. Selbst in der FF BL können die wenigstens Spielerinnen vom Fussball spielen leben. Ich kenne genung Spielerinnen die aufgehört haben weil ihnen das berufliche wichtiger war und das waren keine 3 Ligaspielerinnen. Sondern auch ehemalige U Auswahl Spielerinnen und BL Spielerinnen.

    (0)