Paris Saint-Germain holt Josephine Henning

Von am 12. Juni 2014 – 19.21 Uhr 60 Kommentare

Frankreichs Vizemeister Paris Saint-Germain hat seine Einkaufstour auf deutschem Boden fortgesetzt und binnen kurzer Zeit nach Lira Alushi und Ann-Katrin Berger nun auch Josephine Henning von Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg verpflichtet.

Der Verein gab die Verpflichtungen von Berger und Henning heute auf seiner offiziellen Website bekannt.

Fünf deutsche Spielerinnen
Damit stehen bei PSG inzwischen fünf deutsche Spielerinnen im Kader. In der vergangenen Saison hatte der Hauptstadtverein bereits Linda Bresonik und Annike Krahn verpflichtet und nun innerhalb weniger Tage die Verpflichtung von Lira Alushi, Ann-Katrin Berger und Josephine Henning bekanntgegeben.

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Josephine Henning

Josephine Henning (li.) mit Paris-Trainer Farid Benstiti © Teampics/Paris Saint-Germain

Bricht PSG die Dominanz von Lyon?
Paris Saint-Germain setzt alles daran, die Vormachtstellung von Olympique Lyon zu brechen und unterstreicht mit den Verpflichtungen seinen Ehrgeiz, in der kommenden Saison auch in der UEFA Women’s Champions League ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

60 Kommentare »

  • doc8181 sagt:

    Das Einzige, mit dem ich mich anfreunden könnte, wäre eine Gehaltsobergrenze. Aber alles andere?????

    Der DFB entscheidet darüber, in welchen Vereinen die Natio-Spielerinnen spielen müssen????? Hurra, alle Spielerinnen nach Frankfurt!!! Da schenken wir dann Hr. Niersbach einen schönen Urlaub, inkl. First-Class-Flug, und bekommen dafür noch 2 Topspielerinnen…

    Wenn es soweit kommt, hätten eine Anna Blässe oder eine Stephi Bunte bei uns in dieser Saison KEIN EINZIGES Spiel gemacht!!!!!!

    Wo bleibt da der Konkurrenzdruck für die Natiospielerinnen im Verein??? Wenn ich weiß, dass ich eh spiele, sinkt IMMER die Leistung!!!!!

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  • sonic sagt:

    Ganz so einfach haben sie es sich nicht gemacht:

    1. Runde Player Allocation:
    Die drei Verbände haben 2013 insgesamt 54 Spielerinnen (23 USA, 16 Mex, 16 Kan) nominiert und deren Gehälter übernommen (2014 waren es dann 50, davon 26 USA, 16 Kan. u. 8 Mex.). Die Vereine haben dann für jeden der drei Nationen-Pools eine Wunschliste aufgestellt und die Spielerinnen mußten vier Vereine nennen für die sie spielen wollten und einen für den sie nicht spielen wollten. Ein Gremium aus Vertretern des Collegesports, der Vereine und der (Jugend-)Nationalmannschaften hat diese Wunschzettel dann miteinander abgeglichen. So hat jedes Team 2 kan., 2 mex. und 3 us-Nationalspielerinnen erhalten.

    Danach kam der College-Draft (2. Runde):
    Jeder Verein konnte 4 College-Spielerinnen verpflichten. Die Reihenfolge in der gewählt werden konnte, richtete sich nach der angenommenen Spielstärke der Clubs nach der 1. Runde. Alle Vereine mußten der Reihenfolge zustimmen.

    3. Runde Verpflichtung von Free Agents (max. 4 noch vertraglose Spieler)

    4. Runde Supplement Draft
    Jeder Verein hat 8-10 Spielerinnen benannt, die er noch verplichten würde (auch internationale Spielerinnen, d.h. Spielerinnen, die nicht aus Mex. USA oder Kanada stammen). Diese kamen alle zusammen in einen Pool. Aus diesem konnten dann die Verbände nach einer vorher festgelegten Reihenfolge auswählen. Es gab 6 Runden und es durften max. 2 internationale Spielerinnen pro Verein gewählt werden.

    5. Runde Discovery Players
    nochmals die Möglichkeit 4 vertraglose Spielerinnen zu verpflichten

    Die Vereine können vor und auch während der Saison noch Spielerinnen miteinander austauschen.

    Macht zusammen max. 25 Spielerinnen pro Verein. Zum Saisonstart waren dann allerdings nur noch 18-20 Spielerinnen pro Kader zugelassen. Damit sind die Kader sehr klein, insbesondere, wenn man bedenkt, daß die Liga auch läuft, wenn die Nationalmannschaften Spiele austragen und jedes Team 24 Spiele (+ Play-Offs) in nur 5 Monaten austragen muß. Wenn Spielerinnen zur Nationalmannschaft abgestellt werden müssen, können sich die Teams allerdings für die Ligaspiele in diesem Zeitraum mit Amateurspielerinnen verstärken.

    Also ziemlich kompliziert und in Europa kaum anzuwenden. Eine Gehaltsobergrenze pro Team im gesamten UEFA-Bereich könnte ich mir aber schon vorstellen. Auch ein Draft-System für Jugendspielerinnen hätte sicherlich seine Reize.

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  • Sheldon sagt:

    Die Frage der Verpflichtung von Jugendspielerinnen hatten wir vor 20 Jahren ja auch schon bei den Männern! Ich stehe der Frage zwiegespalten gegenüber. Einerseits sind solche Internate, die an Fußballvereine angegliedert sind, eine gute Sache, und für den Nachwuchs auch wichtig! Deutschland wäre um eine ganze Menge Topspielerinnen ärmer, wenn Potsdam dieses Zentrum nicht hätte! Deswegen ist es zunächst einmal sehr zu begrüßen, dass Wolfsburg sich um den Nachwuchs bemüht und eine solche Einrichtung schafft und beste Bedingungen dafür, dass der Nachwuchs gut ausgebildet werden kann!

    Kritisch wird es aber dann, wenn das dazu führt, dass das Transferkarussell von einem Top-Verein zum nächsten dadurch schon mit 13 oder 14 beginnt und das Zocken um die Topspielerinnen dabei zulasten der Spielerinnen geht. Es kann für eine Spielerin, die noch schulpflichtig ist, nicht gut sein, jedes Jahr an einem anderen Internat zu sein, in einem anderen Bundesland, mit einem anderen Bildungssystem! Deswegen würde ich denken, dass man zumindest Transfers von einem zum anderem NLZ mindestens bis zur Beendigung der 9. Klasse (Schulpflicht) unterbinden sollte, und auch nur zu diesem Zeitpunkt freigeben sollte, um den erfolgreichen Schulabschluss (Abitur) nicht zu gefährden, was geschieht, wenn Spielerinnen in der Qualifikationsphase wechseln!

    Ausnahmanträge in Einzelfällen würde ich so bürokratisch verschachteln, dass sich Spielerinnen darum wirklich nur bemühen, wenn die Situation im Verein für sie nicht mehr erträglich ist oder wenn aus anderen Gründen ein Wechsel für sie eine immense Verbesserung ihrer Lebens- und Lernumstände darstellt! So schützt man die Jugendlichen auch ein wenig vor sich selbst!

    Die Aufnahme von Spielerinnen, die noch nicht an einem NLZ-Internat untergebracht sind, sehe ich dagegen unbedenklicher, da dies für sie höchstwahrscheinlich eine Verbesserung ihrer Umstände bedeuten würde, da diese auf die bestmögliche Vereinbarung von Fußball und Schule ausgerichtet sind und damit eine gute Ausbildung neben dem Ausleben ihres fußballerischen Talentes gewährleisten!

    Hier muss man natürlich auch immer im Einzelfall schauen, ob andere Faktoren dagegen sprechen, doch letztlich ist es einfach ein Internat wie jedes andere, und die letzte Verantwortung haben dort die Eltern! Es kann immer sein, dass solche Entscheidungen sich hinterher doch als Fehler herausstellen, aber das gehört zum Leben dazu! Wer sich entscheidet, kann sich auch falsch entscheiden!

    Wichtig ist, dass die NLZs dementsprechend gefördert werden, dass sie diesen hohen Standard gewährleisten, also immer mit Internat ausgestattet sind, mit Lehrern, die entsprechend auch auf die besondere Situation geschult sind, die hohe Qualität besitzen usw. Es wird viel Bürokratie sein, aber es lohnt sich, das zu investieren!

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  • doc8181 sagt:

    @sonic: Und was machst Du, wenn eine Spielerin irgendwo eine Ausbildung angefangen hat oder ein Studium und dann nach einem Jahr z. B. von Potsdam nach Freiburg wechseln „muss“???
    Und es da dann den Studiengang oder Ausbildungsplatz nicht gibt???? Das würde nur funktionieren, wenn sich die Spielerinnen GANZ auf den Fussball konzentrieren und der DFB sich verpflichtet, ALLE Spielerinnen hinterher bis zur Rente weiterzubeschäftigen 😉 Oder Ihnen dann Ausbildung/Studium bezahlt…

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  • holly sagt:

    Sheldon, die werden nicht im Internat unterrichtet sondern in einer wie im Fall Potsdam Eliteschule des Sports. Da werden dann noch Sportler anderer Sportart unterrichtet. In Wolfsburg gehen die Mädchen auch auf eine extra Schule so das es sich mit dem Training besser kordinieren lässt.
    Der Vorteil dieser Eliteschulen ist ganz klar der Unterricht. Wenn jemand auf eine normale Schule gehst dann ist er immer nur am aufholen vom Stoff der nicht Hauptfächer.
    Aber wie du halt immer sagst vom Nachwuchs hast du halt keine Ahnung und auch kein Intresse dran.
    Glaub mal warum Samatha Dick nach Wolfsburg ist, weil sie Schule und Fussball viel besser dort ausüben kann.
    Im Moment sucht eine deutsche U N11 Spielerin einen Verein in Hessen. Nach dem Besuch aller in Frage kommenden Vereine war der FFC gleich aus dem Rennen. Die Gründe dürften jedem wohl klar sein. Weil man dort einfach keine Chance bekommt und auch das menschliche am schlechtesten war.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Achja, und Eliteschule und Internat schließen sich nicht aus. Oder wo haben dann sonst Spielerinnen wie Sarholz gewohnt, als sie mit 14 nach Potsdam kamen?

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  • Sheldon sagt:

    @holly: In welcher Weise hat dein Beitrag einen Bezug zu meinem? Ich habe weder etwas über den Wechsel von Dick gesagt (nirgendwo) noch über das FFC-Nachwuchssystem!

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  • FFFan sagt:

    @ Sokrates:
    „Vielleicht sollten Dietrich und Schröder (gemeinsam mit Theo Zwanziger?) mit der DFB-Spitze (und der Fifa) über diese neue Konstellation im deutschen (und europäischen) FF und ihre Folgen diskutieren…“

    Herrn Zwanziger sollte man da momentan vielleicht lieber nicht ‚einbinden’… 😉

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  • holly sagt:

    @ Sheldon in einem Internat/WG wohnen die Mädchen, Lehrer sind an den Schulen.
    Einfach richtig lesen und dir das gelesene durch den Kopf gehen lassen dann verstehst du es auch

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  • Zaunreiter sagt:

    holly, da kannst du lange drauf warten. 😉

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Definition eines Internats nach Wikipedia:

    „Es gibt verschiedene Formen von Internaten. […]

    (3.) hochspezialisierte Schulen (Berufsschulen und Fachschulen seltener Berufe, Sportgymnasien, Hochbegabtenförderung), die einen großen Einzugsbereich haben und/oder individuelle Betreuung anbieten. […]

    Wichtig ist die Abgrenzung des Begriffs „Internat“ gegenüber dem des reinen „Wohnheims“ (auch WG) und dem des „Kinder- und Jugendheims“.

    Die Gruppe der Vollinternate kann man unterteilen in Internatsschulen, das sind Internate mit eigenen Unterrichtseinrichtungen, und Schülerheime, die keine eigenen Schulen unterhalten, sondern ihre Schüler in Lehranstalten anderer Träger am Ort oder in der näheren Umgebung schicken.“

    Gehen wir davon aus, dass jedes NLZ mit einer eigenen Schule ausgestattet ist, die auf die Bedürfnisse der Sportler abgestimmt ist (mein Anspruch), so haben wir es mit einem Internat zu tun. Vielleicht sollte man sich mal informieren, was der Begriff „Internat“ bedeutet, bevor man mit ihm anfängt, zu kritisieren. Wir haben gesehen, dass Internat sowohl die Schule als auch das Wohnheim betrifft.
    Natürlich können im Internat auch Externe Schüler unterrichtet werden, das hebt den Schulcharakter als Internat nicht auf!

    Bevor du mich hier kritisierst, solltest du vielleicht mal selbst etwas in das genaue Lesen investieren, bevor du hier Bezüge herstellst, die überhaupt nicht haltbar sind (siehe mein Beitrag von gestern, 17:36 Uhr)

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  • FF-Tale sagt:

    Sokrates sagt:

    „… Vielleicht sollten Dietrich und Schröder (gemeinsam mit Theo Zwanziger?) mit der DFB-Spitze (und der Fifa) über diese neue Konstellation im deutschen (und europäischen) FF und ihre Folgen diskutieren und in der Tat regulierende Maßnahmen von seiten des DFB (und der Fifa) einfordern. Man sollte lieber jetzt über die Frage diskutieren, welche Richtung der FF einschlagen soll, bevor durch die “big players” unumkehrbare Tatsachen geschaffen worden sind. …“

    Sehr viele zustimmungswürdige Sätze in Ihrem Kommentar!
    Aber wieso nur Dietrich und Schröder? Was ist mit den anderen FF-Clubs in D. und Europa? Die Clubs, denen auch Frankfurt und Potsdam ihre (inter)nationale Dominanz verdanken dank Gratis-Talenten und erfahrenem Trainernachwuchs zum Nulltarif?
    Beispiel Henning: Vom Ausbildungsverein Saarbrücken als BuLi-erfahrenes Talent für umsonst(!) nach Potsdam, von dort dank Konzern-Euros zum Männerableger WOB und jetzt kommt halt ein neuer, größerer Akteur (PSG) dazu.

    Dietrich hat sich ja beim Alushi-Transfer auch schon selbstbemitleidet: Natürlich kratzt das am Ego, aber die früheren Spitzen werden eben zu kleineren Fischen, wenn sich plötzlich ein noch größerer Fisch an die Spitze der Nahrungs-, sprich FF-Verwertungskette setzt.

    Wenn man sich diesen einschneidenden Systemänderungen im FF entgegensetzen will, dann geht das nicht mit den in ihrer Macht schrumpfenden bisherigen Eliten (Dietrich, Schröder etc.), sondern nur mit allen (auch den ganzen anderen FF-Clubs!) gemeinsam.
    Und auf DFB, Uefa, FIFA etc. kann man dabei beim Dialog zwar nicht verzichten. Auf deren Mithilfe oder gar auf sowas wie Eigeninitiative seitens des DFB zu hoffen, verbietet sich. Immerhin hat der DFB seit mind. der WM2011 ein Credo: „Mehr Männerableger, mehr nach außen isolierte und geschützte Eliten.“ (O-Töne Ratzeburg, Jones etc.). Da ist die Marschrichtung klar.

    Was ein wenig Hoffnung macht: Es ist nicht alles gut, aber der dt. FF ist (vielen Krisen zum Trotz) ein relativ stabiles Gebilde. Das dürfen Ölmillionen-PSG und Co. (oder z.Zt. wieder einmal die neue US-Liga) erst noch beweisen. Man will nicht von „Nachhaltigkeit“ sprechen, aber bezüglich „Ausdauer“ und dem Faktor „langfristigem Erfolg“ kann da gegenüber den neuen Gefahren für den FF einiges in die Waagschale geworfen werden!

    PS: T. Zwanziger und DFB wird nix mehr. 🙂 Es wird also höchste Zeit für den dt. FF, sich endlich einen neuen Chef-Lobbyisten zu suchen. Zwanziger junior sieht gerade bestimmt auch seinen Bonus bei der DFB-Spitze schwinden (war doch die Beziehung Hoffenehimer FF und DFB eine sehr innige, aber Papa Zwanziger verbaut ihm da wohl z.Zt. einiges mit seinen Streitereien).

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  • holly sagt:

    @ sheldon, nur weil das bei so einer super seriösen Quelle wie Wikipedia steht hat das nix zu sagen.
    Es gibt in Deutschland kein einziges FFinternat wo die Sportler unterrichtet werden. Der Wohnort (Internat) und die Schule mögen auf einem Gelände sein, es sind aber unterschiedliche Gebäude.
    Nenn mir mal bitte ein anderes Beispiel aus dem FF, wenn es denn eins gibt. wo Internat und Schule in einem Gebäude sind?!

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Ich möchte mich nicht in Spitzfindigkeiten verstricken. Natürlich heißt Internat immer Gelände, schließlich besteht eine Schule auch nicht nur aus einem Gebäude, sondern bezeichnet ebenfalls ein Gelände.

    Alle Eliteschulen des Sports sind dadurch, dass sie überregional sind, hat man sich prinzipiell als Internate vorzustellen, da sie alle den Bedarf an Wohnungen für die Schüler haben, die an die Schule angegliedert wurden. Insofern gilt der ganze Komplex als Internat, auch die Schule als Internatsschule!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon die Schule ist nicht immer an das Internat angegliedert.

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  • labersack sagt:

    Gibt es hier eine Strichliste für die zahlreichsten Beiträge?

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Wo ist das denn nicht so? Meines Erachtens ist das für FF-NLZs eine unbedingte Notwendigkeit, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

    Zudem bitte ich dich noch, noch einmal darauf zu antworten, inwieweit der Beitrag vom 14. Juni, 19:28 Uhr auf mich bezogen war, da ich mich in beiden Sachen (FFC-Nachwuchsarbeit und Dick-Wechsel) überhaupt nicht geäußert habe. Da würde ich gerne noch wissen, wieso ich da angeredet war!

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  • Sheldon sagt:

    @FF-Tale: Herrlicher Kommentar! Natürlich geht das nur, wenn man mindestens die 11 BuLi-Vereine im Boot hat, am besten aber auch die 24 Zweitliga-Vereine dazu.

    Damit ist ein wichtiger Punkt angestoßen worden: Die Eigenständigkeit der FF-Verwaltung sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Und das geht gar nicht anders als mit allen Vereinen zusammen, denn Schröder und Dietrich laufen sonst Gefahr, isoliert zu werden, weil die anderen Vereine nicht mitziehen.

    Vor allen Dingen muss aber die unselige B-Juniorinnen-Liga wieder abgeschafft werden und stattdessen die Jugend bis zu den B-Juniorinnen in den Männerligen mitspielen. Nur dann werden wir in der Spitze wieder stark, das war das, was uns immer stark gemacht hat, diese Strategie. Die Liga ist nur ein Kostenfaktor, den man sich sparen könnte, wenn die Mädels zumindest bei den hochklassigen Teams in den unteren Ligen der Männer mitspielen und dadurch die weiten Fahrtwege gespart werden. Man kann ja dann eine Art DFB-Pokal oder so im Sommer austragen, wo der Meister der Juniorinnen ausgespielt wird.

    Ansonsten brauchen die Ligen erstmal eigene Regularien, denn die DFB-Regularien der Bundesliga gehen von ganz anderen Verhältnissen aus. Man kann den Maßstab eines Bosman-Urteils nicht an eine semiprofessionelle Frauenliga anlegen, da braucht es andere Maßstäbe!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon meiner Meinung nach in Essen. Dort sind soweit ich weiss nicht Schule und Internat auf einem Gelände.
    NA zum Nachwuchs hattest was geschrieben. Das mit der U N11 Spielerin passte gerade dazu ebenso das mit Sammy war ja das richtige Thema

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  • kelly sagt:

    leute leute…….sommerloch?

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