Champions League: Torlose Halbfinals

Von am 19. April 2014 – 15.55 Uhr 88 Kommentare

Im Halbfinalhinspiel der UEFA Women’s Champions League zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg ist noch keine Vorentscheidung gefallen. Zwar hatten beide Mannschaften beste Torchancen, Treffer fielen dennoch keine. Und auch im zweiten Halbfinale zwischen Birmingham City und Tyresö FF fand kein Ball den Weg ins Tor.

 

Beim 0:0 vor 5.110 Zuschauern entwickelte sich eine umkämpfte, ausgeglichene Partie. Und sollte der VfL in der Meisterschaft auf dem dritten Rang bleiben, spielt er in der kommenden Saison nur dann international, wenn der Titel in dieser Spielzeit verteidigt werden kann.

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Chancen auf beiden Seiten
So suchten  die Wolfsburgerinnen von Beginn an den Weg nach vorn. Die erste Möglichkeit gehörte allerdings Pauline Bremer (7.), deren Schuss VfL-Torhüterin Almuth Schult allerdings keine Probleme bereitete. In der Folge kamen die Potsdamerinnen besser ins Spiel. Nach einer Viertelstunde verfehlte Julia Simics Direktabnahme das Tor. Es entwickelte sich ein Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, in dem die klareren Chancen dann allerdings den Gästen gehörten. Martina Müller kam in der 19. Minute frei zum Schuss, Torhüterin Ann-Kathrin Berger klärte zur Ecke. Die bereitete ihr dann allerdings ein paar Probleme, und so kam der Ball zu Nadine Keßler. Die Nationalspielerin schoss dann aber voll auf die Torhüterin. Im Gegenzug war Schult gegen Simic zur Stelle.

Beste Möglichkeit für Popp
Auch bei der zweiten Ecke des VfL machte Berger keine gute Figur, die Potsdamerinnen hatten allerdings Glück, dass der Kopfball von Keßler den Kasten verfehlte (22.). Auch an der besten Möglichkeit der Gäste war Keßler beteiligt, die mit einem starken Pass auf Alexandra Popp die Hintermannschaft der Gastgeberinnen aushebelte. Popp stürmte daraufhin frei auf Bergers Kasten zu, verzog ihren Schuss jedoch, sodass der Ball knapp rechts am Tor vorbeiging (38.). Kurz vor der Pause mussten die Wolfsburgerinnen nach einer Ecke von Genoveva Anonma auf der Linie klären (42.).

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88 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    @tpfn,
    Da interpretierst Du aber Sachen rein!!! 🙁

    LISA hat nach dem Spiel ganz klar gesagt, daß Wir nicht das gezeigt haben, was wir eigentlich können!!!
    Konkret sagte sie; „Das können wir besser“!!!
    Schröder meinte ja sogar, daß einige TURBINEN WOB sogar überschätzt hatten, und deshalb in Hälfte Eins eher ängstlich und zurückhaltend gespielt haben!!!
    Konkret sagte er; „Das haben wir eigentlich gar nicht nötig“!!!
    Das wurde in Hälfte Zwei dann auch besser, und es konnte sogar eine spielerische Überlegenheit daraus gemacht werden!!! 🙂

    Sie werden also in WOB hoffentlich sofort richtig in die Zweikämpfe gehen, und sich hier und da etwas cleverer anstellen!!! 😉

    Wie Du also zu Deinem „Gefühl“ kommst, kann ich absolut nicht nachvollziehen!!! 🙁

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Wenn dem so ist – kommt natürlich auch auf die Anzahl der Turbine-Fans an – finde ich das auch nicht so gut.
    Wenn es so kommen sollte, orientiert man sich da wohl am Pokalfinale in Köln, wo man ja auch die beiden Lager trennte, um wohl so mehr Stimmung zu erhalten.

    Kann aber auch bedeuten, daß bei einer bestimmten Zuschaueranzahl aus Sicherheitsgründen solche Trennungen vorgegeben werden. Vielleicht kennt sich da jemand genauer aus.

    Wäre dann auch ein „Novum“ in der Arena, da bisher Fans aus Russland bzw. von Arsenal nur in geringer Anzahl präsent waren.

    Wenn mehrere Fans zusammensitzen, sind sie natürlich auch stimmgewaltiger.

    Würde ich aber erst einmal abwarten, ob das wirklich so kommt.

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  • Alice sagt:

    @Detlef: Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das die Intention ist. Ich stehe zum Beispiel immer gerne mit den anderen Fans zusammen. Ist doch blöd, wenn sich die Masse aufsplittert. Ich glaube, dass schon damit gerechnet wird, dass viele Turbinefans anreisen werden und das wird zu koordinieren versucht. Mit Angst hat das bestimmt weniger zu tun. Fühle dich bitte nicht ungerecht behandelt.

    Also wenn du nicht im Gästeblock sitzen willst, sondern dich mit den Wolfsburgern austauschen möchtest, dann nehme doch einfach Eingang Nord oder Nord-Ost 😉 Du kannst ja auch mal in der Nordkurve vorbeischauen, wo ich vermutlich sein werde, dann gebe ich dir ne Cola aus 😉

    Abgesehen davon stand auf unseren Karli-Karten auch Block J und nicht freie Platzwahl.

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  • FF-Tale sagt:

    @ Detlef: Entspannung ist angebracht. Mit Potsdam-Trikot sollte man da eher weniger Angst vor Gästeblock-Abschiebung haben (selbst bei Dortmund-Schalke können Leute unbehelligt mit „falscher“ Trikotfarbe außerhalb des jeweiligen Gästeblocks sitzen). Trikot anlassen und Spaß haben! 😉

    Gästeblock hat für WOB zwei einfache Vorteile:
    1. Viele Potsdamer wissen (im Gegensatz zu den einheimischen WOBern) wahrscheinlich nicht, z.B. wo sie parken sollen, wo man lang muss etc. Ein einfaches Label „Gästefan“ auf wirklich allen Richtungsanzeigern ab Autobahnabfahrt bis Stadionblock-WC macht die Sache organisatorisch dankbarer (für Fans und Organisatoren, v.a. für letztere).
    Naja, Methode „freie Platzwahl“ funktioniert allerdings mind. genauso organisatorisch unkompliziert. Deshalb doch eher Vorteil 2?
    2. Event! Bevor sich die ganzen Potsdamer auf der Tribüne breitmachen, dann doch lieber zusammenpflanzen, vielleicht färbt der dann geschlossene „Turbine-Mob“ dann auch auf die WOBer ab und die bilden ein würdiges Stimmungsgegenüber?
    Was kann es in der vermarktbaren Fußballwelt (also auch in den Augen des VfL) schöneres geben als ein Stadion, das sich gegenseitig in zwei Blöcken TV-freudig stimmungsmäßig hochschaukelt?

    Also wahrscheinlich eher Event-Gedanke statt Hooliganismus-Paranoia. Richtige Angst vor FF-Gästefans hatte bisher nur Hoffenheim: Die wollten allen Ernstes gemeinsam mit der Polizei ein Sicherheitskonzept(??) erstellen und haben dann bei Sifi angefragt, wieviel hundert Fans von denen zum „Derby“ anreisen werden. 😀 … wobei: Der Grat zwischen „Angst vor etw. haben“ und einfach „keine Ahnung von etw. haben“ ist ja bekanntlich sehr schmal.

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  • FF-Tale sagt:

    @ Altwolf: Bei der Uefa (als Veranstalterin) findet sich zur FF-CL m.W. keine Vorgabe zu Fantrennung. In vielen Spielorten (Sportplätzen) der FF-CL in Süd- oder Osteuropa wäre das wahrscheinlich auch grundsätzlich schon gar nicht umsetzbar.

    Selbst das Finale kommt ja ohne Fantrennung aus (zum Glück!), die ergibt sich dann ja auch ohne Zutun sowieso, dank fixem Kartenkontingent für die beiden Finalclubs, Pauschal-Gruppenreisen etc.

    PS im oberen Kommentar vergessen: Ein für seinen Zweck dann überdimensionierter Gästeblock (mit ca. 5.000 Plätzen?) oben in der Ecke mit mäßiger Akkustik plus Plastik-Geld ist und bleibt natürlich Mist, wie hier viele schon sehr richtig geschrieben haben!

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  • Detlef sagt:

    Na da lassen wir die Sache mal auf uns zukommen!!! 😉
    Der FF lebt ja eigentlich davon, daß die Sicherheitsbestimmungen auf ein Minimum beschränkt werden können!!! 🙂

    Ich fände es halt blöd, wenn ich in so einem großen Stadion ausgerechnet auf so schlechten Plätzen sitzen soll, und anderswo wäre noch genügend Platz!!! 🙁

    Die Idee eines Gästeblocks finde ich ja eigentlich sehr gut, aus den von FF-Tale genannten Gründen!!!
    Aber dann bitte auch gute Plätze (Gegentribüne)!!! 😉

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  • Alice sagt:

    Also ich weiß nicht, ob es so angebracht wäre noch extra die andere Gegengerade zu öffnen. der Sinn der Sache ist ja auch, die Masse zu konzentrieren und nicht überall verstreut im großen Stadion sitzen zu lassen. Auf der anderen Seite des Stadions ist die VIP Tribüne und von der Seite aus wird auch gefilmt werden, also da einen Block für die Turbinen aufzumachen käme nun wirklich einer Abschiebung gleich 😀

    Ich bin immer ein Befürworter von Fanblöcken. Das bietet auch den Vereinsfans, die kein Mitgleid eines Fanclubs etc. sind und alleine anreisen eine Anlaufstelle und eine „Garantie“ auf einen Platz in der Nähe Gleichgesinnter.

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  • timmy sagt:

    So, heute Titel-Playoff in Malta. Tordifferenz spielte keine Rolle. Morgen dürfte wohl Spartak in Serbien Meister werden.

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