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2014

Algarve Cup: DFB-Elf schlägt Norwegen nach Rückstand

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel in die deutsche Frauenfußball- Nationalelf ungeschlagen ins Finale des Algarve Cups eingezogen. Dabei ließ sich die DFB-Elf auch von einem frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen.

Beim 3:1 (2:1)-Sieg gegen Norwegen geriet die deutsche Mannschaft, die auf sieben Positionen verändert in die Partie ging, früh in Rückstand.

Norwegen geht in Führung Nach einem Foul von Babett Peter an Ida Elise Enget zeigte die rumänische Schiedsrichterin Cristina Dorcioman auf den Elfmeterpunkt und Lene Mykjåland verwandelte sicher (2.). Für die deutsche Mannschaft war es der erste Gegentreffer seit der 0:1-Niederlage gegen Norwegen im EM-Gruppenspiel in Kalmar.

Schnelle Antwort der DFB-Elf Die DFB-Elf ließ sich nicht beirren und kam rasch zum Ausgleich, als Simone Laudehr nach feiner Einzelleistung den Ball platziert im Netz unterbrachte (12.). Zwar hatte auch Norwegen weitere Chancen, doch ins Tor trafen erneut die Deutschen – diesmal war es Anja Mittag, die am Fünfmeterraum einen Fehler der norwegischen Torhüterin Ingrid Hjelmseth eiskalt ausnutzte (31.).

Marozsán trifft in den Winkel Nach der Pause hatte die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid die Partie besser im Griff, Dzsenifer Marozsán sorgte mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern in den Winkel für die Entscheidung. Die eingewechselte Célia Šašić hatte ebenso weitere Torchancen (67., 85.) wie die ebenfalls in der zweiten Halbzeit neu ins Spiel gekommene Sara Däbritz (75., 84.) und auch Alex Popp (90.), doch es blieb beim 3:1-Erfolg.

Neid: Sieg nicht überbewerten Neid bilanzierte : “Wir freuen uns über den dritten Sieg im dritten Spiel, aber bewerten das Ganze auch nicht über. Die Spielerinnen, die neu in die Anfangsformation gekommen sind, haben das gut umgesetzt. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, die zweite Halbzeit hat sich Norwegen zurückgezogen, uns mehr Raum gegeben. Da haben wir zwar ab und an die falsche Entscheidung getroffen, aber insgesamt bin ich zufrieden.”

Finale gegen Japan Im Finale geht es am Mittwoch, 12. März, 15.10 Uhr (ab 17.30 Uhr zeitversetzt auf Eurosport) nun gegen Weltmeister Japan, der am letzten Vorrundenspieltag mit einem 2:1-Sieg gegen Schweden die Finalteilnahme perfekt machte. Die Tore erzielten Yuki Ogimi (50.) und Aya Miyama (89. Handelfmeter) bei einem Gegentor von Linda Sembrant (42.)

Deutschland – Norwegen 3:1 (2:1)

Deutschland: Angerer – Schmidt, Krahn, Peter, Cramer (46. Kemme) – Marozsán (60. Leupolz), Goeßling (46. Keßler), Laudehr (60. Alushi), Mittag (72. Däbritz), Behringer (46. Šašić ) – Popp

Norwegen – Hjelmseth – Mykjåland (70. Ryland), Rønning, Berge, Tomter (60. Dekkerhus) – Isaksen (83. Reiten), Mjelde, Stensland – Enget (83. Andrine Hegerberg ), Herlovsen (46. Skammelsrud), Haavi, (61. Bjånesøy)

Tore: 0:1 Mykjåland (2.), 1:1 Laudehr (12.), 2:1 Mittag (31.), 3:1 Marozsán (55.)

Gelbe Karten: Marozsán; Berge

Schiedsrichterin: Cristina Dorcioman (Rumänien)

Mittwoch, 12. März (Anstoßzeiten in MEZ)

12.00 Uhr: China – Dänemark (Spiel um Platz 5), Estádio Municipal, Albufeira 12.00 Uhr: Nordkorea – USA (Spiel um Platz 7), Estádio Municipal Bela Vista, Parchal 12.00 Uhr: Österreich – Portugal (Spiel um Platz 11), Estádio Algarve, Faro 15.10 Uhr: Deutschland – Japan (Finale), Estádio Algarve, Faro 15.30 Uhr: Island – Schweden (Spiel um Platz 3), Estádio Municipal, Albufeira 15.30 Uhr: Russland – Norwegen (Spiel um Platz 9), Estádio Municipal Bela Vista, Parchal