Cyprus Cup: Favorit Frankreich wieder dabei
Neben den zwölf Mannschaften, die ab Mittwoch in Portugal den Algarve Cup bestreiten, sind ebenso viele Teams zeitgleich beim Cyprus Cup aktiv. Als Titelverteidiger bei der mittlerweile siebten Turnierauflage geht England ins Rennen, nach einem Jahr Pause ist auch Frankreich wieder dabei.
Die Engländerinnen gewannen im Vorjahr das Finale gegen Kanada , für den neuen Nationaltrainer Mark Sampson ist es das erste Turnier mit seinem Team, in das er sogar Routinier Kelly Smith berufen hat.
Gruppe A: Neuauflage des Finals Die 35-jährige Spielertrainerin von Arsenal LFC steht erstmals seit der Europameisterschaft im vergangenen Sommer wieder im Kader. „Kelly ist zurück auf vollem Fitnesslevel, und daher ist es eine großartige Möglichkeit für sie, wieder dabei zu sein und Spielzeit auf internationalem Niveau zu bekommen“, kommentiert Sampson, der dafür aber auf gleich zwei seiner Top-Torfrauen verzichten muss. „Nummer 1“ Karen Bardsley fällt aufgrund eines Ermüdungsbruchs im Fuß aus, Rachel Brown -Finnis leidet an Leisten- und Rückenproblemen. Nachnominiert wurden Lizzie Durack und Carly Telford. Eine große Chance dürfte die Situation jedoch vor allem für Siobhan Chamberlain darstellen. Der Neuzugang von Arsenal überzeugte in der vergangenen Saison im Tor von Bristol Academy (unter Trainer Mark Sampson) und ist wohl die Hauptkonkurrentin von Bardsley um das Shirt der Nummer 1.
Die Engländerinnen treffen in Gruppe A zunächst auf Italien und Finnland. Zum Abschluss der Gruppenphase kommt es am Montag zur Neuauflage des Vorjahresfinals gegen Kanada.
Gruppe B: Lisa Evans für Schottland dabei Der englische Verband ist neben dem schottischen und niederländischen Ausrichter des Turniers. Die Schottinnen und Niederländerinnen treten in Gruppe B an und treffen dort auf Turnierfavorit Frankreich, der im vergangenen Jahr wegen der Europameisterschaft pausiert hatte, sowie Australien, wo mit Trainerin Hesterine de Reus eine weitere Niederländerin aktiv ist. „Wir wollen gegen bessere Teams spielen, um uns zu entwickeln und um zu bekommen, was uns in der Liga fehlt: die Intensität solcher Spiele“, sagt Schottlands Nationaltrainerin Anna Signeul . In ihrem Kader steht neben Potsdams Lisa Evans und der Ex-Essenerin Emma Mitchell auch wieder Ifeoma Dieke. Die Abwehrspielerin hatte sich während der Olympischen Spiele 2012 das Kreuzband gerissen und konnte seitdem kein internationales Spiel mehr bestreiten.
Gruppe C: Schweiz trifft auf Irland, Südkorea und Neuseeland Die Schweizer Nationalmannschaft tritt in Gruppe C an. Da der Modus analog zu dem des Algarve Cups ist, hat die Mannschaft von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg somit keine Möglichkeit, um den Turniersieg zu spielen. Die Eidgenössinnen starten am Mittwoch gegen Südkorea ins Turnier, es folgen die Duelle mit Neuseeland am Freitag sowie der Republik Irland am Montag.
Sieger aus Gruppe A und B bestreiten Finale Die Platzierungsspiele finden am Mittwoch, 12. März statt. Im Finale werden sich die Sieger der Gruppen A und B gegenüber stehen. Die jeweils Zweitplatzierten bestreiten das Spiel um den dritten Rang, die Drittplazierten das um Rang fünf. Die Gruppenletzten treten gegen die besten zwei Teams der Gruppe C an. Die dortigen Mannschaften auf Rang drei und vier treffen im Spiel um Rang 11 erneut aufeinander.
Der gesamte Spielplan mit Stadien und Uhrzeiten wird auf der Turnierhomepage bereitgestellt.