Topspiel in Frankfurt, Verfolgerduell in München
Nach den beiden Ligaspielen am vergangenen Wochenende starten nun morgen mit dem 11. Spieltag alle Erstligisten aus der Winterpause. Highlight zum Auftakt ist das Aufeinandertreffen zwischen Tabellenführer 1. FFC Frankfurt und Meister und Verfolger VfL Wolfsburg am Samstag, bei dem Eurosport ab 11.45 Uhr live dabei ist. Tags darauf stehen sich in München die Verfolger gegenüber.
Im Stadion am Brentanobad geht es um die Tabellenführung, denn der momentane Vorsprung der Frankfurterinnen auf den Triple-Sieger beträgt lediglich zwei Punkte. Im DFB-Pokal trafen beide Mannschaften in der laufenden Saison bereit aufeinander, damals behielt der FFC knapp mit 1:0 die Oberhand.
Saskia Bartusiak fehlt „Mit dem Bundesliga -Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg erwartet uns gleich zum Start in die zweite Saisonhälfte eine anspruchsvolle Standortbestimmung. Der VfL Wolfsburg, als amtierender Triple-Sieger die beste europäische Vereinsmannschaft, wird alles daransetzen, sich für die DFB-Pokal-Niederlage im November zu revanchieren“, sagt FFC-Trainer Colin Bell, der aufgrund des Ausfalls von Saskia Bartusiak in der Abwehr wird umstellen müssen.
Stehplätze auf Ost- und Südtribüne Im Stadion stehen während der laufenden Sanierung nun erstmals Teile der neuen Stehplätze im Bereich der Ost- bzw. Südtribüne zur Verfügung. Der Eingang zu diesem Bereich erfolgt ausschließlich über die Ludwig-Landmann-Straße. Zu den anderen Stadionsektoren besteht auf Grund der laufenden Sanierungsarbeiten keine Verbindung.
Cloppenburg und Freiburg wollen Boden gutmachen Am Sonntag geht es dann für die anderen Liga-Teams weiter. Der BV Cloppenburg empfängt den SC Freiburg. Für beide Mannschaften geht es darum, den Vorsprung auf die Abstiegsränge zu wahren. Momentan haben die Breisgauerinnen einen Zähler mehr auf dem Konto als der BVC, aber nur zwei auf die Abstiegsränge.
Aufsteiger Hoffenheim fährt nach Jena Dort liegt momentan, neben Schlusslicht VfL Sindelfingen, die TSG 1899 Hoffenheim . Am Sonntag ist der Aufsteiger beim FF USV Jena zu Gast. „Wir freuen uns, dass es los geht und wir wieder um Punkte spielen“, sagt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann, der allerdings auf einige Leistungsträgerinnen verzichten muss. Neben Susanne Hartel und Silvana Chojnowski fehlt in Jena auch Neuzugang Tiffany Cameron, die sich am Mittwoch im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk zuzog. Und der Respekt vor dem USV ist groß. „Sie haben schon einigen großen Teams enorme Probleme bereitet“, so der Coach. Der USV hat gegen Potsdam und Wolfsburg unentschieden gespielt. „Sie stehen nicht umsonst auf dem fünften Platz.“
Potsdam will auf Tuchfühlung leiben Einen Rang vor Jena liegt der FC Bayern München, der am Sonntag den 1. FFC Turbine Potsdam empfängt. Die Potsdamerinnen könnten im Falle eines Remis zwischen Frankfurt und Wolfsburg die lachenden Dritten sein und sich zumindest wieder auf den zweiten Rang verbessern. FCB-Trainer Thomas Wörle erwartet daher “ein hart umkämpftes, intensives Spiel. Um dem Topteam aus Potsdam Paroli bieten zu können, bedarf es einer absoluten Energie- und Glanzleistung.” Verzichten muss Wörle dabei verletzungsbedingt auf Lena Lotzen, Carina Wenninger, Ricarda Walkling, Ivana Rudelic, Katja Schroffenegger , Clara Schöne, Valeria Kleiner und Vroni Gratz.
MSV in Sindelfingen, Werkself in Essen Darüber hinaus stehen sich am Sonntag der VfL Sindelfingen und der MSV Duisburg gegenüber. Für die Duisburgerinnen, die am vergangenen Wochenende gegen Leverkusen gewinnen konnten, geht es um den Sprung ins gesicherte Mittelfeld der Liga. Zeitgleich empfängt die SGS Essen Bayer 04 Leverkusen .