Babett Peter verlässt 1. FFC Frankfurt
Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt und Verteidigerin Babett Peter werden ab der kommenden Saison 2014/15 getrennte Wege gehen.
Der bis zum 30. Juni 2015 datierte Vertrag zwischen Verein und Spielerin wird vorzeitig zum 30. Juni 2014 aufgelöst. Der Verein entsprach dem Wunsch der 79-fachen Nationalspielerin, das Vertragsverhältnis aus persönlichen Gründen vorzeitig zu beenden.
Peter: “Persönliche Beweggründe” Peter erklärt: „Nach sehr freundschaftlichen und vertrauensvollen Gesprächen mit den FFC-Verantwortlichen bin ich froh, eine Entscheidung hinsichtlich meiner Zukunft getroffen zu haben. Mein Wunsch, den Verein nach der laufenden Spielzeit zu verlassen, entwickelte sich unabhängig vom sportlichen und internen Umfeld des 1. FFC Frankfurt. Persönliche Beweggründe sind der Anlass, den Vertrag für die kommende Saison aufzulösen. Nach meiner langen Verletzungspause werde ich nun alles daransetzen, unserem Team beim Erreichen der Saisonziele zu helfen.“
Lange Verletzungspause Peter wechselte vor der Saison 2012/13 vom 1. FFC Turbine Potsdam an den Main, für den sie in 22 Bundesliga -Spielen zum Einsatz kam. Wegen eines Überlastungsbruchs des Kahnbeins im linken Fuß verpasste sie die Europameisterschaft in Schweden und stand dem 1. FFC Frankfurt im bisherigen Saisonverlauf nicht zur Verfügung. Mittlerweile ist die 25-jährige Defensivspezialistin ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
Bell: “Verlieren tolle Persönlichkeit” FFC-Trainer Colin Bell meint: „In Babett Peter verlieren wir zum Ende der laufenden Saison nicht nur eine herausragende Abwehrspielerin, sondern auch eine tolle Persönlichkeit, die selbst während ihrer langen Verletzungspause ein wichtiger Bestandteil unseres Teams war. Ich bin mir sicher, dass Babett bis zum letzten Spiel alles daransetzen wird, mit dem 1. FFC Frankfurt erfolgreich zu sein. Schon jetzt wünsche ich ihr sportlich wie privat alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.“
Beste Wünsche für die Zukunft FFC-Manager Siegfried Dietrich erklärt: „Natürlich hätten wir Babett Peter sehr gerne weiter im Boot gehabt, respektieren aber ihre ganz persönliche Entscheidung und wünschen ihr für die Zukunft das Beste.“