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2014

VfL Wolfsburg vom Frauenfußball-Potenzial überzeugt

Thomas Röttgermann, Geschäftsführer der VfL Wolfsburg Fußball GmbH, sieht nach wie vor hohes Potenzial für den Frauenfußball in Deutschland.

“Ich bin davon überzeugt, dass sein Weg als Zuschauersportart, aber auch in den Medien, noch lange nicht am Ende ist”, so Röttgermann in einem Vortrag auf dem SpoBiS, Europas größtem Sport-Business-Kongress, in Düsseldorf.

Ernsthaftigkeit wichtiger als Millionen-Investitionen Es gehe nicht in erster Linie um Millionen-Investitionen in den Bereich des Frauenfußballs, sondern “um die Ernsthaftigkeit, mit der man dieses Engagement betreibt”, erklärte Röttgermann. Der Geschäftsführer der VfL-Fußballabteilung warf in seinem Vortrag auch einen Blick auf die Geschichte des Frauenfußballs in Wolfsburg.

Sportlich und menschlich niveauvolles Team Dieser sei bereits seit 1973 in der Stadt präsent, zunächst aber noch in anderen Vereinen gespielt worden. Der VfL, der seit 2003 eine eigene Fußball-Abteilung betreibt, hätte seine Bemühungen in diesem Bereich in den vergangenen vier Jahren intensiviert: “Es ging uns darum, eine Mannschaft auf hohem Niveau aufzubauen”, so Röttgermann, “sowohl in sportlicher, als auch in menschlicher Hinsicht.”

Mehr als 20 Frauenfußball-Sponsoren Mittlerweile habe der Triple-Sieger mehr als 20 Sponsoren für den Wolfsburger Frauenfußball gewonnen. Auch die weitere Verbesserung der Zuschauerzahlen für die Frauen habe der VfL im Blick. Mit dem derzeitigen Schnitt von 2 500 Besuchern sei man zwar zufrieden, “er ist aber noch längst nicht das Ende der Fahnenstange.”

Neues Stadion Der Verein investiere daher in eine attraktive Spielstätte für seine Fußballerinnen, die bislang im alten VfL-Stadion auflaufen. Am Wolfsburger Allerpark werde eine hochmoderne Arena mit einem Fassungsvermögen von 5 200 Zuschauern gebaut.