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2013

Frankfurt gewinnt zweistellig

Der 1. FFC Frankfurt hat zum Auftakt des siebten Spieltags der Frauenfußball- Bundesliga den erwartet hohen Sieg gegen den überforderten VfL Sindelfingen eingefahren und sich an die Tabellenspitze gesetzt. Célia Šašić traf gleich fünf Mal ins Schwarze.

Vor 1 140 Zuschauern im Stadion am Brentanobad kam die Elf von Trainer Colin Bell zu einem 12:0 (6:0)-Sieg.

Sindelfingen hat erste Chance Nur in der Anfangsviertelstunde konnten die Gäste die Partie offen gestalten, bei einem 20-Meter-Schuss von Julia Schneider hätten die Sindelfingerinnen sogar in Führung gehen können, doch Frankfurts Torhüterin Anke Preuß, die für die gesperrte Desiree Schumann zum Einsatz kam, war auf der Hut und parierte.

Führung durch Ando Doch nach und nach erarbeitete sich Frankfurt Chancen im Minutentakt. Nach einer Flanke von Bianca Schmidt sorgte Kozue Ando per Kopf für die Führung (18.). Das Kombinationsspiel der Frankfurterinnen kam nach und nach immer besser in Gang, Kerstin Garefrekes baute die Führung nach Zusammenspiel mit Célia Šašić aus (25.).

Frankfurts Spiel kommt ins Rollen Šašić schraubte das Ergebnis mit zwei Treffern in die Höhe (29., 36.), noch vor der Pause machten erneute Ando (39.) und Melanie Behringer das halbe Dutzend perfekt (43.). Und auch in der zweiten Halbzeit drückten die Gastgeberinnen weiter aufs Tempo. Erneut Šašić (50.) sowie ein Eigentor der eingewechselten Paula Vorbeck (62.) besserten das Torkonto Frankfurts weiter auf.

Tore nach Belieben Und auch in der Schlussphase kannte Frankfurt gegen zunehmend ermüdende Gegnerinnen kein Pardon. Dzsenifer Marozsán (70.) und Šašić mit ihrem vierten Treffer (72.) machten das Ergebnis zweistellig, ehe Ana Maria Crnogorcevic per Kopf (84.) dass 11:0 erzielte und Šašić ihren fünften Treffer des Tages erzielte und mit nun zehn Treffern die Torjägerinnenliste anführt (85.).

Frankfurt neuer Tabellenführer Durch den Erfolg hat sich der 1. FFC Frankfurt vor den Sonntagsspielen an die Tabellenspitze gesetzt, die er dank des nun klar besseren Torverhältnisses gegenüber dem 1. FFC Turbine Potsdam auch über den Sonntag hinaus behalten sollte.

Laudehr: “Tore erarbeitet” Frankfurts Simone Laudehr, die erneut als Linksverteidigerin zum Einsatz kam, meinte: “Wir haben uns die Tore erarbeitet, sie sind nicht einfach so gefallen. Wir haben heute von der ersten bis zur letzten Minute versucht, Tore zu machen. Dieses Engagement und diese Leidenschaft müssen wir in die nächsten Partien mitnehmen.”