Peggy Kuznik verlässt den VfL Wolfsburg

Von am 15. August 2013 – 16.04 Uhr 40 Kommentare

Kurzes Gastspiel: Tripel-Sieger VfL Wolfsburg und Peggy Kuznik gehen wieder getrennter Wege. Der Vertrag der Abwehrspielerin, die erst in der Sommerpause ablösefrei vom SC 07 Bad Neuenahr zu den Grün-Weißen gekommen war, wurde auf Wunsch der Spielerin gelöst.

Die 27-Jährige gehört dem Bundesligakader des Triple-Siegers ab sofort nicht mehr an.

Peggy Kuznik

Peggy Kuznik (li.) ist schon wieder weg © Framba-Fotos.de

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Private Gründe
„Peggy ist auf uns zugekommen und hat aus privaten Gründen um diesen Schritt gebeten. Natürlich bedauern wir diese Entscheidung. Aus Respekt vor ihrer persönlichen Situation haben wir dem Wunsch aber dennoch entsprochen“, erklärt Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann.

Situation unterschätzt
Auch Kuznik selbst hatte sich von ihrem Wechsel zum VfL mehr erhofft, ist dem Verein zugleich aber dankbar für sein Entgegenkommen. „Es ist wirklich schade, zumal ich in meiner kurzen Zeit in Wolfsburg unheimlich viele nette Menschen getroffen habe. Insgesamt musste ich mir aber eingestehen, dass ich die Situation sowohl sportlich als auch privat unterschätzt habe“, so Peggy Kuznik.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

40 Kommentare »

  • nadenn sagt:

    Vetterlein im Pokalendspiel nicht spielen zu lassen war das erste Zeichen der Demontage. Da Burmeister ein schlechtes Spiel gemacht hat wäre es ja auch fast nach hinten los gegangen. Nur deshalb stand Vetterlein im CL-Finale zwischen den Pfosten. Von Mut kann da keine rede sein. Eher von einer riesen Sauerei.

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  • Neutral sagt:

    @ Sheldon und Rest – was habt ihr bloß für ein Problem ??? Kellermann ist der Trainer vom Triple Sieger = ein Jahr lang alles richtig gemacht !!!!

    Ach ja, wenn du / ihr solche (theoretischen) Supertrainer seit, schnell die A-Lizenz machen, einen Verein übernehmen und beweisen was ihr könnt !!!!

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Kuznik hat einen Fehler gemacht: Überhaupt erst nach Wolfsburg zu gehen.

    Dass sie jetzt wieder weg ist, liegt wohl daran, dass Kellermann ihr nicht verklickern konnte, dass es bei Wolfsburg nicht genauso läuft wie bei Frankfurt und das Prädikat „Nationalspielerin“ nicht ausschlaggebend ist. Verständlich, wenn man sich die 18 (Ex-)Nationalspielerinnen bzw. Juniorinnen im Kader anschaut und an Schult/Vetterlein sowie die vorzeitige Verpflichtung von Nilla Fischer anschaut.

    Ihr Wechsel bringt damit also nicht zum Ausdruck, dass Kuznik sich nicht traut, den Wettbewerb bei Wolfsburg aufzunehmen, sondern dass sie berechtigte Zweifel hat, dass es überhaupt einen fairen Wettbewerb geben wird.

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  • ziefle sagt:

    @speedy75 „Kuznik – Sindelfingen“

    warum nicht, ich habe gehört (Aussage in der Regio-Tageszeitung), dass sich Anja Selenski dort ganz wohl fühlt. Ich habe aber keine Ahnung, ob die zwei ganz dicke waren.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.In vielen Deiner Anmerkungen kann ich Dir nur Recht geben.Es ist doch erstaunlich,ja verblüffend,wie die (Sheldon,xXx),die rel.weit von WOB entfernt leben,die detailiertesten Ausführungen zum Verhalten des Vereines und insbes. des Trainers machen, so, als ob sie täglich dem Training und dem Mannschaftsleben beiwohnen.Ob nun R.Kellermann mehr hätte rotieren sollen oder nicht, ist immer auch eine Frage der Trainingsleistung und der derzeitigen Verfassung e.Spielerin.So war z.B. S.Wagner, nach ihrer schweren Kreuzbandverletzung (solltest du,Sheldon, eigentlich wissen) erst zum Ende der Saison soweit wieder in der Lage in der Mannschaft zu spielen, was sie dann auch gegen Arsenal u.Leverkusen tat.
    Die Auflösung des Vertrages von P.Kuznik finde ich schade und auch überraschend.Jetzt aber dem Verein ein „beschämendes Verhalten“ vorzuhalten ist doch ziemlich daneben und auch recht unsachlich.Wer von euch „großen“ Kritikern hat denn P.Kuznik in den letzten Wochen trainieren oder spielen sehen, insbes. im Vergleich zu den Mitspielerinnen bei WOB ? Wohl kaum Einer! Ich habe sie bei den beiden Testspielen gegen Magdeburg und Meppen gesehen.Sie ist nach meiner Einschätzung eine gute solide IV, die wohl in den meisten Buli-Vereinen auch auf ihrer Position eine Stammposition u.vielleicht auch aufgrund ihrer längeren Erfahrung e. Führungsrolle einnehmen könnte (die Gründe für den Weggang v.TP kenne ich nicht).Im Vergleich z.B.zu L.Vetterlein bzw. zu I.Hartmann ist sie zwar genauso robust, jedoch langsamer,technisch u.spielerisch schwächer als die beiden,die ja auch auf ihrer IV-Position konkurieren.Wenn man ihre Aussagen zum Abschied aus WOB betrachtet, dann ist sie sicherlich mit der Vorstellung gekommen auch Chancen auf Spiele zu bekommen.Auch wenn hier einige R.Kellermann offenbar besser kennen wollen und beurteilen, pflegt er bisher das Leistungsprinzip mit professioneller Einstellung und Disziplin im Sinne des Teams.Dieses Gerede von fehlendem „Mut zu Entscheidungen“ auch gegen irgendwelche N11-Spielerinnen ist ziemlicher Unsinn.Nicht nur 1x hat er L.Gößling vom Platz geholt, weil sie sich nicht an die taktischen Anweisungen gehalten hatte oder auch einfach nur schwach gespielt hatte. Ich vermute auch,daß P.Kuznik in den 4 Wochen der Vorbereitung erkennen mußte, daß die Trainingsintensität,der Zeitaufwand, die Leistungsansprüche deutlich höher liegen, als sie es vielleicht zuletzt in BN kennengelernt hatte, zumal auch von einer IV mehr als nur das reine Defensivspiel erwartet wird.Wenn man dann noch die deutlich höhere Spielanzahl der Top-Clubs berücksichtigt,bleibt ihr auch kaum Zeit für private Dinge, insbes. private Beziehungen, wenn sie nicht vor Ort gepflegt werden können,gehen da schnell den Bach runter.Selbst wenn man die Verpflichtung von N.Fischer außen vor läßt, wäre sie hier eher die Nr.3-4 als IV, denn L.Vetterlein ist ihr da inzwischen schon einen Schritt voraus und hat ihre IV-Fähigkeiten ja auch schon gegen S.Hagen beim Spiel hier gegen Bayern München deutlich zeigen können.
    @Alice.Es ist schon erstaunlich wie wenig über die Entscheidung der Spielerin selbst, die offenbar selbstkritisch genug ist, nachgedacht wird, so wie Du es auch erklärst, statt dessen wird nach „üblichem Ritual“ erst mal gegen den Trainer und den „ungeliebten“ Verein gewettert.
    „Schlimm“, daß so etwas nur bei WOB vorkommt und die haben auch noch „blöderweise“ Erfolg.
    R.Kellermann hat heute in den WOB-Nachrichten bekundet, soweit möglich auch mehr rotieren zu wollen.

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  • Altwolf sagt:

    @nadenn.Vielleicht war es auch anders gedacht und eine „Demontage“ist eine Unterstellung, die sicherlich nicht beabsichtigt war. Die, die sich so gern in die Psyche der Spielerinnen hineindenken, sehen nur die Negativität dieses Torhüterinnen-Tausches, weil man dies im Nachhinein so schön in den Raum stellen kann.
    Eigentlich war der Tausch aber wohl anders gedacht, auch wenn es A.Vetterlein nahe ging. J.Burmeister hat die ganze Saison eine verlässliche und solidarische 2.Torhüterin dargestellt und hier wollte ihr R-Kellermann auch mal die Anerkennung und Wertschätzung vermitteln, sich eben nicht gegen Sindelfingen o. Gütersloh, sondern auch mal in einem wichtigen Spiel zeigen zu können.
    Auf eine positive Geste im Sinne seines Teams, darauf kommt ihr wohl nicht.

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  • Silberlock sagt:

    Was Bayern München – zumindest im sportlichen Bereich – im Herrenfußball ist, das ist der VfL Wolfsburg im Frauenfußball. Mit nahezu unbegrenzten Mitteln ausgestattet wird hier in den nächsten 1-2 Jahren das Topteam Europas – wenn nicht weltweit fußballspielen. Darum wird sich keine Spielerin sicher sein können, hier auch noch in einem Jahr in der Stammelf zu spielen. Das erhöht zwar den Druck, aber auch die Leistung. Wer damit nicht klarkommt wird fürstlich bezahlt und soll in der zweiten kicken oder gehen. Manche bleiben und nehmen das Schmerzensgeld, andere gehen und spielen für weniger Geld und manche schaffen es, sich in der Stammelf zu etablieren. Für den Frauenfußball kann es nur gut sein, wenn Vereine wie der VfL das Gehaltsgefüge nach oben treiben, verglichen mit den Männern zwar immer noch Hungerlöhne, aber Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Bei den Spielerinnen ist der eingeschlagene Weg (Qualität wird eingekauft) schon vollzogen, stellt sich die Frage, wann Trainer und Co. von Topleuten abgelöst werden.

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  • FF-Talent (Goldstatue für Angerer!) sagt:

    Zitat Silberlocke: „Das erhöht zwar den Druck, aber auch die Leistung. … Für den Frauenfußball kann es nur gut sein, wenn Vereine wie der VfL das Gehaltsgefüge nach oben treiben…“

    @ Silberlocke: Höhere Gehälter sind also die letzte „Baustelle“, die noch am Laufen ist, um noch die letzte Leistungssteigerung im FF zu erreichen? Die fehlenden obersten paar Prozentpunkte um (endlich) mit dem Männerfußball leistungsmäßig gleichzuziehen? Folgefrage: Wieso den MF-Finanzzirkus zum erstrebenswerten heiligen Gral erklären in diesem Zusammenhang?

    Für die obersten, absoluten FF-Top-mannschaften trifft das wahrscheinlich in gewissem Maße zu. Leistung hat schließlich ihren Preis im Spitzensport. Aber selbst bei den handverlesenen Spitzenteams ist und wird das bloße finanzielle Gehaltswettrüsten niemals ein von allein funktionierender Automatismus mit dem erhofften Ziel.

    Bsp.: Der VfL in der heutigen Leistungsverfassung geht nur dank VW-Eigentümerverhältnis … und Gehalt, „Gesamtpaket“ hin oder her: z.B. eine Alex Popp ist ja schließlich in WOB nicht nur mit Fußball sondern auch (laut Presse) mit Zoo-Ausbildung glücklich. Die Baustelle „Mehr Gehalt“ ist nach wie vor Utopie, selbst bei WOB! Muss man den Autostädtern zu Gute halten, dass sie nicht NUR auf Gehaltsargumente setzen(wenngleich sie das sehr intensiv als Lockmittel betreiben).
    Anderes Bsp.: WürdeLyon in einer (eher) ausgeglichenen Liga (vgl. BuLi) genauso unangetastet wirtschaften können? Wie würden viele der nordeuropäischen FF-Clubs ohne öffentliche Bürgschaften funktionieren können?

    Nimmt man z.B. alle in der Uefa gemeldeten FF-Nationalmannschaften und Mannschaften der zugehörigen obersten FF-Ligen als Gesamtzahl, bilden WOB/Lyon/etc. zusammen nur ca. 1% die (fast) konstante Spitze! Was nützt es dem FF, wenn sich die oberen 1% weiter isolieren? Und v.a.: Was nützt es WOB/Lyon/etc., wenn sie sich nur untereinander finanziell auskaspern? Nur „einfach mehr Gehalt“ honoriert zwar individuelle Spitzenleistungen, vernichtet aber großflächig die Leistungspotenziale einer (dafür noch nicht strukturell bereiten) ganzen Sportart.

    Zitat Silberlocke: „tellt sich die Frage, wann Trainer und Co. von Topleuten abgelöst werden.“
    Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Auf Clubebene ist viel Gutes und viel Leidenschaft bei den Trainern zu finden. Definiert man „Top-Leute“ mit „Fußballlehrerlizenz-Inhaber“: Leute, die so eine Lizenz haben (und nicht nur die A-Lizenz) haben sich vom alltäglichen FF-Spiel entfernt und sitzen nun fast ausschließlich auf Nationaltrainer- und Verbandsposten. Irgendwie müssen diese „Top-Leute“ also gute (und finanzielle) Gründe haben, sich nicht im Ligaalltag Schreddern zu lassen, oder? PS: Wenn man nach Top-Spielern und Top-Leistungstrainern fragt, könnte man auch nach Top-Funktionären und Top-Schiris rufen. Leider eine nirgends endende Geschichte.

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  • Silberlock sagt:

    Ich glaube, da ist mein Kommentar nicht so klar verständlich gewesen, darum hier noch mal in hoffentlich verständlicherer Form: Ich möchte den eindeutig überbezahlten Männerfußball nicht als ultima ratio für den Frauenfußball erheben, sondern fände es gut, wenn im FF, zumindest solange die Frauen Fußball spielen, so viel bezahlt wird, das man sorgenfrei davon leben kann. Das eine Ausbildung gefördert und von Sponsoren mitgetragen wird, um nach dem Fußball einen ordentlichen Beruf zu haben, zähle ich mit zu dem Oberbegriff Schmerzensgeld. Spitzenspielerinnen werden sicherlich noch besser verdienen, aber mir geht es um die Spielerinenn in der 1. +/oder 2. BuLi, die zweimal täglich trainieren, am Wochenende unterwegs sind und auf vieles verzichten müssen. Wenn Vereine wie der VfL, Frankfurt, München, Potsdam und ggfs. Freiburg, Leverkusen und Cloppenburg das unterstützen, stehe ich voll dahinter. Das heißt aber nicht, dass Geld allein zu guten Leistungen führt – es schadet aber ganz bestimmt nicht.

    Das Funktionsteam hinter den Frauen sollte dann auch entsprechend honoriert werden. Es fällt hier nur auf, dass der Fußballlehrer M.O. Stricker aufgrund von Differenzen in WOB als Co-Trainer freigestellt wird, dann aber als was auch immer dort weiter arbeiten muß. Vor einigen Wochen wurde noch gemeldet, dass er nach CLP geht, nun wird er nicht freigegeben (warum auch immer). Das funktioniert auch nur mit Geld und da kann es sich WOB eben leisten so eine Aktion zu fahren, andere Vereine haben diese Möglichkeiten nicht. Mithin stehe ich zu meiner Aussage, dass die finanziellen Möglichkeiten des einen oder anderen Vereins dazu führen, Profi-Frauenfußball zu betreiben und somit das Gehaltsgefüge im FF allgemein nach oben zu bringen. Zur Zeit meist nur im Bereich der Spielerinnen, ich bin aber davon überzeugt, dass es bald auch um Trainer und Funktionsteam Mitarbeiter diese Entwicklung geben wird.

    Das im FF die Schiedsrichter mit Trinkgeld abgespeist werden, führt zu der jetzigen Qualität der Schiedsrichterleistungen. Die Abseitsregel kann schon deshalb nicht richtig angewendet werden, weil viele Linienrichter(innen) nicht annähernd die Geschwindigkeit haben um auf Ballhöhe zu sein, außerdem aktiv und passives Abseits und Zeitpunkt des Abspiels und Annahme des Balls nicht differenzieren können. Das ist ein Problem des DFB und wird im Männerfußball selbst in der 4. Liga nicht vorkommen.

    Aber Sie schreiben es ja schon selbst: “ Leider eine nirgends endende Geschichte.“

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  • Aldur sagt:

    Silberlock sagt:
    „Was Bayern München – zumindest im sportlichen Bereich – im Herrenfußball ist, das ist der VfL Wolfsburg im Frauenfußball. Mit nahezu unbegrenzten Mitteln ausgestattet wird hier in den nächsten 1-2 Jahren das Topteam Europas – wenn nicht weltweit fußballspielen.“

    Es war bereits in verschiedenen Interviews mit Verantwortlichen des VfL zu lesen oder zu hören, dass die VfL-Frauen vom Hauptverein ein festes Budget pro Saison bekommen, dessen Rahmen nicht nachverhandelbar ist. Dies dürfte zwar die Budgets der anderen Frauen-BuLi Vereine, mit Ausnahme von Frankfurt, toppen, von „nahezu unbegrenzten Mitteln“ kann dem Vernehmen nach aber keine Rede sein.

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  • Altwolf sagt:

    Wie @Aldur es schon bemerkt hat, hat R.Kellermann für den FF ein definiertes Budget und keine „unbegrenzten“ Mittel, da die Einnahmenseite im FF doch recht bescheiden ausfällt, insbes.solange nicht eine regelmäßige TV-Präsenz an Spielen fester Bestandteil des FF wird. Nur dann sind nennenswerte Sponsorengelder zu erwarten, die dann auch allen FF-Clubs in der Liga zu Gute kommen müssten.Eine Professionalisierung der Spielerinnen in Form von Gehaltszahlungen, wie sie sich bisher wohl nur OL leistet, wird in den nächsten 1-2 Jahren nur einigen wenigen Spitzenspielerinnen ermöglicht werden, da auch Gehälter von ca. 4000 € /Monat (so wird es kolportiert) nicht ausreichen, um ein Leben nach dem Fußball zu finanzieren; also wird es auch weiterhin um Ausbildung und Arbeitsplatz (mit entsprechenden Freistellungen) neben dem Fußballspielen gehen. Dies ist vielleicht auch die besondere Stärke von WOB, daß sie dies uber den Verein (Geschäftsstelle VFL), supportende Firmen (Werbeagenturen u.A.) und nicht zuletzt über VW bieten können.Anders sieht es für das Umfeld (Trainingsbedingungen,Betreuung,medizinisch-physiotherapeutische Versorgung) und insbes. das Trainerteam aus, da sind sicherlich Vollzeitrainer erforderlich, wobei der FF soviel Eigenarten hat, daß man nicht einfach „Top“-Trainer von Männerteams einsetzen kann, denn auch Frauen „ticken“ anders als Männer.Bei den Trainern der 1.Liga sollten wohl alle eine vollbezahlte Arbeitsstelle innehaben, wobei sicherlich bei den TOP-Vereinen auch die Co-Trainer voll bezahlt werden.
    Was M-O.Stricker betrifft,kann man nur spekulieren,wobei es natürlich auch auf den bestehenden Arbeitsvertrag ankommt.Wenn er auf die Fortsetzungen der Zahlungen besteht, kann man ihn natürlich nicht bei einem konkurierenden Verein tätig werden lassen Da würde dann erst ein Auflösungsvertrag Abhilfe schaffen.

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  • Silberlock sagt:

    Zu dieser Ausage: Es dürften dann ja keine Prämien für den Triplegewinn geflossen sein und diese These möchte ich wohl eher ins Reich der Fabel verweisen.

    Das der Hauptverein schon zu Beginn mit dem Triple gerechnet hat ist wohl auch eher unwahrscheinlich, dass das veranschlagte Budget nicht für die Zahlungen an Spielerinnen und Funktionsteam verplant wurde ebenso. Für den Frauenfußball bedeutet das für mich nach wie vor: nahezu unbegrenzte Mittel. Das möchte ich aber als Luxusproblem verstanden wissen und nicht als negatives Kriterium gegen den VfL. Es ist beispielhaft dafür, dass mit genügend finanziellen Mitteln eben auch im Frauenfußball sehr viel bewegt werden kann. Um es mit anderen Worten auszudrücken: Geld schiesst Tore.

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  • Heidelore Tschurtschenthaler sagt:

    Heute ist ein interessanter Bericht über Herrn Stricker und Frau Kuznik in der Nordwest Zeitung zu lesen. Unter der Leiste Sport, Fußball, Frauen zu lesen.
    Ich hoffe, beide Vereine einigen sich schnell, da einge Spielerinnen angeschlagen sind, macht der BVC eventl. noch etwas auf dem Transfermarkt lt. Zeitung.

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  • shane sagt:

    @heidelore: koentest du eine kurzzusammenfassung des artikels hier wiedergeben? oder einen link posten? danke!

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  • Meta sagt:

    Dann mach ich das mal:

    Cloppenburg Am 19. Juli stellte Frauenfußball-Erstligaaufsteiger BV Cloppenburg Mark-Oliver Stricker als neuen Co-Trainer vor. Einige Tage weilte der frühere Bielefelder Junioren-Trainer bereits an der Friesoyther Straße.

    Doch derzeit darf Stricker, der seit 2011 Wolfsburg Triplesiegertrainer Ralf Kellermann assistierte, BVC-Cheftrainerin Tanja Schulte im Endspurt der Saisonvorbereitung nicht unterstützen. „Dass ist eine arbeitsrechtliche Geschichte. Unser Präsident Bernhard Dorissen ist eingeschaltet“, erklärte Schulte.

    https://www.nwzonline.de/cloppenburg/lokalsport/verwirrspiel-um-co-trainer-stricker_a_8,3,361284825.html

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  • Herr Schulze sagt:

    @shane: Eigentlich muss mann nur Nordwest zeitung googeln und dort in der Suchfunktion auf beispielsweise Stricker gehen ….
    aber so geht es auch:

    https://www.nwzonline.de/cloppenburg/lokalsport/verwirrspiel-um-co-trainer-stricker_a_8,3,361284825.html

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  • shane sagt:

    danke euch dreien (und auch allen, die evtl. noch in der pipeline haengen)!

    @herr schulze: ja, kann mensch (und damit sein scherflein zum google-reichtum beitragen). ist aber einfacher wenn dutzende leserInnen hier direkt auf die originalquelle zugreifen koennen als erst via google zu verkehren. 🙂

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  • Heidelore Tschurtschenthaler sagt:

    @shane:
    Einfach Nordwest Zeitung eingeben, dann entweder Lokalsport Cloppenburg auf Leiste antippen, oder Nordwest Zeitung antippen, Leiste Sport, dann Fußball,bzw. Frauenfußball: Titel, Verwirrspiel um Stricker.

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  • Heidelore Tschurtschenthaler sagt:

    Oh, Link ist ja drin, danke.

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