Spanien erreicht Viertelfinale, England vorgeführt

Von am 18. Juli 2013 – 22.54 Uhr 51 Kommentare

Die Französinnen haben ihre Favoritenstellung bei dieser Europameisterschaft untermauert. Die „Equipe Tricolore“ warf England mit einem souveränen 3:0 aus dem Turnier. Neben Frankreich stehen auch Spanien und Dänemark im Viertelfinale. Letztere hatten das Losglück auf ihrer Seite.

Die Auslosung war nötig geworden, da sowohl Russland nach einem 1:1 gegen Spanien als auch Dänemark in Gruppe A zwei Punkte auf dem Konto haben, und die UEFA in diesem Fall das Los entscheiden lässt.

Boquete trifft
Die Spanierinnen waren gegen Russland zunächst nach einem Zuspiel von Sonia durch Vero Boquete in der 14. Minute mit 1:0 in Führung gegangen. Kurz vor der Halbzeit gelang Elena Terekhova der Ausgleich, der den dritten Rang bedeutete.

Anzeige

Frankreich souverän
Dabei konnten sich die Russinnen bei den Französinnen für Schützenhilfe bedanken. Denn obwohl schon als Gruppenerster für das Viertelfinale qualifiziert, zeigten sie eine souveräne Vorstellung gegen England. Die Engländerinnen hätten gewinnen müssen, um den zweiten Platz aus eigener Kraft zu erreichen, und Nationaltrainerin Hope Powell veränderte die Taktik von einem 4-2-3-1-System auf 4-4-2. Unverständlicherweise auf der Bank Platz nehmen musste dabei Jill Scott. Überraschen konnte Powell den Gegner mit diesem Schachzug nicht, eher ihr eigenes Team, das zu keiner Zeit ins Spiel fand. Von einem engagierten Spiel nach vorne war in der ersten Halbzeit nichts zu sehen. Die Französinnen dominierten die Partie nach Belieben, England hatte weder ein Konzept noch die spielerischen Mittel, um die „Équipe Tricolore“ auch nur in Ansätzen unter Druck zu setzen.

Französischer Frauenfußball Fan

Die französischen Fans können derzeit zurecht stolz auf ihr Team sein. © Nora Kruse / ff-archiv.de

Le Sommer trifft zur Führung
Eugenie Le Sommer traf in der achten Minute den Pfosten, in der neunten machte sie es besser: Nach schöner Vorarbeit von Elodie Thomis traf Le Sommer zum 1:0 für Frankreich. Dass es bis zur Halbzeit bei diesem knappen Ergebnis blieb, war einzig der mangelnden Chancenverwertung der Französinnen geschuldet. Hinzu kam die wohl einzige Engländerin in Normalform: Karen Bardsley. Die Torfrau war ein ums andere Mal hellwach und hielt ihr Team dadurch zumindest vom Ergebnis her im Spiel.

England ohne Chance
Zur zweiten Halbzeit brachte Powell zunächst Jill Scott, in der 60. Minute Kelly Smith. Die Uhr tickte gegen die Engländerinnen, die nun mehr investierten, aber die abgeklärten und ballsicheren Französinnen nicht ernsthaft gefährden konnten. Darüber hinaus schafften sie es, England genau in dieser Phase noch zwei Tore einzuschenken und damit auch die letzte Hoffnung der „Three Lions“ zu begraben. In der 62. Minute traf Louisa Nécib zum 2:0, nur zwei Minuten später köpfte Wendie Renard nach einer Ecke das 3:0.

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

51 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    @gerd.karl: Bei Deutschland fehlen sicherlich nicht die „6“ Topspielerinnen. Das sind fast alles Spielerinnen, die in der ersten Elf nicht unumstritten sind. Peter und Faißt spielen sogar auf einer Position.

    Nein, die 11 Spielerinnen, die da auf dem Platz stehen, das sind die 11 besten Spielerinnen Deutschlands. Und sie hätten genug Qualität, um jede Mannschaft zu schlagen, ob Frankreich, Schweden oder USA.

    Eine Leonie Maier stellt mit ihrer Klasse Wendy Renard allemal in den Schatten, eine Celia oder eine Mittag nehmen es normalerweise locker mit Delie, Schelin oder Thomis auf. Und eine Marozsan und eine Keßler müssen sich vor Louisa Necib oder Camille Abily mitnichten verstecken.

    Jetzt zu sagen: Es fehlen die oder die Spielerinnen, wäre absolut falsch. Wir haben alle Spielerinnen, die wir brauchen, um Europameister zu werden.

    Fakt ist aber auch: Sylvia Neid ist nicht fähig, diese Klasse auch nur annähernd zu nutzen. Punktum. Und damit ist klar: Nachdem das nun seit mehr als zwei Jahren so ist, hat sie auf dem Stuhl nichts mehr zu suchen. Den riesigen, spielerischen Vorteil, den Deutschland über fast 2 Jahrzehnte hatte, hat sie komplett verspielt. Die deutsche Mannschaft besitzt mit ihren vielen Weltklasse- und Ausnahmespielerinnen diesen Vorteil zwar noch, unter Neid aber spielen diese Spielerinnen deutlich schlechter als im Verein.

    Neid hat es nicht geschafft, Spielerinnen so zu formen, dass sie in einem solchen Fall ihre Klasse abrufen können. Auch gegen Gegner, die nur darauf aus sind, das Spiel zu zerstören.

    Für die besten Teams auch nur die besten Trainer. Das vorfristige Bekenntnis von Niersbach zu Neid ist absolut beschämend für den deutschen Fußball. Neid hat schon bewiesen, dass sie eben nicht weiß, wie sie dieses Team einstellen muss. Sie lässt ihr Team regelmäßig unvorbereitet mitten ins Messer laufen.

    Ich frage mich, was diese N11 noch alles nicht schaffen muss, damit Neid endlich abdankt. Sie dürfte sich doch mittlerweile selbst nicht mehr im Spiegel ansehen können.

    Bitte beendet das und, wenn ihr schon dabei seid: Nehmt irgendjemanden als Nachfolger OHNE STALLGERUCH! Maren Meinert würde die N11 genauso weiterführen wie Sylvia Neid sie abgegeben hat.

    Nein, da braucht es jemand, der nicht eh schon irgendeinen Status besitzt, für den er nichts mehr leisten muss!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @gerd.karl: Der Link würde mich sehr interessieren. 🙂

    (0)
  • Tiberias sagt:

    @gerd.karl, @Zaunreiter,

    und natürlich alle Leser/innen und Schreiber/innen,

    also mir kam die PK ziemlich ratlos vor. Vor allem, wenn ich mir anschaue,

    a) was n i c h t gesagt wurde:

    – Niemand im Tross hat mit einer solche Lage gerechnet. Irgendwie schien vor dem Turnier der DFB-Stab den Gewinn – oder mindestens das Erreichen der Runde der besten Vier – fest einkalkuliert zu haben.
    Dass das anders laufen kann, scheint außerhalb des Vorstellungsvermögens zu sein bei – ich wiederhole mich – Menschen, die Verantwortung tragen (oder glauben, sie zu tragen).

    – Der DFB-Präsident ist in der Gruppenphase nicht am Ort. Also darf man doch daraus schließen, dass ihm dass ihm die Frauen am ….. vorbeigehen. Welch Wertschätzung.

    – Dem @gerd.karl würde ich nicht mal was Böses unterstellen, wenn er schreibt, die Spielerinnen wollten von sich aus ein zusätzliches Training haben. So richtig klar waren die Äußerungen von Natze diesbezüglich nämlich nicht.

    Und damit komme ich zu b), wer n i c h t da war auf der PK!

    – Die Bundestrainerin! Wenn ich die/der Hauptverantwortliche(r) bin, dann stelle ich mich doch vor meine Spielerinnen, räume Fehler ein, zeige Lösungen auf – und das alles vor der Öffentlichkeit, also vor den Presseleuten! Vor wem den sonst!!!

    – Meinethalben jemand anders aus dem Trainerstab – obwohl mir das als Argument eigentlich schon zu weich ist. Aber doch nicht die Managerin, die mit dem täglichen Sportbetrieb eher weniger zu tun hat!

    – Hannelore Ratzeburg (Abteilungsleiterin), Steffi Jones („Direktorin“… auflach!!!), der Präsident in einer prekären Lage???

    Womit ich bei c) wäre,

    aus diesen übergeordneten Chargen weiß niemand, wie es jetzt laufen soll.

    Und ich wiederhole mich: Mir tun die Spielerinnen leid. Sie können es. Und sie werden es auch wieder zeigen! 🙂

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Ich habe mir vor geraumer Zeit den (eher nicht gelungenen) Film „11 Freundinnen“ angeschaut und war erstaunt, mit welch einem Aufwand die deutsche Frauen-N11 betreut wird. Da gibt es Mediziner, Masseure, Körperteiltrainer, Ernährungs- und Rhetorikexperten, und nichts für das es keine Spezialisten gibt. Alles ist durchgeplant, vom wohldosierten Frühstück bis zum richtig adressierten Nachtgebet. Und zwischendurch steht neben ein bisschen Training vor allem Team-Building und bis zum Krampf Immer-Locker-Bleiben auf dem Programm. Die mutmaßlich abgekupferte Idee mit den Motivationsbändchen halte ich für ein ebensolches typisches Produkt eines solchen tiefdurchdachten Experten-Hirnschisses.

    Da man sich beim DFB und rund um den Fußball bekanntlich dumm-und-dämlich verdient, dürfte ein jeder von den Experten besser situiert sein dürfte als die mit Halbtagsjobs und der Ausbildung im Büro und sonstwo porträtierten Spielerinnen. Diese Experten kamen fast alle zu Wort und es trat dabei leuchtend zutage, dass da ein jeder und eine jede von diesen natürich zuallererst den Erhalt seines Jobs im Visier hat – und nicht unbedingt das Spiel, auch und gerade, wenn er/sie das Gegenteil sagt. Alle sehr eloquent und dynamisch wirkend übrigens.
    Rund um die Spielerinnen herrscht eine aufgeplusterte Organisation von Selbstdarstellern, die im EM Medienrummel erdrückend sein muss, auch wenn das die Spielerin erstmal bauchpinselt, geschieht doch alles nu für sie. Tut es eben nicht!
    Dass nun kurz vor der EM zu lesen stand, der DFB habe den Mentaltrainer ausgewechselt, hat einen gewissen Charme. Nicht auszudenken, wie das aussähe, wenn man keinen hätte.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Und wieder einmal muß ich Sheldon zT Recht geben!!! 🙂
    Denn er schrieb;
    „@gerd.karl: Bei Deutschland fehlen sicherlich nicht die “6″ Topspielerinnen. Das sind fast alles Spielerinnen, die in der ersten Elf nicht unumstritten sind. Peter und Faißt spielen sogar auf einer Position.“

    Ergänzen müßte man dann noch, daß Kulig und PETER eine unfassbar enttäuschende Saison hinter sich haben, in der beide (auch durch Verletzungen) nie an ihre Normalform, geschweige denn ihre Bestform herangekommen sind!!!
    Wie kann man dann diese Beiden überhaupt zu den momentan besten Spielerinnen Deutschlands zählen???

    Bresonik konnte bei ihren letzten Auftritten in der Natio eher selten überzeugen!!!
    Wie ihre Saisonleistung bei PSG aussah kann ich nicht beurteilen, aber in der Natio wäre sie wohl nur mit sehr viel Vitamin B überhaupt in die Startaufstellung gekommen!!!
    Von der Bank wäre sie (falls fit und wirklich willig) sicher eine gute Option, aber Beileibe nicht unersetzbar!!!

    Einzig die Triple-Gewinner aus Wolfsburg (Popp, Faißt und ODEBRECHT) darf man wohl mit Fug und Recht zu den momentanen Top-Spielerinnen in Deutschland zählen!!!

    Und 3 Topspielerinnen wird man sicher auch in Frankreich, Norwegen und Schweden finden, die man Zuhause gelassen hat/lassen mußte!!!
    Aber so etwas muß eine Top-Nation locker ausgleichen können!!!

    Wenn man sich allein die Tatsache vor Augen hällt, auf welche Top-Spielerinnen die Bundesgöttin freiwillig verzichtet hat (POHLERS, Islacker, K. Schmidt, Längert, DRAWS, Baunach, Romert, KUZNIK, Blässe, KERSCHOWSKI, Weber), dann ist das ständige „Gejammer“ von gerd.karl eigentlich nur noch lächerlich!!!

    Die Aufzählung der mM nach nominierungswürdigen Spielerinnen zeigt allerdings auch, daß ich mit Sheldons Satz;…
    „Nein, die 11 Spielerinnen, die da auf dem Platz stehen, das sind die 11 besten Spielerinnen Deutschlands.“

    …nicht so ganz einverstanden bin!!! 😉

    Sheldon schrieb weiter;
    „Jetzt zu sagen: Es fehlen die oder die Spielerinnen, wäre absolut falsch. Wir haben alle Spielerinnen, die wir brauchen, um Europameister zu werden.

    Fakt ist aber auch: Sylvia Neid ist nicht fähig, diese Klasse auch nur annähernd zu nutzen. Punktum. Und damit ist klar: Nachdem das nun seit mehr als zwei Jahren so ist, hat sie auf dem Stuhl nichts mehr zu suchen. Den riesigen, spielerischen Vorteil, den Deutschland über fast 2 Jahrzehnte hatte, hat sie komplett verspielt. Die deutsche Mannschaft besitzt mit ihren vielen Weltklasse- und Ausnahmespielerinnen diesen Vorteil zwar noch, unter Neid aber spielen diese Spielerinnen deutlich schlechter als im Verein.“

    Das kann ich dann wieder ganz dick unterstreichen!!!
    Viele gute Spielerinnen sind aber noch lange keine gute Mannschaft!!!
    Wie diese alte Fußballweisheit gemeint ist, konnte man ja am Besten in Frankfurt sehen!!!
    Das sich die Bundesgöttin mit Vorliebe der Blöcke aus Mainhatten bedient, ist ja eine Binsenweißheit!!!
    Nur hatte sie eben die letzten Jahre großes Pech, daß es dort keine Monika Staab, und keinen H.-J. Tritschoks mehr gab, die ihr die Arbeit weitestgehend abgenommen hätten!!!
    Denn damals brauchten weder TTM noch SN die Spielerinnen aufeinander abzustimmen!!! 😉
    Die Frankfurter-, die Potsdamer-, und die Duisburger Blöcke waren immer ausgezeichnet abgestimmt!!!
    Was TTM wesentlich besser machte als die Bundesgöttin heute, war die Abstimmung der unterschiedlichen Blöcke miteinander!!!

    (0)
  • mas sagt:

    @Herr Schulze
    jawohl, da hab ich doch direkt lust bekommen, den Film „Die Indianer von Cleveland“ wieder mal zu sehen. Je weniger Luxus Ablenkung, um so besser spielt das Team.

    Vielleicht sollte man wirklich mal das ganze Umfeld objektiv prüfen. Die große Frage dabei dabei ist: von wem und wie prüfen.

    (0)
  • laasee sagt:

    Germany has lots of good players but very few ’special players‘.
    Inka Grings and Conny Pohlers are in the ’special‘ category.
    My main criticism is the Coach and the philosophy at the DFB.
    Neid is not a top Coach. She is very lucky that she is German and has had the luxury of the golden generation of great players.

    During her period as N11 coach there have been very few occassions when Germany has played champagne football.
    Most of the time it has been ‚functional football‘, with German fitness and strength wearing down the opposition.
    The only Nation that has always been at eye level with Germany for strength and fitness is the USA and Neids record against the USA is very poor.
    Tactically she is very weak. A top Coach would have got far more out of this group of players at Euro 2013, even allowing for the injuries and omissions from the squad.

    The philosophy at the DFB is very poor. There is no concept of the best tactical formation that the N11 should play. A simple example is the standard 4 defence, when most teams rarely attack Germany. A more fluid 3-5-2 formation would serve Germany much better.

    Also, there is the stagnation of the Buli. Still restricted to 12 clubs and a split Buli 2. Sweden have progressed with the Damallsenkan 2 now being a unitary league. Spain have restructured their top league to accommodate 16 clubs.

    Besides the need for a new Coach, there is the requirement that the new person has the authority of totally reorganise all aspects of FF in Germany. Either Bernd Schroder or MVT would be my choice.

    (0)
  • wrack sagt:

    Ich habe im Juni mit zunehmender Ausfallrate im Team ja in Frage gestellt, ob der mit den Ausfällen einhergehende Mangel an Erfahrung und Wechsel-Alternativen die Aussichten auf den EM-Titel deutlich verringern würden.
    Ob es nun an Neid lag oder an der mangelnden Erfahrung des Teams oder m.E. an beiden Faktoren, das Team hat in der Vorrunde reichlich Lehrgeld gezahlt. Auch Silvia Neid hat sich in den letzten zwei Jahren als nicht völlig lernresistent herausgestellt.
    Keiner kann bestreiten, dass die Vorbereitungsspiele der letzten zwei Jahre recht erfolgreich waren.

    So gilt eben immer noch und dies noch mehr für die EM:
    Gewinnen = Erfolg
    Verlieren = Mißerfolg

    Fußball ist, was das betrifft, ein einfaches Spiel.

    Sollte sich die deutsche Nationalmannschaft also heute noch berappeln, dann könnte es durchaus sein, dass sie den Titel doch noch holt und nur noch die üblichen Verdächtigen in 2 Jahren die Vorrunde der EM noch erwähnen. Was der Erfolg für Neid heißt, muß ich nicht schreiben. Quod erat demonstrandum. Und dann hätten einige hier eine Menge Worte verschwendet 🙂

    (0)
  • sitac sagt:

    @Herr Schulze: ganz hervorragender Beitrag, Wort für Wort! Alles auf den Punkt getroffen, herrlich formuliert und zusammengefasst. Danke!!!

    Als Kontrastprogramm zu „Krampf“ (die Mädels tun mir mittlerweile leid!)–> Lotta Schelin in einem Interview kurz vor der WM 2011: „Wir haben uns vor ein paar Tagen getroffen und haben viel Spaß miteinander.“

    (0)
  • Thomas sagt:

    Klare und ehrliche Worte von Casey Stoney(in Englisch) bei FAWSL zum Aus von England.
    Klick mich

    (0)
  • enthusio sagt:

    @Maskal69:
    Gratulation, Du hast als einziger alle Halbfinalisten richtig vorhergesagt ! Du bist wirklich ein wahrer Experte :-).

    Und was lernen wir aus dem Turnierverlauf ? In der K.o.-Runde werden die Karten neu gemischt und Europameister wird man nur, wenn man es sich wirklich verdient hat. Der „Chancentod Frankreich“ hat es nicht verdient. Wie schon bei Lyon im CL-Finale gegen Wolfsburg zeigte sich auch diesmal wieder eine horrende Abschlussschwäche der hochgelobten Französinnen.

    Wer keine Tore schießt, gewinnt keine Spiele. Wer keine Spiele gewinnt, holt keine Titel. So einfach ist das. Da helfen auch keine Vorschusslorbeeren und Lobeshymnen, wenn man in Schönheit stirbt.
    Adieu, les Bleus !

    (0)