VfL Wolfsburg verpflichtet Peggy Kuznik

Von am 25. Juni 2013 – 10.21 Uhr 58 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat eine weitere Spielerin für die neue Bundesligasaison 2013/2014 verpflichtet. Vom SC 07 Bad Neuenahr wechselt Abwehrspielerin Peggy Kuznik zu den Wölfinnen.

Die 26-Jährige kommt ablösefrei, bei den Grün-Weißen erhält sie einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2015.

Lücke in der Defensive geschlossen
„Wir freuen uns sehr, dass sich Peggy für uns entschieden hat. Sie ist eine robuste und kopfballstarke Innenverteidigerin, die nicht nur in der Bundesliga, sondern auch international über reichlich Erfahrung verfügt. Sie wird uns mit Sicherheit weiterhelfen können“, so Ralf Kellermann, Cheftrainer und Sportlicher Leiter. „Damit schließen wir eine Lücke im Defensivbereich, die uns durch die Abgänge von Rebecca Smith sowie auch Navina Omilade-Keller entstanden ist.“

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Peggy Kuznik

Peggy Kuznik (li.) im Duell mit Genoveva Anonma © Framba-Fotos.de

Kuznik: „Tolle Herausforderung“
Kuznik erklärt: „Es ist großartig, dass es geklappt hat. Dieser Wechsel ist für mich eine tolle Herausforderung. Der VfL Wolfsburg hat eine Mannschaft, in der die Mischung einfach passt. Sonst wäre der gewaltige Erfolg des letzten Jahres nicht möglich gewesen. Mein persönliches Ziel ist es, noch einmal anzugreifen und mich in einer Top-Mannschaft zu beweisen. Vor allem aber möchte ich mit der Mannschaft Erfolg haben und gern natürlich den einen oder anderen Titel gewinnen.“

Frühere Erfolge
Mit dem 1. FFC Turbine Potsdam holte Kuznik zweimal die Deutsche Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal und gewann 2005 auch den UEFA Women’s Cup. Insgesamt kam die U19-Weltmeisterin von 2004 in sechs Spielzeiten für Potsdam sowie vier Saisons beim SC 07 Bad Neuenahr, wohin sie 2009 wechselte, auf 152 Bundesliga-Partien (15 Tore).

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

58 Kommentare »

  • grammofon sagt:

    @SC07FanatikerXXL:

    Auch wenn es nichts viel hilft, mein Verständnis und meine Unterstützung habt ihr. Ich bin aus ähnlichen Gründen überhaupt erst zum FF gekommen. Und gerade wegen dieser Leidenschaft war mir BN auch immer sehr sympathisch. Das hat man sogar in den Internetübertragungen mitbekommen, dass die BN Fans zu den treuesten und fanatischsten der Liga zählen. Ich drücke euch auch weiterhin die Daumen und hoffe, dass ihr irgendwann mal wieder in der Bundesliga spielt. Denn mit Vereinen wie BN verliert die Liga vieles von dem, was sie sympathisch macht.

    Man muss aber wahrlich kein Prophet sein um zu sehen, dass es in den nächsten Wochen noch einige solche Wechsel von BN weg geben wird. Und das schmerzt in einem Verein der so viel Leidenschaft hat natürlich umso mehr. Deshalb finde ich es auch gut, dass du jetzt Verständnis für Kuzniks Wechsel hast, selbst wenn der VFL nicht zu deinen Lieblingsvereinen gehört. Für sie ist dies bestimmt ein guter Schritt und man kann weder ihr noch dem VFL dafür die Schuld geben.

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  • Sheldon sagt:

    Noch einmal zur Thematik Zweite Mannschaften in der Zweiten Liga.

    Ich sehe es durchaus so, dass es einen sehr positiven Effekt haben könnte, wenn Zweitvertretungen künftig nur noch 3. Liga spielen dürften.

    1. Wir hätten dann 36 unterschiedliche Teams in den höchsten beiden Ligen, was zunächst die Breite des FFs stärken würde. Zur Zeit würde das 6 zusätzlichen Drittliga-Mannschaften Platz in der zweiten Liga verschaffen. Damit würde auch die Vereinswahrnehmung in Deutschland zunehmend gestärkt werden.

    2. Viele Spielerinnen würden es sich überlegen, ob sie so einfach bei einem Verein unterschreiben würden, wo sie Gefahr laufen, nur in der 3. Liga kicken zu dürfen. Damit würden die zahlreichen deutschen Talente stärker auf die Klubs verteilt und bekämen deutlich mehr Spielpraxis in der Bundesliga. Caro Simon ist ein klassisches Beispiel dafür, Annabel Jäger, Venus El-Kassem, Theresa Panfil, Sandra Starke sind weitere Beispiele dafür, dass selbst die Zweitligavertretungen der Bundesligaclubs ihren Reiz lange verloren haben.
    Dies würde noch deutlich stärker der Fall sein, sollten alle Zweitvertretungen in Liga 3 zurückgestuft werden. Denn so könnten vielmehr Vereine (auch in der Zweiten Liga) sportliche Anreize bieten, die Wolfsburg und Potsdam auf einmal nicht mehr in der Weise bieten könnten, weil dort unter Umständen der Kaderplatz nicht gesichert wäre, während sie so einen Stammplatz bei einem Zweitligateam sicher haben.
    Damit könnte die Lücke zwischen 1. und 2. Liga sogar kleiner werden, weil die großen Vereine die Spielerinnen nicht mehr horten können.

    Auf einmal haben Mannschaften wie Gütersloh, Meppen, Sindelfingen, Saarbrücken die sportliche Argumente gegenüber den großen Vereinen, Talente in ihren eigenen Reihen zu halten, weil die Spielerinnen so zumindest die zweite Liga sicher haben.

    Und Mannschaften wie Wolfsburg, Frankfurt, Potsdam müssten bei ihren Planungen deutlich mehr Geschick beweisen, weil man nicht einfach mal eine Spielerin in die 3. Liga zurückstufen kann, um sie dann im nächsten Jahr mal wieder für zwei Spiele in der A-Mannschaft zu brauchen.

    Außerdem: So würden zumindest nicht auch noch Mannschaften wie Potsdam zusätzliche Prämien für die Zweitligameisterschaft etc. einstreichen, die andere Mannschaften wie Wörrstadt oder Lichterfelde deutlich besser gebrauchen könnten!

    Ich sehe darin keinen Nachteil. Es wird für den ein oder anderen Verein bloß nicht mehr so bequem wie früher sein!

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  • labersack sagt:

    Jawohl und dann sollten noch die Reichensteuer und der Mindestlohn eingeführt werden, damit es keine finanziellen Gründe fur einen Vereinswechsel gibt. Lasst das doch den Markt selbst regeln. Und noch etwas, es sind die Traumtänzer und Fanatiker in den Vereinsvorständen, nicht die fehlenden Sponsoren, die einen Verein in die Insolvenz treiben. Sponsoren machen nur ein vernünftiges wirtschaften leichter.

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  • Sheldon sagt:

    @labersack: Sorry, ich habe keinen Bock, dass in 10 Jahren in der Bundesliga nur noch die ersten 4 Mannschaften von Wolfsburg, die ersten 6 von Potsdam und vielleicht noch 2 von Frankfurt oder Bayern stehen. Ich glaube nicht daran, dass der Markt jemals etwas aus eigener Kraft zum Guten regeln wird. Wieso? Weil einzelne Menschen zuviel Macht über den Markt haben.

    Aber gut, wenn du das unbedingt willst, dann finden wir dieses Szenario irgendwann vor. Dann haben wir noch schlimmere Verhältnisse als in den USA. Nur zu, es kann dem FF sicher nur gut tun!

    Es ist doch gerade so, dass die Traumtänzer genau bei diesen finanziell gut gestellten Vereinen zu finden sind. Und sich auch nur deswegen dort halten können, weil sie mit ihrem Geld die Liga kontrollieren können.
    Wenn wirklich alle Vereine einigermaßen gut finanziell aufgestellt wären und Vereine wie Wolfsburg und Potsdam ihre Fehleinkäufe und nicht durchschlagenden Jugendspielerinnen 5-10 Jahre nicht mehr in der zweiten Mannschaft zwischenlagern können, dann gäbe es einen viel größeren Wettbewerb. Dann kann das der Markt allein regeln.

    Aber ein Markt, in dem ein Verein von heute auf morgen sämtliche Spielerinnen der Liga 1-4 aufkaufen kann, und – da können wir uns sicher sein – dies auch tun wird, wenn es mal nicht richtig läuft, der ist tot.

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  • labersack sagt:

    1. Alle Vereine sind Unternehmen oder Teil eines Unternehmens und haben für die Abwicklung des Sportbetriebs ein Budget mit dem der sportliche Erfolg gewährleistet werden soll. Dieses Budget hat überall Grenzen.

    2. Alle erreichbaren Titel im Vereinsfußball bei den Frauen haben gesellschaftlich und wirtschaftlich einen Stellenwert der kein übermäßig hohes Budget rechtfertigt.

    3. Alle Talente haben mittlerweile Berater

    4. Der DFB will künftig Lizenzvergabe von einer soliden Geschäftsführung abhängig machen.

    Der Markt wird es regeln. Horrorszenarien sind unangebracht.

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  • Detlef sagt:

    labersack schrieb;
    „Der Markt wird es regeln. Horrorszenarien sind unangebracht.“

    Hier gebe ich Sheldon mal Recht, „der Markt“ regelt sich niemals von alleine!!!
    Schon gar nicht, wenn die Regeln für das Regeln nicht klar definiert sind!!!
    Außerdem ist der Begriff „Markt“ für den FF unangebracht, da es sich um eine Amateurliga handelt!!!

    Allerdings stimme ich Dir zu, daß Horrorszenarien a la Sheldon sicher nicht zu befürchten sind!!!
    Auch Deinen Punkten 1-4 kann ich zustimmen!!!

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  • Sheldon sagt:

    Keiner deiner Sätze hat auch nur im Ansatz was damit zu tun, was ich geschrieben habe oder schränkt das in irgendeiner Form ein. Im Gegenteil, Berater entscheiden nicht danach, wo die Spielerinnen am besten spielen, sondern wo sie das meiste Geld bekommen.

    Mit den Transfers haben sich bei Wolfsburg jetzt wieder ein wenig die Mehrheitsverhältnisse zugunsten von Bad Neuenahr verschoben:

    So haben die Spielerinnen im Kader bei folgenden Vereinen gespielt:

    Bad Neuenahr (5): Schult, Kuznik, Odebrecht, Goeßling, Müller
    Potsdam (5): Kuznik, Henning, Odebrecht, Keßler, Pohlers
    Saarbrücken (4): Wagner, L.Vetterlein, Keßler, Henning
    FFC Frankfurt (3): A.Vetterlein, Pohlers, Hartmann
    Jena (3): Hartmann, Burmeister, Blässe
    Duisburg (3): Popp, Wensing, Odebrecht
    Gütersloh (3): Magull, Bunte, Goeßling
    Freiburg (2): A.Vetterlein, Faißt
    HSV (2): Schult, Blässe
    Sindelfingen (1): A.Vetterlein

    Es ist auch nicht erstaunlich, dass man gerade Kuznik verpflichtet. Denn sie bringt die wichtigste Qualifikation für den VfL mit: Titel! Und zwar eine ganze Menge. UEFA-Cup-Sieger, mehrfache Meisterin und Pokalsiegerin sowie U19-Weltmeisterin, damit reiht sie sich fabelhaft ein.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Silberlocke sagt:

    Danke zunächst für die „Aufklärung“. Wenn es stimmt, dass dann der dritte Tabellenplatz auch für den Aufstieg berechtigt, dann ist das ja klar geregelt und führt nicht zu o.a. Diskrepanzen.

    Zweitvertretungen in BuLi 2 nicht zuzulassen würde m.E. dazu führen, dass Talente – wenn es für Liga 1 nicht reicht, sich für einen Verein in Liga 2 entscheiden würden, damit sie sich dort sportlich (nicht wirtschaftlich) weiter entwickeln können. Wie Sheldon schon schreibt, würden 6 weitere Teams aus Deutschland in BuLi 2 spielen können und somit die Liga udn die Medienpräsenz bereichern. Vielleicht würde dann auch das Ausleihgeschäft im Frauenfußball etwas belebt, im Herrenfußball ja schon an der Tagesordnung. Die Gefahr, dass dann die gutbetuchten Vereine den Markt leerkaufen und die Talente dann auf der Bank vergammeln lassen, würde dadurch geringer, eine Auswirkung auf die Natios würde dann eher positiv denn negativ sein (Spielpraxis in BuLi 2 vor Bankwärmen in BuLi 1). Wenn dann Vereine wie WOB auch noch Nachwuchsspielerinnen selbst ausbilden und nicht nur wildern gehen, dürfte die Qualität insgesamt steigen.

    Ich sehe die Gefahr, dass 3-5 Vereine zukünftig die BuLi dominieren und die anderen Vereine nur noch als „Zulieferer“ dienen werden. Dass sich – bis auf extrem wenige Ausnahmen – große Unternehmen nachhaltig im FF engagieren, möchte ich ins Reich der Fabel verweisen. Sportagenturen zeigen diesen Unternehmen ganz schnell auf, dass die Medienpräsenz des Männerfußballs (schon in Liga 4) deutlich größer ist (und in der Regionalliga auch nicht teurer) als des FF. Wenn da kein Herzblut dabei ist, werden viele dieser Sponsoren bald zum Herrenfußball abwandern. Nur ein paar Konzerne werden – weil Gleichstellungsbeauftragte Druck machen – auch im FF aktiv.

    Womit wieder die Medienschelte beginnen kann – allerdings zwecklos, da beratungsresistent.
    Bestes Beispiel: als erster (vor dem Endspiel sogar als möglicher) deutscher Triple Gewinner wird im öffentlich – rechtlichen TV Bayern München genannt und später im Nebensatz korrigiert.

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  • Altwolf sagt:

    Eigentlich ist es inzwischen müßig diesen dauernden negativen „Tiraden“ gegen den VFL als Verein mit entsprechendem Bekenntnis zum Frauenfußball entgegenzutreten. Trotzdem verstehe ich diese Art und Weise der Vorhaltungen und Charakterisierungen nicht, die teils auch gar nicht auf sachlichen Fakten beruhen und offenbar auch die bestehende Fan-Kultur in WOB einfach mal ignoriert und immer wieder das „Imagage“ aus dem MF auf den FF überträgt.
    @SC07Fan..XXL.Es ist verständlich,daß du über die Probleme in BN enttäuscht bist und dir auch bessere Bedingungen für den FF in BN vorstellen könntest, aber diese Situation hat doch nicht der VFL WOB zu verantworten,sondern hat sich vor Ort in deinem Verein und im Umfeld in den letzten Jahren entwickelt.
    Du soltest dich schon mal hinterfragen, was du in der Zeit, als BN zu den Top-Vereinen in der BL gehörte, über den damals noch Eintracht WOB bzw. WSV Wendschott-WOB heissenden Verein empfunden hast – ich denke, da hast du an diesen Verein ,selbst als er dann VFL hieß, überhaupt keinen Gedanken verschwendet, da er als Hinterbänkler keine Konkurenz darstellte. Es ist schon bemerkenswert, daß erst in den letzten 2 Jahren plötzlich WOB als „Feindbild“ ausgemacht wird, denn die Aufbauarbeit über einen Zeitraum von 5 Jahren hat Erfolg und dadurch das bisherige „Feindbild“ Frankfurt abgelöst.
    Wenn für dich andere Werte für deinen Verein bzw. dort aktiven Spielerinnen gelten, dann solltest du dich doch von den profanen Gründen, wie mehr sportliche Perspektive, Ausbildung oder Spielergehältern, lösen können und es bei dem Bedauern belassen, daß diese Vereine diese Kultur des Vereinsleben möglicherwee nicht haben.Warum dann diese Aggitationen gegen einen Verein, der sich aus einer sozialen Aufgabe heraus, nämlich den FF in WOB (Gründungsmitglied der FF-Bundesliga) zu erhalten, engagiert hat.Warum wird ein Verein,der sich zu 100% zum FF bekennt und dieser auch in der Stadt WOB zunehmend getragen wird so verunglimpft.
    @hhdn. Warum soll der VFL keine Zukunft haben? Glaubst du wirklich hier sind nur „Idioten“ am Werk, die nicht wissen wie auch nachhaltig Erfolg im Fußball gewärleistet wird.
    Der VFL hat inzwischen die erfolgreichste Nachwuchsarbeit in der A-Jugendarbeit der Junioren und hat auch inzwischen eine B-Jugend der Mädchen in der Buli etablieren können,wie auch in den jüngeren Jahrgängen Mädchenmannschaften aufgestellt und gefördert werden mit entsprechend kompetenten Trainerinnen und zunehmend auch besseren Trainingsbedingungen.
    Wenn ihr allerdings die teils sehr unsachliche Kritik und Verunglimpfung für euer „Seelenheil“ benötigt,dann erübrigt sich jegliche Diskussion auf einer sachlichen Basis.
    Was ist dann das für eine „hohle“ Argumentation, daß jetzt in WOB Spielerinnen in aktiv sind, die vorher in anderen Vereinen gespielt haben.
    Die sind in diesen Vereinen, wie z.B. BN offenbar im Ort geboren,haben dort sämtliche Mädchen-Teams durchlaufen und sind dann nach optimaler Weiterentwicklung in der 1. Buli-Mannschaft und dem Höhepunkt ihrer Leistung vom VFL weggekauft worden. Wie verklärt ist denn so eine Sichtweise und völlig an der Realität vorbei, denn letztendlich sind die meisten Spielerinnen vorheschon von anderen Vereinen geholt worden.

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  • wolle sagt:

    Thema dieses Berichtes war die Verpflichtung von Peggy Kuznik. Ich kann dies von Kellermann absolut nachvollziehen. Meistens hat doch Gößling mit Henning auf der 4 gespielt. Kuznik ist zweikampf- und kopfballstärker, erfahrener und ist sicherlich nicht langsamer als Henning. Ich denke Henning muss um ihren Stammplatz fürchten. Ich wundere mich etwas darüber das Peggy von TP-Fans so gelobt wird, schließlich wurde sie dort warum auch immer suspendiert.
    @SC07FanatikerXXL: Ich stimme dir in Vielem zu. Was Zusammenhalt und Außendarstellung der Mannschaft angeht, können einige Mannschaften von BN lernen. Eine Coco Schröder die schon einiges gesehen hat meinte mal so viel Teamgeist wie in BN hätte Sie noch nie erlebt. Aber in einigen Punkten muss ich dir doch widersprechen. Das Wichtigste ist immer noch die sportliche Herausforderung und die Spielerinnen betreiben nun mal Leistungssport. Dafür haben Sie täglich trainiert. Die meisten sind auch auf das wenige Geld angewiesen, daher hoffe ich, das alle noch einen neuen Verein finden. Wer Sie verteufelt oder an den Pranger stellt weil Sie weiter Buli spielen wollen hat selber wohl nie gespielt. Gerade die Jungen wie Bade, Knaak oder Störzel sind darauf angewiesen Buli zu spielen, ihre Karriere steht doch erst am Anfang.
    Sheldons Ansichten finde ich manchmal ja etwas merkwürdig aber der Idee das Zweitvertretungen nicht mehr 2. Liga spielen dürfen kann ich viel Positives gewinnen. Talente müssen sich dann entscheiden Kohle oder Spielen. Die Buli wird dadurch sicherlich ausgeglichener. Gütersloh oder Sifi hätten so eher Chancen in der Buli zu bestehen.

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  • Detlef sagt:

    wolle schrieb;
    „Ich wundere mich etwas darüber das Peggy von TP-Fans so gelobt wird, schließlich wurde sie dort warum auch immer suspendiert.“

    PEGGYS „Suspendierung“, wie Du es nennst, hatte absolut nix mit ihrer sportlichen Leistung zu tun!!!
    Sie war eine der besten Abwehrspielerinnen die je in Potsdam gespielt hat!!!

    Es waren wohl Unstimmigkeiten in der Mannschaft, die PEGGY den Job bei TURBINE gekostet haben!!!
    Sie selbst war daran wohl auch nicht so ganz unschuldig!!!

    Ich glaube übrigens nicht, daß JOSI um ihre Stammposition fürchten muß!!!
    Vielmehr sehe ich PEGGY neben ihr in der IV, und Lena geht dann neben KESSI auf die Doppelsechs!!!
    PEGGY und Lena könnten ihre Positionen auch tauschen!!!
    Wenn VIOLA wieder fit ist, könnte KESSI (oder Lena) eine Art 10-er spielen, ähnlich wie es JULIA SIMIC nun bei TURBINE spielen soll!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Bei der ein oder anderen Spielerin ist das tatsächlich so, wie du es beschreibst, und sicherlich keine Verklärung.

    Beispielsweise ist Laura Benkarth in Freiburg geboren, Verena Faißt ist in Ettenheim (Regierungsbezirk Freiburg) geboren. Annabel Jäger ist in Gütersloh geboren, Steffi Bunte in Paderborn (50 km von Gütersloh), Selina Wagner in St. Wendel (37 km von Saarbrücken).

    Es ist durchaus so, dass das oben beschriebene noch tatsächlich Fakt ist.

    Beispielsweise wäre es viel gesünder für die Entwicklung der Bundesliga, wenn Keßler, Marozsan, Wagner und Henning damals alle in Saarbrücken hätten bleiben können, alle von ihnen sind im Umkreis von 100 Kilometern aufgewachsen. Dort sind sie beheimatet, dort haben sie alle ihr natürliches Umfeld, dort hätten sie auch ein natürliches Fanwachstum fördern können.

    Und genauso Wolfsburg: Wolfsburg würde langfristig eine deutlich stabilere Fanbasis generieren, wenn sie viel stärker auf Talente wie Tetzlaff (Uelzen) oder Frohms (Celle) setzen würden. Niedersachsen ist so riesig, und dennoch sind das die beiden einzigen Niedersächsinnen im Kader von Wolfsburg. Mit Schult kommt nun noch eine weitere hinzu.

    Vielleicht sollte man wieder eine Art Regionalmannschaften einführen im FF: Jeder Verein muss 70-80% seiner Spielerinnen aus einem Umkreis von 150-200 Kilometern generieren. Das würde zwar einschlagen wie eine Bombe, würde aber die Nachwuchsarbeit im FF unglaublich befeuern. Denn auf einmal würden die Vereine oben stehen und die Prämien etc. einstreichen, die wirklich etwas für den Aufbau des FFs tun. FF würde Volkssport werden. Er wäre da, wo die Massen wären, die Familien, Freunde, Schulkolleginnen der Spielerinnen.

    Sicher, es wäre ein massiver Einschnitt in die „professionellen“ Strukturen, doch das ist die Konsequenz, wenn man den FF wirklich aus einer breiten Basis heraus aufbauen will!

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  • Neutral77 sagt:

    @ SC07FanatikerXXL,

    wenn ich solche Kommentare wie von dir lese, fällt mir überhaupt nichts mehr dazu ein. Anscheinend warst du im Oberrang zu weit davon entfernt, um zu sehen was auf der anderen Seite des Stadions passiert ist !!

    Die Wolfsburger Spielerinnnen sind nicht nur zu ihren Fans gegangen, sondern auch über die Barriere geklettert um mitten unter ihnen zu feiern (genau wie in Köln, es existieren genügend Fotos davon).

    Sie haben mit ihren Fans die Humba und die Raupe gemacht (vllt. hatest du da ja schon das Stadion verlassen gehabt, da das verabschieden der Spielerinnen von Neuenahr von Euch recht schnell ging).

    Sie haben nach dem Spiel außerhalb des Stadions mit ihren Fans erst auf der Bühne und dann mitten unter ihnen gefeiert !!

    Und auch nach dem Heimspielen am Elsterweg gehen die Spielerinnen immer aus den Katakomben heraus zu ihren Freunden, Familien und FANS !!

    Du kannst dich sehr gut mit einer anderen Person hier zusammen tun = bei keinen Spiel der Wolfsburgerinnen dabei, aber immer schön negative Lügen verbreiten !!

    Und zu guter letzt: die Blume Verabscheuung hat immer eine Wurzel names NEID !!!

    @ Sheldon was ist los ??
    Deine Statistiken lassen zu wünschen übrig …. was ist mit Johanna Tietge als Niedersächsin (die nur 10 Kilometer entfernt von Wolfsburg geboren wurde) ??

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  • Sheldon sagt:

    @Neutral: Na gut, drei Spielerinnen, von denen aber so gut wie keine wirklich spielt bzw. bei Wolfsburg gesetzt ist.

    Ich wüsste nicht, wo ich neidisch sein sollte. Schließlich bin ich der letzte, der guten Fußball nicht zu würdigen weiß. Die Frage ist nur, ob Wolfsburg mit seinem System die Garantien dafür bringen kann, konstant und langfristig guten Fußball zu zeigen, oder ob es nur um den schnellen Erfolg geht. Läuft es wie bei den Männern, spielt Wolfsburg in 4 Jahren wieder in Liga 2!

    Ich habe sehr das Problem, Wolfsburg als ein Aushängeschild der Liga zu betrachten, das gebe ich offen zu. Da sehe ich eher die Bayern vorne. Man kann diesen Status für sich nicht nur dadurch beanspruchen, weil man das Triple gewonnen hat. Man will hier bei Wolfsburg (auch unter den Fans) anscheinend auf Teufel komm raus zeigen, dass man zu den Guten gehört, dass man doch so sympathisch ist, dass die Spielerinnen so tolle Charaktere sind, und genau das macht das ganze Konzept unsympathisch, weil es gewollt wirkt, weil es unnatürlich wirkt.

    Das zeigt sich auch darin, dass man Spielerinnen wie Alisa Vetterlein, die wirklich einen guten, weil starken Charakter hat, konsequent absägt. Es wäre ehrlicher, wenn man als Spielerin und auch als Fans sagt, dass es einem scheißegal ist, was die Liga von einem denkt und sich nicht ständig hierfür und dafür rechtfertigt. Damit hat sich Bayern in den 90er Jahren viele Fans erhalten, indem man reihenweise Spieler in den eigenen Reihen hatte, die konsequent für den Erfolg gelebt haben und denen Zuschauer- und Medienmeinungen egal waren, und die das auch offen nach außen gezeigt haben (Kahn, Effenberg, Scholl, Jancker, Jeremies, etc.).

    Aber so, wie es zur Zeit wirkt, ist es so, dass in Wolfsburg ein ähnlicher Wind weht wie lange in Frankfurt, nämlich nur soviel spielen, dass man immer schön die Schokoladenseite in die Kameras zeigen kann.

    Eigentlich hätte gerade Wolfsburg so einen Trainer wie Bell oder Wörle gebraucht, die absolut kein Interesse daran haben, was die Medien von ihnen denken, ob nun positiv oder negativ, sondern einfach ihren Job machen. Den Eindruck habe ich von Kellermann nicht. Zumindest habe ich von ihm noch keinen Spruch in Interviews gehört, der nicht gestellt war!

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  • berggruen1 sagt:

    @Sheldon: Was denn nun? Professionalisierung, die sich am Männerfußball orientiert (noch nicht so lange her, diese Feststellung Deinerseits) oder „Regionalmannschaften“, die ihre Spielerinnen nur noch aus dem eigenen Bundesland rekrutieren dürfen (was Bundesländer mit vielen Vereinen deutlich benachteiligen würde, da man sich ja die Besten auch noch mit anderen Vereinen des gleichen Bundeslandes teilen müsste)? Abgesehen mal davon, dass ich zu bezweifeln wage, dass etwa Bremen oder Hamburg in der Lage sein würden, 20 einigermaßen gleichwertige Spielerinnen zu stellen, die auch noch in der Lage sind, Bundesliga und ggf. NM zu spielen.
    Was machen die Spielerinnen, die in ihrem Bundesland keinen Erstligaverein haben und die Quote aller Vereine mit „ausländischen Spielerinnen“ ist schon erfüllt? Dürfen dann noch europäische/außereuropäische Spielerinnen in den Kader?

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  • Neutral77 sagt:

    @ Sheldon – auf deiner Seite werde ich nie sein, denn für mich ist das alles an den Haaren herbeigezogen, was du von dir gibst. Mal eine kleine Auffrischung für dich:

    2003/04 = 8.Platz
    2004/05 = Abstieg
    2005/06 = 2. Liga
    2006/07 = 8.Platz
    2007/08 = 6.Platz
    2008/09 = 8.Platz
    2009/10 = 5.Platz
    2010/11 = 7.Platz
    2011/12 = 2.Platz
    2012/13 = 1.Platz

    So und da redest du nun von einem schnellem Erfolg. Glaube mir, wenn der VFL oder auch VW einen schnellen Erfolg hätte haben wollen, wären in der Zeit weder ein Abstieg noch so viele Mittelfeldplätze in der Statistik gewesen !!!!

    Die Mannschaft wurde Jahr für Jahr auf einzelnen Positionen verstärkt. Das es die letzten 2 Jahre so gut laufen würde, davon hätten auch die kühnsten Optimisten nicht zu träumen gewagt!!

    Und höre auf mit deinem „Absägen“ … Hätte man der Spielerin gekündigt, trotz laufendem Vertrages (was in deinem so geliebten Männerfußball ja an der Tagesordnung ist), das nenne ich ein Absägen !! Ihr wurde aber weder gekündigt noch wurde sie vor die Tür gesetzt – ihr wurde Konkurrenz vor die Nase gesetzt und das belebt ja in der Regel das Geschäft. A. Vetterlein hat sich in Wolfsburg zu einer erstklassigen Stammtorhüterin entwickelt die einen tollen Charakter hat. Jetzt geht sie (leider) nach Hoffenheim und da wünsche ich ihr alles erdenklich Gute !!

    Und wieso braucht Wolfsburg einen anderen Trainer (Wörle, Bell) ?? Hallooo, sie haben mit diesem Trainer das Triple geholt !!!! Sie brauchen keinen Trainer der Sprüche kloppt, sondern einen der die Mannschaft entwickelt und voranbringt und das hat Kellermann einwandfrei bewiesen, das er das kann !!

    Und was den Neid betrifft, wieso hast du dir eigentlich nicht in den letzten Jahren deinen Mund über den VFL zerissen (denn hier wird seit Jahren nach dem gleichen Schema gearbeitet) ?? Bloß nun hat sich „Ach du Schreck“ auch noch Erfolg (und das gleich dreifach) eingestellt …..

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  • labersack sagt:

    @Neutral77
    Neid als Wurzel für Verabscheuung ist genauso Blödsinn wie die Anwendung des Begriffs Verabscheuung bezogen auf einen Fußballverein. Überlege mal was Du verabscheust.
    Ich verabscheue Neonazis, Salafisten und als Fans getarnte Fanatiker von und in Fußballvereinen. Nomen est omen.

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  • Neutral77 sagt:

    @labersack
    in dem Sinn hast du schon Recht und ich bin bei dir. Aber dann könnten wir da bestimmt noch eine Menge Beispiele finden und darüber philosophieren.

    Ich bezog mit lediglich auf die Aussage von SC07FanatikerXXL.

    Und wenn er da von Verabscheuung spricht, dann resultiert das bei mir einzig und allein auf den Neid, was in WOB die letzten 2 Jahre passiert ist. Denn er wird den Verein bestimmt nicht „verabscheuen“, weil er evtl. meint das die Spielerinnen arrogant sind o.ä.

    Erfolg = Neid (ist zum Glück nicht bei allen so 😉

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