Turbine Potsdam gründet Perspektivteam

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Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam geht neue Wege und hat für vorerst elf Spielerinnen der Jahrgänge 1996 bis 1998 ein gesondertes Perspektivteam ins Leben gerufen, um zukünftig verstärkt Talente an das Bundesligateam heranzuführen.

Das Team wird zukünftig täglich am Nachmittag unter Regie von Cheftrainer Bernd Schröder außerhalb und zusätzlich zum vormittäglichen Eliteschul-Training spezielles Training durch ausgewählte Vereinstrainer des 1. FFC Turbine Potsdam erhalten.

Mehr qualifizierte Spielerinnen fürs Bundesliga-Team
„Wir versprechen uns durch diese zielgerichtete Auswahl unserer besten Nachwuchstalente spätestens in der Saison 2015/16 wieder ausreichend qualifizierte Spielerinnen für unsere erste Bundesliga-Mannschaft aus den eigenen Reihen zu bekommen“, so Schröder zur Zielsetzung.

Bernd Schröder
Turbine-Trainer Bernd Schröder wird auch im Perspektivteam das Zepter schwingen © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Elf Spielerinnen erhielten Förderungsverträge
Die derzeit elf Spielerinnen – im Prinzip allesamt DFB-Auswahlspielerinnen von der U16 bis zur U19 – erhielten am Mittwoch im Beisein der entsprechenden Erziehungsberechtigten nach der Zeugnisausgabe an der Eliteschule des Sports in Potsdam entsprechende Förderungsverträge.

Letzte Aktualisierung am 23.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Andreas
Andreas

Tolle Idee. Nachwuchsarbeit ist sowohl für den Verein als auch die N11 die wichtigste Investition in die Zukunft. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.

speedy75
speedy75

Das könnte wieder was wegweisendes werden und sich langfristig bei vielen Bundesligisten durchsetzen. Schröder wird auf seine „alten Tage“ nicht müde und ist immer für was neues offen.

waiiy
waiiy

Ich frage mich, wo der Mann noch die ganzen Kapazitäten hernimmt! 🙂

Die Idee ist klasse, weil man gerade in dem Alter von 15 bis 17 Jahren mit einer solchen Maßnahme sehr viel Motivation schaffen kann, allein weil die Mädels mit dem Cheftrainer trainieren können. Das ist das Alter, wo aus dem Spaß am Spielen Ernst bei der Quälerei wird und wo viele junge Frauen entweder aufhören, weil die Motivation fehlt oder eben abwandern, weil sie woanders mehr Möglichkeiten sehen, sich zu entwickeln.

Gibt es denn auch schon eine Namensliste zu den 11 Spielerinnen?

Bernd Zeller
Bernd Zeller

Da braucht es keine grossen Kommentare, es ist genau der richtige Weg, den der Verein für sich gewählt hat, qualifizierten Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu generieren.

Sheldon
Sheldon

@waiiy: Nimm doch einfach die U-16- bis U19-N11-Spielerinnen zusammen, dann dürftest du ein ganz gutes Bild haben 🙂

enthusio
enthusio

Ja habt Ihr es denn alle nicht verstanden ? Das ist doch eine klare Ansage von Bernd Schröder im Sinne von: Ich bleibe bis 2016 Cheftrainer, denn ich will ja schließlich erleben, dass meine Arbeit Früchte trägt und wir spätestens 2016 noch einmal Deutscher Meister werden. 🙂
Gutes Konzept ! 🙂

TurbinePaul
TurbinePaul

Das ist genau der richtige Weg…

(Damit wird genau der folgende Satz von Bernd Schröder unterstrichen:
„Manche Mannschaften (Wolfsburg, Frakfurt) sind personell besser aufgestellt, aber wir treten als gesamtes Team auf!“ )

Altwolf
Altwolf

Ist ja schön,wenn ihr alle so euphorisch bei dieser Idee seid, aber ich sehe eigentlich nur die Reaktion eines Trainer/Managers auf die sich im FF geänderten Verhältnisse gerade im deutschen FF. „Markenbindung“ heißt das in der Marketing-Welt. Turbine hat nicht mehr die herausragende Stellung im FF, da inzwischen auch andere Vereine attraktiv genug sind Alternativen zu sein.Also tritt man die Flucht nach vorn an und bindet die hoffnungsvollsten Talente an Verträge, um sie zumindest befristet nicht nur emotional fester an den Verein zu binden.Warum müssen die nun neben Schule,evtl.Ausbildung und normalem Training nun auch noch zusätzliches Training leisten? Haben wir… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

@Wally u.Detlef.Ihr als engagierte TP-Fans und auch kritische Geister,solltet diese Idee von B.Schröder doch mal vom Grundsatz und eurer Vereinsphilosophie her überdenken, denn mir ist das zu sehr „Kader-Schmiede“ und „Elite-Schule“;gebauchpinselt,die,die dazu gehören sollen,aber die Anderen der entsprechenden Mannschaften sind dann die „Looser“, eigentlich nicht mehr mit so richtigen Chancen weiterzukommen.Hilft das dem doch eigentlich auf die Fahnen geschriebenen „Team-Spirit“? @enthusio.Na, da bist Du vielleicht mit deiner Einschätzung zu voreilig bezüglich – „gutes Konzept“ Warum will man diese Spielerinnen mit Verträgen „festnageln“ und sie nicht Monat für Monat, entsprechend ihrer Leistungen und Fähigkeiten dann in gesonderten Maßnahmen fördern, so daß… Weiterlesen »

Mosan
Mosan

Kann mich jemand aufklären, was darin jetzt neu ist? Dachte Turbine kombiniert bereits Kaderschule mit Jugendteam? Hat man a jetzt die Altersgrenzen aufgebrochen oder gehts ums Geld/Prämien?

Sheldon
Sheldon

@Altwolf: Nur dass man bei Turbine zumindest in der Nachwuchsförderung anderen Teams wie beispielsweise Wolfsburg, auf die du ja anspielst, lange und immernoch weit voraus ist. Dieser Schritt erweist sich deswegen als etwas Neues, weil er in diesem Bereich vielleicht bei allen anderen Vereinen, nicht aber bei Turbine notwendig gewesen wäre. Attraktiv sind andere Vereine erst für Spielerinnen ab 20-22, für Spielerinnen in dem Alter 15-17 gab es noch nie einen attraktiveren Club als Potsdam, vielleicht schließt Bayern demnächst auf. Du scheinst die Jugendarbeit in Potsdam überhaupt nicht zu kennen, oder? Dort werden Talente meist im Alter von 14, 15… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Altwolf, So ganz neu ist die Idee dann auch nicht!!! Perspektivteams hat es in Potsdam auch schon früher gegeben, als der „Ausstoß“ von Top-Talenten noch wesentlich höher war!!! Die „angeblich veränderten Verhältnisse im FF“ von denen Du sprichst, sind gar nicht so viel anders als seither!!! Ein bis zwei Vereine sind in die Spitze vorgerückt, dafür ist Duisburg abgestürzt!!! Früher hatte es Potsdam fast ausschließlich nur mit Frankfurt zu tun, wo um Titel und Pokale, aber auch um Spielerinnen gekämpft wurde!!! Beim Erstem konnte TURBINE einige Male die Oberhand behalten, aber bei Letzterem war man stets der Unterlegene!!! Mit dem… Weiterlesen »

nadenn
nadenn

Andere Vereine nennen das B-Jugend.

Detlef
Detlef

@Altwolf, Wie Du sicherlich mitbekommen hast, sehe ich diesen Schritt durchaus kritisch!!! Allerdings hat das nichts mit der Idee ansich zu tun, die ich durchaus positiv sehe!!! Kaderselektionen finden ja in allen Vereinen und Mannschaften statt, auch in WOB!!! Da werden die Besten besonders gefördert, zT mit Extra-Trainingseinheiten, und die Schwächeren werden abgestuft oder aussortiert!!! Das hört sich jetzt vielleicht brutal an, aber Leistungssport ist keine Kuschelrock-Veranstaltung!!! Nicht umsonst nennt man eine gute Mannschaft auch „Auswahl“!!! Wie Du es nennen magst bleibt Dir überlassen!!! Der Begriff „Kaderschmiede“ ist zugegeben ziemlich DDR-lastig, trifft es aber im Wesentlichen!!! Du kannst auch „Reise… Weiterlesen »

gerd.karl
gerd.karl

sheldon, der vfl wolfsburg hat auch weibliche mannschaften,
das a-team ist deutscher meister, pokalsieger und championsleague sieger geworden.
die wolfsburger frauen II sind meister in der regionalliga nord geworden.
ja jetzt komme ich zum punkt:
die b-juniorinnen sind 3 der b-juniorinnen bundesliga geworden.
die c-juniorinnen sind 3 der bezirksliga braunschweig geworden.
die d-juniorinnen sind 3 der 1.kreisklasse wolfsburg,jungen, geworden

richtig sheldon, du hast recht, wolfburg betreibt keine jugendarbeit, und ist ein söldner verein der keine erfolge hat.

Bernd Zeller
Bernd Zeller

Na, diese Perspektivvereine vertreiben uns die Zeit bis zum Beginn der EM – dabei sind doch von Frau N. schon die Perspektivspielerinnen erschaffen worden. Ich denke, die Frauen-Liga wandelt sich, neben der Turbine und dem FFC treten andere Vereine an, die Meister, Pokal- und Championsleague-Siegerinnen werden können (aktuell Wolfsburg) und Bayern hat seine diesbezüglichen Absichten durchaus bekräftigt. Und wo Kapital ist, kann sich auch am Transfermarkt bedient werden. Es ist völlig klar, dass die Turbinen was tun (müssen). Allerdings handelt es sich um einen schwierigen Spagat bei sich steigernder Kommerzialisierung und Vermarktung im FF. Mädchenfussball ist ein Breitensport und findet… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

@Sheldon.Es geht mir dabei in keiner Weise um irgendwelche Vergleiche mit WOB;das sollte dabei völlig außen vor bleiben.Eigentlich hast Du dir in deiner Argumentation eher selbst widersprochen und das war auch mein Duktus bezüglich der kritischen Auseinandersetzung mit der „Perspektiv-Mannschaft“ Gerade weil TP bisher eine so hervorragende Nachwuchsarbeit hat mit all den für den FF bisher optimalen Bedingungen, frage ich mich, wozu dann noch diese zusätzliche “ Hervorhebung“ der bereits schon nach elitären Maßstäben ausgesuchten Spielerinnen.Was, außer dem offensichtlichem Bestreben diese Spielerinnen durch Verträge zu binden und sicherlich auch die geleisteten Investitionen des Vereins, während der jahrelangen Ausbildung, auch einer… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

@Bernd Zeller.Wenn der FF längerfristig überleben will,muß eine Professionalisierung kommen und zwar fehlt sie genau da, wo uns gerade 2 Vereine die eklatanten Probleme aufzeigen. Nicht die Spielerinnen und deren Verhältnisse müssen diese Professionalisierung zeigen, sondern die Vereinsstrukturen mit Leuten,die die wirtschaftlichen Verhältnisse regeln können, also nicht „ehrenamtliche“ Helfer,die sich dazu überreden ließen das mal für den Verein zu tun,sondern „Profis“ was Bilanzen und Wirtschaftlichkeit eines solchen Vereines betrifft und dazu gehört auch eine entsprechende personelle Ausstattung um verlässliche Sponsoren und Geldgeber mit Konzepten zu überzeugen und längerfristig zu binden.Wer dies in Zukunft nicht leisten kann,sollte sich erst gar nicht… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

Täusche ich mich oder gab es das gleiche schon vor Jahren unter dem Namen „Team 2011“?

Also quasi ‚alter Wein in neuen Schläuchen‘?

Winter
Winter

Turbine ist auf einem guten Weg! Schröder hat mehrfach angekündigt, dass in 2 bis 3 Jahren hoffnungsvolle Nachwuchstalente nachkommen. Man hat es in der Vergangenheit schon mit vielen Nachwuchsspielerinnen aus den eigenen Reihen bewiesen, was da möglich ist (Odebrecht, Mittag, Kemme, Cramer, Zietz, Peter, Schmidt, Draws, Sarholz, Schumann, Angerer, … und, und, und). Ich bin mir sicher, man wird es wieder beweisen! Ich wünschte, Schröder hätte noch ein zweites Leben und könnte noch mal so lange machen wie bisher. Aber vielleicht wird er ja 100 Jahre und trainiert die Turbinen bis zum 99. Lebensjahr! Vorwärts Turbinen, Ihr seid Potsdam –… Weiterlesen »