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2013

Verena Faißt fällt für die EM aus

Die deutsche Frauenfußball- Nationalelf wird bei der Europameisterschaft in Schweden vom 10. bis 28. Juli ohne Verena Faißt auskommen müssen. Die am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankte Mittelfeldspielerin vom VfL Wolfsburg wird nicht rechtzeitig wieder gesund werden.

Keine Nachnominierung Eingehende medizinische Untersuchungen ergaben, dass der Genesungsprozess bei der 24-Jährigen zwar voranschreitet, ein Einstieg in die am 2. Juni beginnende EM-Vorbereitung jedoch noch zu früh kommen würde. Bundestrainerin Silvia Neid verzichtet deswegen auf eine Nachnominierung.

Faißt: „Sehr enttäuschend” „Ich wusste nach der Diagnose bereits, dass es für die EM eng werden würde. Die Hoffnung war insofern von Anfang an klein. Inzwischen geht es mir nun zwar schon besser, trotzdem mussten wir aber erkennen, dass es einfach keinen Sinn machen würde. Das ist sehr, sehr enttäuschend, aber die Gesundheit steht über allem“, so Faißt.

Fokus auf nächster Saison Und sie erklärt weiter: „Der Fokus liegt bei mir jetzt klar auf der nächsten Saison. Wenn ich wieder vollständig gesund bin, werde ich meinen Körper langsam wieder heranführen, um dann zur Vorbereitung hoffentlich topfit an den Start gehen zu können. Das ist jetzt mein großes Ziel.“

Vorläufiger Kader reduziert Die Frauenfußball- Nationalelf startet am kommenden Sonntag in Kaiserau mit dem ersten EM-Lehrgang in ihre direkte Vorbereitung auf die Europameisterschaft. Nach der Absage von Faißt zählen noch 27 Spielerinnen zum vorläufigen Kader, der für das Turnier in Schweden auf 23 reduziert werden muss.

Im Rahmen der Vorbereitung stehen die Länderspiele in Essen gegen Schottland (15. Juni), in Paderborn gegen Kanada (19. Juni) und in der Allianz Arena in München gegen Weltmeister Japan (29. Juni) an.