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2013

Wolfsburg und Duisburg lassen es krachen

Am Mittwochabend fanden in der Frauenfußball- Bundesliga zwei Nachholspiele statt, in denen 16 Treffer fielen. Dabei festigte Tabellenführer VfL Wolfsburg mit einem klaren Sieg in Sindelfingen seine Spitzenposition, der FCR 2001 Duisburg entledigte sich mit einem deutlichen Sieg gegen Gütersloh nahezu aller Abstiegssorgen.

Der VfL Wolfsburg baute in einer Nachholpartie vom 14. Spieltag seinen Vorsprung an der Tabellenspitze mit einem 6:0 (1:0)-Sieg beim VfL Sindelfingen aus und hat jetzt 41 Punkte auf der Habenseite vor dem 1. FFC Frankfurt, der sieben Punkte Rückstand, aber ein Spiel weniger ausgetragen hat.

Popp erzielt vier Treffer Dabei erzielte Nationalspielerin Alexandra Popp gegen den Tabellenletzten in der Schlussphase nicht nur einen Hattrick (72., 80., 88.), sie eröffnete Mitte der ersten Halbzeit auch den Torreigen (24.). Die weiteren Treffer erzielten Martina Müller (58.) und Nadine Keßler (64.).

Erneut ein halbes Dutzend Die Wölfinnen hatten bereits das Hinspiel im heimischen Stadion am Elsterweg mit 6:0 für sich entschieden. Auch ohne Zsanett Jakabfi (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Ivonne Hartmann (Bänderriss im linken Fuß) war die Elf aus Niedersachsen in allen Belangen überlegen, vor allem in der zweiten Halbzeit wurde der Klassenunterschied deutlich.

Zufriedener Kellermann Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte : „Wir haben das erreicht, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten – drei Punkte holen, zu Null spielen und etwas fürs Torverhältnis tun. Fußballerisch haben wir uns etwas schwer getan, da die Bedingungen einfach nicht optimal waren.

Zehn Tore in Duisburg In einem Nachholspiel vom 15. Spieltag gewann der FCR 2001 Duisburg im heimischen PCC-Stadion mit 7:3 (4:2) gegen den FSV Gütersloh 2009 . Mandy Islacker (5.) und Gülhiye Cengiz (7.) brachten die Duisburgerinnen schnell in Führung, doch der Aufsteiger hatte durch Anne van Bonn (9.) und Maren Wallenhorst (15.) eine schnelle Antwort parat. Doch noch vor der Pause stellten Barbara Müller mit einem verwandelten Foulelfmeter (18.) und erneut Islacker (26.) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Martens beseitigt Zweifel Die Gäste kamen jedoch durch Birgitta Schmücker erneut heran (47.), ehe Lieke Martens mit zwei Treffern (58., 65.) das Pendel endgültig in Richtung Gastgeberinnen ausschlagen ließ. Den Schlusspunkt setzte dann Islacker mit ihrem dritten Treffer (71.).

Klassenerhalt so gut wie gesichert Duisburgs Trainer Sven Kahlert meinte: „Zunächst einmal Glückwunsch an mein Team zu diesem immens wichtigen Sieg; mit 13 Punkten Abstand auf den Nichtabstiegsplatz ist der Klassenerhalt zu 80 Prozent gesichert.“

Ärger über Gegentore Doch er war nicht rundum zufrieden: „Die Zuschauer haben natürlich ein sehr attraktives Spiel gesehen, ich als Trainer habe mich dagegen doch sehr über die Gegentore geärgert, besonders über die Art und Weise.“

Rettendes Ufer für Gütersloh weit entfernt Die finanziell angeschlagenen Duisburgerinnen machten durch den Sieg in der Tabelle einen Sprung von Platz 9 auf 6 und dürften sich somit sportlich aller Abstiegssorgen entledigt haben, während für die Gäste aus Westfalen derzeit acht Punkte zum rettenden zehnten Platz fehlen.