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2013

Champions League: Wolfsburg zieht ins Halbfinale ein

Der VfL Wolfsburg ist durch einen Sieg beim WFC Rossiyanka ins Halbfinale der UEFA Women’s Champions League eingezogen. Allerdings stand das Spiel lange auf des Messers Schneide, ehe Conny Pohlers und Lena Goeßling die Wolfsburgerinnen spät erlösten.

Beim 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg im Moskauer Luzhniki-Stadion gelang Pohlers per Kopf nach Flanke von Alex Popp der Führungstreffer (71.), ehe Lena Goeßling mit einem Traumtor den Erfolg veredelte (88.). Im Halbfinale geht es für die Wölfinnen nun an den Wochenenden 13./14. sowie 20./21. April gegen den englischen Meister Arsenal LFC um den Einzug ins Finale an der Londoner Stamford Bridge.

Zwei Veränderungen Nach dem 2:1-Hinspielerfolg war die Ausgangsposition klar: Ein Remis hätte dem VfL Wolfsburg bereits zum Weiterkommen gereicht, doch darauf wollte sich Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann nicht verlassen. Im Vergleich zum Hinspiel änderte er seine Startformation auf zwei Positionen, für die verletzte Viola Odebrecht kam die wieder genesene Kapitänin Nadine Keßler zum Einsatz, Conny Pohlers durfte diesmal von Beginn an ran, für sie blieb zunächst Anna Blässe auf der Bank.

Todua pariert Popps Volley Von Beginn an eroberte sich der VfL Wolfsburg mehr Spielanteile, einen Keßler-Schuss hielt Rossiyankas Torhüterin Elvira Todua jedoch ohne Probleme (6.). Und die russische Nationaltorhüterin konnte ihr Können weiter unter Beweis stellen, einen Volleyschuss von Popp parierte sich prächtig (14.).

Wenig Chancen Doch trotz der Wolfsburger Dominanz fand sich kaum eine Lücke in der kompakten Rossiyanka-Defensive, nur bei einer Hereingabe von Martina Müller kam ein Hauch von Gefahr auf (36.). Und Pohlers schoss nach einem Goeßling-Freistoß über das Tor (47.) in einer über weite Strecken an Chancen armen Partie. Die Gastgeberinnen kamen nun ein wenig besser ins Spiel, der Wolfsburger Aufbau war nun nicht mehr so gefällig. Dennoch blieb Wolfsburg gefährlich, etwa bei einer Bogenlampe von Müller von der Strafraumgrenze, die auf der Latte landete (54.).

Pohlers erlöst Wolfsburg Keßler schoss zunächst noch über das Tor (61.), doch zehn Minuten später sorgte Pohlers für die Erlösung, als sie eine Flanke vom linken Flügel von Popp per Kopf aus sieben Metern ins Tor beförderte (71.). Nun benötigte Rossiyanka bereits zwei Treffer, um sich in die Verlängerung zu retten, Wolfsburg konnte nun recht befreit aufspielen.

Traumtor von Goeßling Nach einem Fallrückzieher von Ivonne Hartmann hätte Müller die Führung fast ausgebaut (78.), doch dies blieb Goeßling vorbehalten, die mit einem Traumtor aus gut 20 Metern in den Winkel für das Sahnehäubchen der Partie sorgte (88.).

Ein einziges Mal musste dann auch Wolfsburgs Torhüterin Alisa Vetterlein auf der Hut sein, sie parierte einen Schuss der Amerikanerin Kristen Edmonds (89.).