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2013

Bernd Schröder kritisiert Turbine-Fans

Bernd Schröder , Trainer beim 1. FFC Turbine Potsdam , hat nach dem 3:0-Sieg beim SC 07 Bad Neuenahr öffentliche Kritik an Teilen der eigenen Anhängerschaft geäußert.

Unter dem Titel „Bernd Schröder: In eigener Sache“ kritisiert Schröder das Verhalten der Fans beim Auswärtsspiel im Apollinarisstadion.

Schröder: „Distanzieren uns auf das Schärfste” „Wir sind sehr froh über den sehr guten Auftritt unserer Mannschaft in Bad Neuenahr. Jedoch bedauern wir in gleichem Zusammenhang die vereinzelten unnötigen Rufe und Äußerungen bezüglich der Leistung der Nummer 2 der Nationalmannschaft Almuth Schult , die während des Spiels aus unserem Fanblock gekommen sind. Wir distanzieren uns von derartigen Äußerungen auf das Schärfste“, so Schröder.

Respekt vor Spielerinnen und Gegner Dies helfe dem Frauenfußball nicht weiter. „Das hat auch immer etwas mit Respekt vor dem Gegner zu tun. Wir haben Respekt vor jeder gegnerischen Spielerin und Mannschaft.“ Mit dem Spiel seiner Elf war er hingegen zufrieden: „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit einen sensationellen Fußball gespielt!“

Schröder: “Müssen unsere Spielerinnen schützen” Auf Womensoccer -Anfrage präzisierte Schröder: „Als die Tore gefallen sind, haben sich unter den Augen von Bundestrainerin Silvia Neid einzelne negativ über das Leistungsvermögen von Almuth Schult und ihre Leistung geäußert. Wir fanden das nicht gut, denn wir können davon ausgehen, dass jede Spielerin einmal nicht den besten Tag hat. Ich wurde dann auch von Bad Neuenahrer Seite darauf angesprochen, deswegen sind wir auch nicht damit einverstanden, wenn es Rufe gegen einzelne Spielerinnen gibt, egal ob gegen unsere eigenen Spielerinnen oder die des Gegners. Wir sind eine Liga und müssen unsere Spielerinnen und die gegnerischen Vereine schützen.”