Algarve Cup: DFB-Elf verliert Finale gegen USA

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Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat das Finale des Algarve Cups gegen die USA verloren und nach 22 Spielen zum ersten Mal wieder eine Niederlage kassiert. Bitterer Wermutstropfen: die Verletzung von Nadine Keßler.

Bei der 0:2 (0:2)-Niederlage vor rund 1 000 Zuschauern im Estádio Algarve in Faro brachte sich die DFB-Elf durch individuelle Fehler selbst um die Früchte der guten Arbeit. Alex Morgan (13., 34.) nutzte jeweils Patzer eiskalt zu zwei Treffern aus, von sich das deutsche Team nicht mehr erholte.

Stimmen zur Niederlage gegen die USA

Schult im Tor, USA mit fünf Veränderungen
Mit nur einer Änderung gegenüber dem 2:0-Sieg gegen Norwegen ging Bundestrainerin Silvia Neid in die Partie: Almuth Schult hütete gemäß Rotation das Tor anstelle von Nadine Angerer. US-Trainer Tom Sermanni veränderte sein Team hingegen auf fünf Positionen:  Im Tor stand wieder Nicole Barnhart für Ashlyn Harris, Yael Averbuch durfte für Megan Rapinoe ran, die beim Aufwärmen ausrutschte und sich eine Muskelzerrung zuzog. Whitney Engen spielte von Beginn an für Christie Rampone, Rachel Buehler für Becky Sauerbrunn und im Sturm erhielt Sydney Leroux den Vorzug vor Abby Wambach.

Célia Okoyino da Mbabi
Célia Okoyino da Mbabi (li.) im Duell mit Kelley O’Hara © Nora Kruse / ff-archiv.de

Führung durch Morgan
Die deutsche Elf begann gut, doch Morgan brachte den Weltranglistenersten mit der ersten Chance in Führung. DFB-Torhüterin Almuth Schult kam nach einem langen Ball auf Sydney Leroux zu zögerlich aus ihrem Tor herausgelaufen, Luisa Wensing köpfte deren Hereingabe vor die Füße von Morgan, die den Ball platziert in die Maschen setzte (13.).

DFB-Elf am Drücker
Die DFB-Elf zeigte sich jedoch unbeeindruckt, Célia Okoyino da Mbabi scheiterte per Kopf an Barnhart (17.). Kurz darauf setzte die starke Dzsenifer Marozsan mit einem Lupfer erneut Okoyino da Mbabi in Szene, unter Bedrängnis schob sie den Ball am Tor vorbei (18.). Und die Deutschen waren weiter am Drücker, nach Anspiel von Okoyino da Mbabi war Anja Mittag plötzlich frei, doch Ally Krieger klärte im letzten Moment (22.).

Missverständis führt zum zweiten Gegentreffer
Doch die Amerikanerinnen überstanden diese Phase unbeschadet und kamen ihrerseits zu weiteren Chancen, nach Freistoß von Averbuch hob Engen den Ball über das deutsche Tor (26.). Shannon Boxx kam nach Vorarbeit von Morgan einem zweiten Treffer nah, doch ihr Schuss ging am Tor vorbei (34.). Doch Sekunden später klingelte es erneut im deutschen Tor, bei einem Pass aus dem Mittelfeld waren sich Josephine Henning und Almuth Schult uneins, Morgan bedankte sich für das Missverständnis mit dem 2:0 (34.).

Elfmeter verweigert
Kurz vor der Pause hätte die DFB-Elf ins Spiel zurückfinden können, doch ein Foul von Boxx an Lena Goeßling im Strafraum ließ die schwache kanadische Schiedsrichterin Caroll Anne Chenard ungeahndet (41.). Okoyino da Mbabi hatte nach Vorarbeit von Mittag und Leonie Maier die letzte Chance der deutschen Mannschaft in Durchgang eins (45.+1).

Keßler verletzt
Die überharte Gangart der Amerikanerinnen in der zweiten Halbzeit forderte Opfer. Fouls von Tobin Heath und Shannon Boxx blieben genauso ungeahndet, wie das rotwürdige Foul von Averbuch, die mit gestrecktem Bein in das Knie von Nadine Keßler rauschte, die Wolfsburgerin musste unter Schmerzen mit einer fünf Zentimeter langen Risswunde vom Platz. Marozsan versuchte es in der zerfahrenen zweiten Halbzeit mit einem Schuss aus 20 Metern (60.), doch gefährlicher blieben die Amerikanerinnen, Morgan traf die Latte, nachdem Schult erneut nicht aus ihrem Tor herauskam (64.).

US-Tor wie vernagelt
Okoyino da Mbabi hatte die nächste gute Chance, den Abpraller versuchte die eingewechselte Alex Popp im Tor unterzubringen, doch sie wurde von Rachel Buehler gefällt  – erneut hätten sich die USA nicht über eine Rote Karte und einen Elfmeter wundern dürfen. In der Schlussphase warf die DFB-Elf noch einmal alles nach vorne, doch Okoyino da Mbabi verzog ihren Schuss (79.) und auch in der Nachspielzeit hatte die Stürmerin kein Glück (90.+3), kurz zuvor kam Morgan ein weiteres Mal einem dritten Treffer nah (90.+2).

Deutschland – USA 0:2 (0:2)

Deutschland: Schult – Maier, Wensing, Henning, Peter (46. Cramer) – Odebrecht (46. Keßler, 60. Bresonik), Goeßling – Mittag (46. Popp), Marozsan (80. Lotzen), Faißt (75. Huth) – Okoyino da Mbabi

USA: Barnhart – Krieger (58. Dunn), Buehler, Engen, O’Hara – Boxx
Press (75. Wambach), Averbuch (68. Sauerbrunn), Heath (82. Mewis) – Leroux, Morgan

Tore:
0:1 Morgan (13.), 0:2 Morgan (34.)

Gelbe Karte:
Leroux

Schiedsrichterin:
Carol Anne Chenard (Kanada)

Zuschauer: 1 000

Ergebnisse der Platzierungsspiele

Platz 11/12: Wales – Portugal 1:1 (1:3 nach Elfmeterschießen)
Platz 9/10: Ungarn – Island 1:4
Platz 7/8: Mexiko – Dänemark 0:3
Platz 5/6: Japan – China 1:0
Platz 3/4: Norwegen – Schweden 2:2 (3:2 nach Elfmeterschießen)
Finale: Deutschland – USA 0:2

Abschlusstabelle

1. USA
2. Deutschland
3. Norwegen
4. Schweden
5. Japan
6. China
7. Dänemark
8. Mexiko
9. Island
10. Ungarn
11. Portugal
12. Wales

Mein Leben als Hope Solo
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  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

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Sheldon
Sheldon

Ein paar Eindrücke: 1. Die Aufstellung, die begonnen hat, ist das Team der Zukunft in Deutschland – und zwar genau in dieser Zusammenstellung. Das ist zum ersten Mal ein Spiel, wo Deutschland in der Lage ist, einen gleichwertigen Gegner spielerisch zu kontrollieren, taktisch ist das exzellent. USA kommt nur durch Konter und Standards. 2. Hinten ist es in der Abstimmung noch katastrophal. Soviel Unkonzentriertheit habe ich noch nie gesehen bei Schult. Hoffen wir, dass das ein Einzelfall ist und nicht zum Dauerzustand wird. 3. Die USA spielt überhart. Tut mir leid, aber für das Foul an Keßler muss man nicht… Weiterlesen »

H2O
H2O

@Sheldon
Wie schon öfters in letzter Zeit muss ich dir ganz klar zustimmen.

Mit dieser Mannschaft kann es in Zukunft etwas werden.
Schult hatte einen schlechten Tag und bei einer Torfrau haut das halt mehr rein.

Teilweise war Deutschland etwas unglücklich, aber das Spielsystem hat Zukunft.

Die Schiedsrichterleistung ist leider auf einem sehr niedrigen Niveau, wovon die USA sehr profitieren. Die Kartenallergie, die man aus der Frauenbundesliga kennt, ist auch international weit verbreitet.
Bei zunehmender Physis muss hier aber gegengesteuert werden.

Steffen
Steffen

Wie heisst die Schiedsrichterin, die dieses Spiel geleitet hat und wo kommt die her? Also es hätten drei Elfmeter für Deutschland geben können, und 2 bis 3 gelbe Karten, wenn nicht sogar eine rote Karte für die US-Amerikanerinnen? Also wer war die Schiedsrichterin?

gerd.karl
gerd.karl

als erstes, alle zwei tore gehen auf die kappe von almuth schult.
ich habe es schon geschrieben, 1,80 gross, ein kreuz wie ein bodiebuilder und traut sich nicht eine spielerin zu berühren.
man muss ja nicht gleich die gegenspieler ins koma schlagen, aber rauslaufen und den ball wegschlagen sollte drin sein.
dann die schiedsrichterin die denn amis alles, aber auch alles durchgehen liess.
3 nicht gegebene elfmeter für deutschland, eine rote karte für averbuch, da hat die kanadische schiedsrichterin tolle arbeit geleistet.

kämpferisch war die deutsche mannschaft sehr sehr gut, nur eine andere torhüterin wäre schön.

xXx
xXx

Fand die Schiedsrichterin jetzt nicht so schlecht. Sie hat halt viel laufen lassen, allerdings für beide Teams. Solange sie ihre Linie für beide Teams gleich durchzieht, ist es in Ordnung. Größere Fehlentscheidungen hat sie jetzt auch nicht getroffen.

Die beschriebene Szene mit Boxx und Goeßling war kein Elfmeter. Da hat Goeßling einfach mit zuviel Theatralik nachhelfen wollen.

Außer vielleicht die Szene, nach der Keßler verletzt ausgewechselt wurde. Das war eigentlich Gelb, aber sonst hat die Schiedsrichterin keine Fehler gemacht.

gerd.karl
gerd.karl

ja, da muss ich sagen das die schiedsrichterin nicht paarteiisch war.
3 nicht gegebene elfmeter für deutschland, keine rote karte für averbruch, und keine 8 gelben karten für überhartes einsteigen der amis.
tolle schiedsricher leistung

das deutsche team hat toll gekämpft, nur eine andere torhüterin, oder man zeigt schult wie man andere spieler umhaut, wäre gut.

ps. mir fiel das ami wort nicht ein.

Grace Kelly
Grace Kelly

Spielerisch war das sicher auf Augenhöhe, aber wer hinten solche Fehler macht und vorne teilweise so zögerlich ist, kann auch kein Spiel gewinnen.

Ein hundertprozentiger Elfer war nicht dabei, aber wenn mit ausgestreckten Bein und Sohle auf die Kniescheibe keine rote Karte ist, weiß ich nicht warum man überhaupt Leute vom Platz stellen soll.

Sheldon
Sheldon

Bisschen unglücklich, dass die Schiedsrichterin Kanadierin war… Generell betone ich noch einmal, dass ich mit dieser Niederlage besser leben kann als mit vielen, vielen Siegen und Unentschieden aus den letzten zwei Jahren. Das war endlich mal wieder Fußball, richtig guter sogar zum Teil. Deutschland war lange Zeit gleichwertig, wenn nicht sogar überlegen, gerade in der 1. Halbzeit. Was die Chancen anbetrifft, hatte USA gerade einmal die 3-4 großen Dinger von Morgan (von denen 3 selbstverschuldet waren) und eine durch Boxx, alle entweder durch Konter oder durch Ecken, kaum etwas richtig Herausgespieltes. Da gibt es ein deutliches Chancenplus auf deutscher Seite.… Weiterlesen »

jochen-or
jochen-or

Die deutsche Mannschaft hat mir gut gefallen und ich denke, dass die Aufstellung der ersten Halbzeit die Mannschaft der EM sein könnte – ausgenommen die Torhüterposition. Einmal mehr haben Wensing und Leonie Maier in der Abwehr überzeugt. Leonie fightete – wie bei der U20-WM – neuerlich bis zum Schluss. Ganz prima, dass wir eine solche Kämpferin in der Truppe haben, die nicht unterzukriegen ist. Auch Wensing ist so gestrickt. Maroszan entwickelt sich zu einer echten Spielmacherin und Mbabi wirkte stets gefährlich, auch wenn leider viel zu viele „Schüsschen“ abgegeben wurden. Gößling gefällt mir zunehmend und Henning könnte – wider meine… Weiterlesen »

Sylvijaaa
Sylvijaaa

Muß hier mal einstimmen. Die Schiedsrichterin war wirklich unter aller Kanone. Averbuch, Heath und Leroux haben gespielt wie Kung-Fu Kämpferinnen. Eigentlich auch O’Hara, aber die hat wenigstens noch den Ball getroffen. 2 Elfmeter und 2 rote Karten waren eigentlich Pflicht. Wobei es mir hier eigentlich nur um die Gesundheit der Spielerinnen geht. Der Sieg für die USA war insgesamt verdient. Schult ist völlig verunsichert und will die Torlinie gar nicht mehr verlassen. Wenn sie das nicht verbessert, steht Angerer mit 40 immer noch im Tor. Aber auch Wensing und Henning waren an den Gegentoren beteiligt. Warum bleibt Henning einfach stehen?… Weiterlesen »

gerd.karl
gerd.karl

xxx, ja die schiedsricherleistung war gut, oh nein ich hab jetzt das rugby spiel mit dem finale im algarve cup verwechselt. was war mit dem foul an pop, mit dem foul an goessling, dem foul an celia im strafraum, das sollen keine elfmeter sein weil man zu theatralisch weggesehnst wird. das waren elfmeter, dann die rote karte, die nicht gegeben wurde, für averbruch. 8 gelbe karten hätte es noch gegen die amis geben müssen, wegen überhartem einsteigen, aber was macht die schiedsrichterin, eine deutsche spielerin berührt eine amerikanische und es wird sofort gepfiffen. grätscht eine amerikanische spielerin eine deutsche um,… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@xXx: Das mit dem Elfmeter sah vielleicht nach Theatralik aus, aber wer genau hingesehen hat, sieht, dass Boxx Goeßling von hinten aushebt, indem sie sie in der Luft von hinten von den Beinen holt. Goeßling rechnet nunmal nicht damit, auf einmal in der Luft so getroffen zu werden, und natürlich kommt sie dabei aus dem Gleichgewicht. Klare Sache.

Ebenso die Rote Karte gegen Averbuch, dazu hat Grace schon alles gesagt.

Ansonsten nochmal zu Boxx, die dort an der Linie gegen Celia ein klares Foul begangen hat. Das war schon die Härte und muss unbedingt bestraft werden!

Frieda
Frieda

Da hat heute aber wer Chicorée zum Abendbrot gegessen! Ich fand die Schiedsrichterin auch nicht sonderlich schlecht. Aber Schiri-Bashing gehört für einige ja mittlerweile zum guten Fußballton. Manche Leute vergessen auch gerne, dass Tacklings legitime Mittel der Balleroberung im Fußball sind. Ich finde es etwas erschreckend, dass Silvia Neid ihre Mannschaft nach der WM noch immer nicht auf harte Gegner eingestellt bekommen hat. Ich hoffe, dass das Spiel gegen die Schottinnen da noch eine gute Übung darstellt. Positiv muss ich feststellen, dass sich die Bundestrainerin mal etwas getraut hat bei der Aufstellung und die jungen Spielerinnen ihre Chance auch gut… Weiterlesen »

balea
balea

Also 3 Elfmeter habe ich nicht gesehen – aber zumindest einen. Und für das Foul an Kessler hätte es auch meiner Meinung nach Rot geben müssen: Das war mit den Stollen voran direkt aufs Knie gezielt. Die Amis wie häufig extrem effektiv und wie schon gegen Schweden überhart und zuwenig zurückgepfiffen vom Schiri. Ich sehe einfach nicht gern die Spielweise der Amis, davon war ich noch nie ein Freund. Auf der anderen Seite muss man einfach sagen, dass die Deutschen heute dermassen ineffektiv waren, dass sie vielleicht auch gegen Schweden verloren hätten (das wäre sicher ein schöneres Finale gewesen). Die… Weiterlesen »

noworever
noworever

some observations about the game: german girls even though they were fighting, felt too harmless/innocent for these us amazons! that’s why it is a pleasure to watch maier – she’s doing it! even though there’s still one or the other „stockfehler“ – she’s simply fun to watch! … and absolutely will go her way. the same/similar of course with maro. for maier’s counterpart on the other side, cramer, the n11 nomination came too early (especially against a team like today) … cannot compete with maier, wensing or lotzen. therefore her substitution for peter wasn’t really a boost. henning also very… Weiterlesen »

wrack
wrack

Wie befürchtet. Aber das die Defensive teilweise gleich das Frankreich-Spiel imitieren würden, war nicht vorherzusehen. Es ist noch eine junge Mannschaft und in der ersten Halbzeit sah man in der deutschen Offensive wirklich ein gutes Spiel. Aber die USA war zweikampfstärker, robuster und cleverer – und m.E. spielerisch durchaus nicht schwächer. Ich bin nicht enttäuscht, es waren einfach zuviel Verletzungen und Ausfälle. Dadurch wurde vermutlich viel mehr getestet, als ursprünglich intendiert. Viele Erfahrungen wurde gesammelt, dafür war der Preis der Niederlage am Ende erträglich. Für mich wichtigste Ergebnisse des Algarve Cups: Leonie Maier will ich gar nicht mehr aus dem… Weiterlesen »

gerd.karl
gerd.karl

NOWOREVER, KANNST DU DAS ALLES BITTE MAL ÜBERSETZEN, DANKE

Steffen
Steffen

Falls Canada bei der WM 2015 nicht ins Finale kommt, kann ich nur hoffen, dass nicht die Canadierin Chenard das Finale leiten wird. Mit dieser Leistung heute muss es das für sie gewesen sein, weil ich selten einen Schiedsrichter gesehen habe, der soviel kaputt gemacht hat. […]

Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

never-rest
never-rest

Insgesamt überwiegen die positiven Erkenntnisse nach dem Turnier, auch wenn die USA der jungen Mannschaft die Grenzen mit großer oftmals regelwidriger Härte aufgezeigt hat. Die Schiedsrichterin hat wirklich stars and stripes in den Augen gehabt, so blind kann Frau gar nicht sein. Von der enormen Zweikampfhärte und der Gedanken- und Handlungschnelligkeit der Amis nach Ballgewinn oder Verlust können die wieder gute Marozsan, da Mbabi, Mittag u.a. aber noch einiges dazulernen, auch wenn der Einsatzwille und der Kampfgeist wieder bei allen 1a war. Gut dagegen gehalten und auch spielerisch überzeugt haben m.E. Maier, Wensing, die beide einen riesigen Schritt nach vorne… Weiterlesen »

Steffen
Steffen

Bei diesem Schiedsrichter hätten die US-Amerikanerinnen mit 9 Spielerinnen das Spiel beendet. Das ganze nordamerikanische Schiedsrichterteam von Chenard hat viele Fehlentscheidungen zu Ungunsten der deutschen Mannschaft getroffen, mir kam es vor, als ob es ihr egal war, ob sich nun eine deutsche Spielerin mehr oder weniger verletzt. Keine Ermahnungen, nichts. Wahrscheinlich doch ein wenig parteiisch gewesen und deswegen war das Ganze eigentlich eine Farce! Bei den Schiedsrichterinnen gibt es wirklich viele schlechte, aber Chenard ist eigentlich keine Schlechte. Deswegen bin ich der Überzeugung, dass sie leicht pro nordamerikanisch war.