DFB-Pokal: VfL Wolfsburg zieht souverän ins Finale ein
Der VfL Wolfsburg hat als erstes Team das Finale im DFB-Pokal erreicht. Der Bundesliga -Tabellenführer feierte beim gastgebenden SC Freiburg einen klaren Sieg.
Beim 5:0 (1:0)-Sieg vor 1 003 Zuschauern im Möslestadion sorgte Nationalspielerin Alexandra Popp für die Führung (20.), Luisa Wensing erhöhte kurz nach der Pause zum 2:0 (52.). Martina Müller machte mit zwei Treffern den Erfolg perfekt (58., 66.), ehe Conny Pohlers den Schlusspunkt setzte (72.).
Igwe im Pech, Popp trifft Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, bei der die Gastgeberinnen dem Führungstreffer sogar näher kamen, als Chioma Igwe nach einer Ecke von Juliane Meier den Ball an die Latte köpfte (12.). Und so kam die Wolfsburger Führung eher überraschend, Alexandra Popp netzte für die Wolfsburgerinnen ein. Wolfsburg verschläft erste Halbzeit „Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht richtig auf dem Platz“, monierte Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann. „Wir haben defensiv aus dem Spiel heraus zwar nichts zugelassen, aber nicht gut Fußball gespielt, fast nur lange Bälle.” Doch die Halbzeitansprache trug Früchte.
Schnelle Treffer in Halbzeit zwei Denn nun trat eine ganz andere Wolfsburger Mannschaft auf. Luisa Wensing baute die Führung folgerichtig schnell aus und als Martina Müller der dritte Gästetreffer gelang, waren die Freiburger Finalhoffnungen geplatzt. „Das Spiel war damit entschieden“, so Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic .
Rote Karte gegen Höfflin Erneut Müller und Conny Pohlers schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe, die Gastgeberinnen musste die Partie zu allem Überfluss in Unterzahl beenden, da Carmen Höfflin wegen eines groben Foulspiels des Platzes verwiesen wurde.
Kellermann: „Sind wahnsinnig glücklich” „Wir sind natürlich wahnsinnig glücklich, dass wir diesen großen Schritt für uns heute getan haben”, freute sich Kellermann über den Finaleinzug und darüber, dass sein Team am heutigen Tag zum richtigen Zeitpunkt die Treffer erzielte.
Pilipovic: „Heute hat sich alles gegen uns verschworen” Pilipovic haderte: „Heute hätten wir wer weiß wie lange spielen können und wir machen kein Tor. Heute hat sich alles gegen uns verschworen. Mit einem Quäntchen Glück hätten wir auch in Führung gehen können in der ersten Halbzeit. Kompliment an Wolfsburg. Sie haben das Spiel verdient gewonnen.”
Zweites Halbfinale am Sonntag Das zweite Halbfinale bestreiten am Sonntag ab 13 Uhr der 1. FFC Turbine Potsdam und der FC Bayern München . Die Partie wird ab 12.55 Uhr live vom rbb übertragen . Das Endspiel findet am Sonntag, 19. Mai, im Kölner RheinEnergieStadion statt.
SC Freiburg – VfL Wolfsburg 0:5 (0:1)
Freiburg: Benkarth – Igwe (59. Arnold), Abbé, Clark, Reynolds – Savin (46. Kayikci), Leupolz, Maier, Däbritz – Höfflin – Makanza (67. Giraud)
Wolfsburg: A. Vetterlein – Wensing, Hartmann, Henning, Faißt – Blässe (52. Pohlers), Keßler, Goeßling, Jakabfi – Müller (67. Magull), Popp
Tore: 0:1 Popp (20.), 0:2 Wensing (53.), 0:3 Müller (59.), 0:4 Müller (67.), 0:5 Pohlers (72.)
Gelbe Karten: Blässe, Müller
Rote Karte: Höfflin (69. grobes Foulspiel)