DFB-Frauen unterstützen Rotes Kreuz

Von am 11. Februar 2013 – 13.44 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Hilfsorganisation eine Kooperation vereinbart. Dabei soll die Frauenfußball Nationalelf dazu beitragen, das Thema Erste Hilfe im Sport in den Blickpunkt zu rücken.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sowie DRK-Vorstand Bernd Schmitz unterzeichneten am Montag im Beisein von Bundestrainerin Silvia Neid in der DFB-Zentrale in Frankfurt eine entsprechende Erklärung.

Breite Kooperation
Der DFB räumt dem DRK unter anderem Präsentationsmöglichkeiten bei Frauen-Länderspielen und dem DFB-Pokalfinale der Frauen ein, Spielerinnen der DFB-Auswahl sollen als Testimonials eingesetzt werden. Zudem sind umfassende Maßnahmen rund um das Länderspiel der Frauenfußball-Nationalelf am 29. Juni in der Allianz-Arena in München gegen Japan geplant. Des Weiteren sollen Ausbildungsmodule und –materialien zur Ersten Hilfe im Sport erarbeitet werden.

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Silvia Neid

Will mit der DFB-Elf das DRK unterstützen: Bundestrainerin Silvia Neid © Sandra Kunschke / girlsplay.de

Neid: „Gut, dass wir uns für dieses Thema stark machen“
Bundestrainerin Silvia Neid begrüßt die Kooperation: „Auch ich werde meine Ersthelfer-Kenntnisse gemeinsam mit dem weiblichen DFB-Trainerinnenstab demnächst wieder auffrischen. Es ist gut, dass wir uns mit der Frauen-Nationalmannschaft für dieses Thema stark machen.“

Große gesellschaftliche Bedeutung
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagt: „Das Thema Erste Hilfe ist von großer Bedeutung in unserer Gesellschaft und damit auch im Fußball. Gemeinsam mit dem DRK möchten wir Menschen motivieren sich zum Ersthelfer ausbilden zu lassen, um qualifizierte Hilfe leisten zu können.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.