VfL Wolfsburg: Gut gerüstet, aber ohne Popp

Von am 5. Februar 2013 – 10.14 Uhr 1 Kommentar

Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg hat eine positive Bilanz seines einwöchigen Trainingslagers in Portugal gezogen und blickt nun voller Spannung dem Viertelfinale im DFB-Pokal gegen den FF USV Jena entgegen. Dort wird allerdings Nationalspielerin Alexandra Popp noch pausieren müssen.

„Wir haben alles, was wir uns vorgenommen hatten, umsetzen können“, zog  Ralf Kellermann, Cheftrainer und Sportlicher Leiter bei den Niedersachsen, ein positives Fazit der Reise in den Süden Europas.

Gesteigerte Belastung
Im Gegensatz zu den letzten Wintern habe man die Belastung sogar noch gesteigert. „Trotzdem haben alle hervorragend mitgezogen und auch als Gruppe einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Ich denke, wir sind für die Rückrunde wirklich sehr gut gerüstet.“

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Pokal-Viertelfinale vor Augen
Am Sonntagnachmittag kehrte der Wolfsburger Tross in die Heimat zurück, gestern und heute hat die Mannschaft zwei freie Tage, ehe die Konzentration dann bereits ganz dem kommenden Samstag, 9. Februar, 14 Uhr, gilt, wenn im VfL-Stadion am Elsterweg das Viertelfinal-Spiel im DFB-Pokal gegen den FF USV Jena ansteht. „In dieser Woche geht es darum, unsere Frische wiederzufinden, um dann am Samstag auf den Punkt topfit zu sein“, so Kellermann.

Alexandra Popp

Alex Popp wird gegen Jena noch fehlen © Holger Peterlein / girlsplay.de

Henning wieder voll im Training
Josephine Henning, die wegen eines grippalen Infekts in Portugal in den ersten Tagen pausieren musste, ist inzwischen wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen. Und auch Maren Tetzlaff und Alexandra Popp machen große Fortschritte. „Beide hatten am Ende zwar muskuläre Probleme, aber das war angesichts des Programms auch völlig normal“, erklärt Kellermann.

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Gegen Jena noch ohne Popp
Während Tetzlaff es nach ihrem Kreuzbandriss noch langsam angehen muss, wird Popp schon bald wieder einsatzfähig sein. „Aktuell hat sie noch etwas Nachholbedarf, deshalb kommt das Pokalspiel für sie noch zu früh. Die Hauptsache aber ist, dass ihr Fuß auf die Belastung nicht reagiert hat. Das ist unheimlich positiv.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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