Chronik 2007 — 2019 8451 Beiträge 513 Transfers145 Vereine 540 Profile
WomenSoccer

2013

Potsdam räumt beim Hallenpokal ab

Mit einem 2:1-Finalerfolg gegen den VfL Wolfsburg hat der 1. FFC Turbine Potsdam zum sechsten Mal den DFB-Hallenpokal gewonnen. Darüber hinaus gingen auch sämtliche Ehrungen an die “Torbienen”.

Turniersieg sowie die beste Spielerin, Torhüterin und Torschützin in den eigenen Reihen – die Potsdamerinnen räumten in Magdeburg mächtig ab.

Kantersiege für Potsdam Dabei zeigte sich Turbine von Beginn an in Topform. Zum Turnierauftakt gelang ein 8:0 gegen den VfL Sindelfingen, gefolgt von einem 7:0 gegen den FCR 2001 Duisburg . Der FCR musste bereits nach der Vorrunde die Segel streichen. . „Das war wahrlich keine gute Vorstellung von uns“, versuchte Cheftrainerin Petra Hauser dann auch gar nicht erst, die Fakten zu beschönigen, „bei uns lief in allen Spielen wenig bis gar nichts zusammen.“ Nur gegen den VfL Sindelfingen gelang beim 3:3 ein Punktgewinn – zu wenig, um sich als einer von zwei Gruppendritten für das Viertelfinale zu qualifizieren.

Ohne Gegentor ins Viertelfinale Da machten es die Potsdamerinnen schon deutlicher, denn nach den beiden Kantersiegen gegen Sindelfingen und Duisburg folgte noch ein 4:0 gegen die SGS Essen. Ohne Gegentor zogen die Brandenburgerinnen ins Viertelfinale ein, wo der 1. FFC Frankfurt wartete. Erwartungsgemäß hatte Potsdam gegen gegen Titelverteidiger, der in der Gruppenphase nach einem Treffer von Karoline Heinze eine 0:1-Niederlage gegen den FF USV Jena kassiert hatte, weitaus mehr Mühe. Doch am Ende gelang ein knapper 3:2-Erfolg.

Zwei Neunmeterschießen in der K.O.-Runde In den weiteren Viertelfinals besiegte der FF USV Jena den SC Freiburg mit 1:0. Lange hatte es nach einem Neunmeterschießen ausgesehen, doch zwei Minuten vor dem Ende war es erneut Heinze, die das wichtige Tor für den USV markierte. Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic versuchte dennoch, dem Turnier etwas Positives abzugewinnen: „Wir sind weiter gekommen als im letzten Jahr und das wichtigste ist, dass sich keiner verletzt hat.“ Außerdem siegte Bayer 04 Leverkusen nach Neunmeterschießen mit 2:1 gegen den SC 07 Bad Neuenahr , und der VfL Wolfsburg besiegte die SGS Essen mit 4:2. In der Runde der letzten Vier konnte sich Potsdam mit einem klaren 3:0 gegen Leverkusen ebenso für das Endspiel qualifizieren wie die Wolfsburgerinnen, die im Neunmeterschießen mit 4:3 die Oberhand gegen Jena behielten.

Ehrungen für Potsdamer Spielerinnen Sarholz wurde später als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet, Teamkollegin Antonia Göransson zur besten Spielerin und Anonma mit sechs Treffern als beste Torschützin. Ein perfekter Nachmittag für die Potsdamerinnen, wie auch Kemme fand: “Wir hatten ziemlich gute Vorrunde. Haben es gut gemeistert, im Finale schön 2:1 gewonnen und dann noch so viele Titel mitgenommen. Perfekt!”