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2013

Bad Neuenahr siegt erneut in Jöllenbeck

Beim zum 34. Mal ausgetragenen Hallenturnier in Jöllenbeck vor den Toren Bielefelds hat der SC 07 Bad Neuenahr mit einem knappen Sieg gegen den VfL Wolfsburg zum zweiten Mal in Folge den Titel geholt.

Das Team von Trainer Colin Bell setzte sich im Finale mit 1:0 gegen den Bundesliga -Spitzenreiter durch, Aylin Yaren erzielte in der 17. Minute drei Minuten vor Ende der Partie den Treffer, der die Titelverteidigung perfekt machte. Neun Tore in acht Spielen reichten dem effektiven Team von der Ahr zum Turniersieg.

Stotterstart Dabei hatte die Elf nur schwer ins Turnier gefunden, den zum Auftakt hatte es jeweils 1:2-Niederlagen gegen den FC Zürich Frauen und den 1. FFC Turbine Potsdam gegeben. Bell meinte: „Es war eine tolle Reaktion meiner Mannschaft auf die ersten beiden Spiele.“ Die Mannschaft steigerte sich von Spiel zu Spiel und ließ nur noch wenig anbrennen.

Bell: „Sieg noch höher zu bewerten“ „Im Finale, das von Taktik geprägt war, haben wir nichts mehr zugelassen und haben unsere einzige Chance genutzt. Einen Riesenrespekt an meine Mannschaft, die im Endeffekt alles richtig gemacht haben. Es ist für uns sehr schön, die beiden im Augenblick besten Teams in Deutschland, hinter uns gelassen zu haben. Wir waren ja dieses Jahr nicht mehr das Überraschungsteam, insofern ist der Sieg noch höher zu bewerten“, so Bell weiter.

Schult erneut beste Torhüterin Almuth Schult wurde wie im Vorjahr als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. Sie erklärte: „ Es ist ja nicht unbedingt zu erwarten, dass man zwei Mal hintereinander zur besten Torhüterin eines Turniers gewählt wird. Unsere Fans haben uns aber auch sehr geholfen, denn diese Unterstützung motiviert wohl jedes Team.“ Zur besten Spielerin des Turniers wurde Yuki Ogimi (1. FFC Turbine Potsdam) ausgezeichnet, beste Torschützin wurde mit sieben Treffern Lucie Voňková vom AC Sparta Praha.

Potsdam schießt sich Frust von der Seele Platz 3 belegte der Deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam, der im Spiel um Platz 3 den AC Sparta Praha in der trefferreichsten Partie des Turniers mit 10:4 besiegte. Zum dritten Mal in Folge blieb den Potsdamerinnen jedoch der heiß ersehnte Turniererfolg verwehrt.

Enge Halbfinalspiele Im Halbfinale hatte sich die Elf von Trainer Bernd Schröder mit 3:6 nach Neunmeterschießen gegen Wolfsburg geschlagen geben müssen. Auch der AC Sparta Praha unterlag in seinem Halbfinale gegen den SC 07 Bad Neuenahr erst nach Neunmeterschießen mit 6:7.

Gütersloh Letzter trotz ordentlicher Leistung Im Spiel zum Platz 5 setzte sich in einem rein dänischen Duell Fortuna Hjørring mit 4:2 gegen Skovbakken IK durch, Siebter wurde der FC Zürich Frauen nach einem 4:2-Sieg gegen den FSV Gütersloh 2009 , Inka Grings steuerte zwei Treffer bei.

Hohes Niveau Bereits am ersten Spieltag am Samstag zeigte sich das hohe Niveau aller Turnierteilnehmer, kein einziger Sieg fiel mit mehr als zwei Toren Unterschied aus. Potsdam hatte sich als erste Mannschaft für das Halbfinale qualifiziert, am Sonntag folgten die anderen drei Teams. Und auch am zweiten Turniertag gab es abgesehen vom Potsdamer Erfolg gegen Prag nur knappe Ergebnisse, Spannung war somit im gesamten Turnierverlauf garantiert.

  1. SC 07 Bad Neuenahr 2. VfL Wolfsburg 3. 1. FFC Turbine Potsdam 4. AC Sparta Praha 5. Fortuna Hjørring 6. Skovbakken IK 7. FC Zürich Frauen 8. FSV Gütersloh 2009