FC Bayern München verpflichtet Amber Brooks

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Sitz 2F auf Flug US 708 von Philadelphia nach München hatte bei der Landung auf dem Münchner Flughafen am Mittwochmorgen um 8.30 Uhr eine besondere Fracht: Amber Brooks, Spielführerin der U23-Nationalelf der USA verstärkt ab sofort Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München.

Die 21-jährige Abwehrspielerin mit dem Spitznamen „Ber“ kommt von der University of North Carolina und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014.

Brooks freut sich auf den FCB
Amber Brooks freut sich: „Mein Traum ist es, professionell Fußball zu spielen. Ich bin glücklich, dass ich beim FC Bayern diese Gelegenheit bekomme!“ Erste Eindrücke konnte Brooks von Deutschland bei der U20-WM 2010 sammeln, damals erzielte sie bei der US-Niederlage gegen Nigeria im Viertelfinale den Treffer der USA.

Amber Brooks
Amber Brooks unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014 © www.fcb-ff.de

Persönliche Empfehlung
Bayern-Trainer Thomas Wörle erklärt: „Wir haben uns zunächst in erster Linie in Europa nach einer neuen Spielerin umgesehen. Aber nach der persönlichen Empfehlung eines ehemaligen Mitspielers von mir habe ich den Kontakt zu Amber intensiviert.  Ich bin sehr froh, dass sich die Kapitänin der U23-Auswahl der USA uns nun anschließt. Amber ist eine zweikampfstarke, defensiv variabel einsetzbare Spielerin, die den Wettkampf liebt. Ich freue mich auf eine talentierte, sehr ehrgeizige Fußballerin.“

Vierte Amerikanerin im Bayern-Dress
FCB-Managerin Karin Danner meint: „Dass sich Amber für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hat – obwohl es die US-Spielerinnen aus anderen Bundesligaclubs wieder in die USA zieht – spricht für die gute Arbeit bei uns. Sarah Hagen, Nicole Cross und Gina Lewandowski, die sich bei uns sichtlich wohlfühlen, freuen sich auf Amber. Unsere Amerikanerinnen werden uns in der Rückrunde und über die Saison hinaus sicherlich noch viel Freude bereiten und viel versprechend in die Zukunft blicken lassen.“

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8 KOMMENTARE

  1. Dürfte eine gute Verpflichtungen für die Damen des FCB sein.

    Wie im Artikel schon erwähnt überrascht diese Verpflichtung auch vor dem Hintergrund dass es ja viel andere US-Spielerinnen eher wieder in die USA zieht.

  2. Welcome in Germany Amber.

    Ich sehe darin auch ein Zeichen das die Bedingungen in der neuen amerikanischen Liga für Nicht-Nationalspielerinnen wohl nicht so toll sind.

  3. Das kann nochmal eine gute Verstärkung werden für den FCB.
    Anscheinend greift man doch noch in den Meisterschaftskampf ein.

    Wenn sie bis 2014 Vertrag hat, ist das auch ein gutes Zeichen, dass auch die anderen US-Spielerinnen erst einmal bleiben.

  4. Schön für den FC Bayern, dass es mit der erhofften Verstärkung für die Abwehr geklappt hat. Die US-amerikanische Fraktion der Münchnerinnen bekommt also weiteren Zuwachs.

    Bei dem Gedanken, dass beim DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Turbine Potsdam und Bayern München unter den 22 Spielerinnen beider Mannschaften vielleicht gerade noch 6 Deutsche sind, beschleicht mich allerdings schon ein merkwürdiges Gefühl…

  5. Allerdings ist die zunehmende Ansammlung von US-Amerikanerinnen in der höchsten deutschen Profiliga sehr beängstigend.
    Mittlerweile sind es bis zu 17 (je nachdem, wie man zählt). Davon wären noch Alli Krieger, Keelin Winters und dann noch Ashlyn Harris abzuziehen, Rebecca Huyleur und Fiona O’Sullivan führen die US-Staatsbürgerschaft als zweite Staatsbürgerschaft.
    Bleiben immer noch 12 Spielerinnen, das macht eine pro Team!

  6. @Sheldon,

    was ist daranbeängstigend?
    Ich finde die sind richtig sympathische Spielerinnen mit einem gutem Teamspirit. Ich freue mich über sie und halte sie eher für eine Bereicherung der Buli.

  7. @Thomas: Ich sage ja auch nichts gegen die aktuellen Spielerinnen, ich sehe nur den Nachteil, dass das erst der Anfang sein könnte (da ja soviele US-Amerikanerinnen wie man will in einer Mannschaft spielen können) und dass der deutsche Nachwuchs auf der Strecke bleibt, weil der Markt immer mehr mit amerikanischen Spielerinnen überschwemmt wird.

  8. […]

    es dürfen nur drei amerikanerinnen in einer mannschaft spielen, niki cross und rebecca huyleur haben die deutsche und die amerikanische staatsbürgerschaft.

    und dem nachwuchs kann es nur gut tun sich mit dien spielerinnen zu messen und ausserdem, der fc bayern münchen setzt ja auch auf die jugend, lena lotzen, sarah romert, clara schöne und ivana rudelic.

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