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2012

Frankfurt schlägt Bad Neuenahr

Der 1. FFC Frankfurt hat zum Abschluss des 10. Spieltags der Frauen- Bundesliga sein Heimspiel gegen den SC 07 Bad Neuenahr klar gewonnen und nach Punkten zum Tabellenzweiten 1. FFC Turbine Potsdam aufgeschlossen.

1 820 Zuschauer sahen im Stadion am Brentanobad einen 4:1 (3:0)-Erfolg der Frankfurterinnen.

Eigentor bringt Führung Die ohne die drei Nationalspielerinnen Fatmire Bajramaj (Kreuzbandriss), Kim Kulig (Nasenbeinbruch) und Dzsenifer Marozsan (Adduktorenzerrung) angetretenen Gastgeberinnen gingen durch ein Eigentor von Laura Störzel in Führung (31.) und erhöhten noch vor der Pause durch Kerstin Garefrekes (39.) und Svenja Huth (43.) zu einer komfortablen Halbzeitführung.

Garefrekes trifft doppelt Nach der Pause erhöhte Garefrekes mit ihrem zweiten Treffer (66.), ehe Anja Selensky der Ehrentreffer gelang (72.). Die zuletzt erstmals in den Kader der U19-Nationaelf berufene Theresa Panfil wurde eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt und bestritt ihr erstes Bundesligaspiel.

Lob für Debütantin Panfil „Sie hat im Training immer eine gute Leistung gebracht und in den Testspielen gezeigt, dass sie sich die Einsatzzeit verdient hat”, so FFC-Trainer Philip Dahm. Durch den Sieg ist die Frankfurter Elf nun punktgleich mit dem 1. FFC Turbine Potsdam (22 Punkte), liegt aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den Potsdamerinnen auf Platz 3. Bad Neuenahr belegt mit 13 Punkten den sechsten Platz.

Dahm verärgert über Gegentor Zur Leistung seiner Elf meinte Dahm: “Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel gut um Griff gehabt, aber wir wussten, dass Bad Neuenahr defensiv stark ist und wir Geduld haben müssen. Wir sind dann nicht gut aus der Pause gekommen und haben das Spiel aus der Hand gegeben. Mich ärgert das Gegentor maßlos, das hätte nicht passieren dürfen.”

Bell: “Haben den Kopf verloren” Bad Neuenahrs Trainer Colin Bell meinte: “Wir wollten lange zu Null spielen und wenig zulassen, das hat 30 Minuten lang funktioniert. Wir haben nach dem Eigentor den Kopf verloren, uns zu sehr auf das 0:1 fixiert und innerhalb von 14 Minuten das Spiel verschenkt. Aber ein Spiel dauert 90 Minuten.”