Potsdam patzt, Wolfsburg neuer Tabellenführer

Von am 14. November 2012 – 20.55 Uhr 72 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam kam in einem Nachholspiel vom zweiten Spieltag gegen den SC Freiburg nicht über ein Remis hinaus und verlor somit die Tabellenführung an den VfL Wolfsburg, der gegen Gütersloh zweistellig gewann.

Vor 1 350 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion musste sich die Elf von Trainer Bernd Schröder mit einem torlosen Remis begnügen. Nach sieben Siegen und einer Niederlage ware es für Turbine das erste Remis in dieser Saison.

Anonma in Startformation
Beide Teams kamen in der abwechslungsreichen Partie von Beginn an gut ins Spiel. Potsdam, in dessen Reihe die frisch gebackene Afrika-Meisterin Genoveva Anonma in den Sturm zurückkehrte, hatte zunächst mehr Ballbesitz, Freiburg aber die besseren Torchancen.

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Freiburg hält die Null
„Potsdam hatte zwei gute Kopfballmöglichkeiten. Da hatten wir ziemliches Glück“, sagte Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic zur Überlegenheit der Potsdamerinnen in der zweiten Halbzeit. Doch mit Glück und Geschick hielt die Freiburger Defensive stand und machte den überraschenden Punktgewinn perfekt.

Leidenschaftlicher Punktgewinn
„Ich habe heute eine überragende Leistung meiner Mannschaft gesehen. Die waren mit Leidenschaft dabei“, zog Pilipovic dennoch eine positive Bilanz. Einziger Wermutstropfen: In der 88. Minute musste Jobina Lahr mit einer womöglich schweren Knieverletzung vom Platz getragen werden.

Schröder: „Können noch froh sein“
Potsdams Trainer Bernd Schröder meinte: „Wir müssen noch froh sein, dass es so ausgegangen ist. Freiburg war der erwartet starke Gegner und wir hatten nicht viel entgegenzusetzen. Es ist ein verdientes Unentschieden für Freiburg. Wir haben heute zu viele Fehlpässe aus dem Mittelfeld heraus gemacht.“

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Wolfsburg neuer Tabellenführer
Neuer Spitzenreiter ist dank des besseren Torverhältnisses und trotz eines weniger ausgetragenen Spiels der VfL Wolfsburg, der sein Nachholspiel vom ersten Spieltag gegen Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 klar mit 10:0 (4:0) gewann.

Wolfsburgerinnen in Torlaune
Verena Faißt (11.), Alexandra Popp (24.), Viola Odebrecht (36.) und Conny Pohlers (44.) sorgten noch vor der Pause für eine komfortable Führung. Pohlers mit ihrem zweiten Treffer (53.), Lena Goeßling (61. Foulelfmeter),Martina Müller (63.) und Lina Magull (66.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Luisa Wensing (84.) und Pohlers mit ihrem dritten Treffer des Tages (85.) sorgten gar für einen zweistelligen Erfolg.

Pohlers: „Müssen auf dem Boden bleiben“
Pohlers erklärte: „Natürlich haben wir vor Anpfiff auch auf das Ergebnis von Potsdam geschaut. Dass nur drei Tore fehlten, war zusätzliche Motivation. Aber: Wir haben noch einen langen Weg vor uns und müssen mit beiden Füßen fest auf dem Boden bleiben.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

72 Kommentare »

  • grammofon sagt:

    @enthusio:

    Zitat: „Es geht bei der ganzen Diskussion überhaupt nicht um eine lächerliche angebliche Fanfeindschaft zwischen Potsdam oder Frankfurt. Es geht darum, ob nach einer schweren Verletzung zweier Spielerinnen einer Mannschaft in der Schlußphase eines Spiels das Spiel fortgesetzt werden sollte“

    Tatsächlich? Also wenn ich hier die Kommentare lese, dann scheint es eigentlich nur um Turbine-bashing zu gehen. (Und um das gleichzeitige beschweren über die ‚Moralexperten‘ in Potsdam. Wer ist denn hier jetzt der selbsternannte Moralexperte?) Denn diesen Vergleich der Verletzungen kann man, wie frosti es schon erklärt hat, nicht ernst nehmen.

    Also gut, wenn ihr euch unbedingt darüber auslassen müsst, dann wünsche ich euch viel Spaß dabei. Ich muss mir das hier aber nicht mehr antun.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy
    Nach 9 von 22 Spieltagen solche Aussagen? Hm, da machst Du aber eine Rechnung a la Milchmädchen auf, die sicher nicht nur mich arg verwundert! 😀
    Ich hoffe nämlich, einige Teams, so z.B. Freiburg, SC07, FCB, strafen Dich Lügen, indem sie den Titelkampf bis zum Schluß spannend halten!

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  • Detlef sagt:

    Andreas schrieb;
    „Mir geht es bei der Diskussion gar nicht darum die beiden Verletzungssituationen miteinander zu vergleichen. Mir geht es um die Konsequenzen, die in einem Spiel daraus gezogen werden sollen oder auch nicht.“

    Und genau hier ist der springende Punkt!!!
    Wenn ich beide Verletzungssituationen gleichrangig betrachte, kann ich natürlich auch die gleichen Konsequenzen verlangen!!!
    Mir ging es aber darum, den großen Unterschied zwischen den beiden Verletzungssituationen klarzustellen!!!
    Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie man da geteilter Meinung sein kann, daß die Verletzungssituationen völlig unterschiedlich gewesen sind!!!
    Daraus folgen dann natürlich auch unterschiedliche Konsequenzen für die beteiligten Mannschaften!!!

    Als im CL-Spiel in Borehamwood sich NATASCHA ANDONOVA nach einem Zweikampf schwer verletzte, verlangte ja auch kein TURBINE-Fan, daß das Spiel augenblicklich abzubrechen sei!!!
    Man konnte ja auch noch wechseln, und NATASCHA schwebte niemals in Lebensgefahr!!!

    Eine fast vergleichbare Situation gab es damals (lang ist es her) in Saarbrücken, als DESI SCHUMANN mit einer Saarbrückerin zusammengerasselt war!!!
    Auch DESI war bewußtlos, und drohte ihre Zunge zu verschlucken, außerdem hatte sie eine große Platzwunde, und blutete entsprechend stark!!!
    Aber es war noch nicht lange gespielt, Potsdam konnte noch wechseln, und DESI war die einzige Verletzte!!!

    Das große Problem ist wohl, daß es für so eine extreme Situation wie im Frankfurt-Spiel keine klaren Regeln gibt!!!
    Zumindest konnte man Frau Hussein wohl nicht nachweisen, irgend eine DFB-Regel verletzt zu haben!!!
    Allerdings bleibt bis heute der bittere Nachgeschmack, daß sie das Spiel niemals mehr hättte anpfeifen dürfen!!!

    @dragonfly,
    Als TURBINE-Fan, der seine Fanfreundschaft mit dem FCR sehr offen auslebt, war ich schon sehr, sehr oft bei Spielen der Löwinnen dabei!!!
    Sei gewiß, daß es dort ganz ähnliche Unschönheiten gibt, mit verbalen Beschimpfungen und, und, und!!!
    Selbst aus Mainhatten, die sich selber ja gerne als die Saubermänner der Fanszene hinstellen, hörte man erst vor Kurzem, daß da rassistische Sprüche von den Rängen kamen!!!

    Bekloppte gibt es überall!!!
    Hast Du nur wenige Zuschauer, hast Du auch nur wenige Bekloppte!!!
    Potsdam hat aber den größten Zuschauerschnitt der Liga, also auch die meisten Hohlköppe!!!
    Man kann es versuchen einzudämmen, aber ganz unterbinden wird man es leider nie können!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Grarincha: Das ist eigentlich nicht mehr möglich, da das System so umgestellt wurde, dass man pro IP-Adresse nur einmal klicken kann. Und das ist zur Zeit auch so, beispielsweise kann ich auf keinen der Beiträge klicken, den ich gestern schon bewertet habe.

    Das bedeutet, entweder einer hat sich ins System gehackt, oder 50 PCs zuhause stehen!

    @waiiy: Darf ich dich daran erinnern, dass Wolfsburg gegen Mannschaften wie Essen und Freiburg sehr schlecht ausgesehen hat und vorne überhaupt keinen Zugriff erlangte? Und Bad Neuenahr und Bayern München kommen erst noch!

    Deine Glorifizierung von Wolfsburg als Potsdam-Fan ist schon ziemlich beunruhigend. Das hat schon was von Überlauferscheinungen!

    @wfm: Ich kann aus den Zitaten aus dem Ticker keinerlei Gründe für nen Spielabbruch feststellen. Dass ein Trainer zu früh alle Wechselmöglichkeiten erschöpft, passiert. Es ist nichts von einer schweren Verletzung von Lahr zu sehen. Wie willst du das mit dem Spiel Potsdam-Frankfurt vergleichen?

    @Andreas: Man MUSS diese Situationen miteinander vergleichen, wenn man überhaupt darüber diskutieren will. Nur wenn die Situationen tatsächlich vergleichbar sind, kann man auch gleiche Konsequenzen fordern und die Turbinen dafür verurteilen. Und diese Situationen sind überhaupt nicht vergleichbar, schon gar nicht anhand eines einzigen Ticker-Zitates!!!
    Außerdem sehe ich Turbine überhaupt nicht unter Erfolgsdruck. Ein Seuchenjahr nach 4 Meisterschaften und 2 CL-Finals darf ja wohl erlaubt sein.

    @Detlef: Es reichen 10 Chaoten auf 1000 Zuschauer und du wirst sie immer hören. Und das ist nunmal bei Turbine, aber auch bei anderen Vereinen so. Und andere Vereine machen dagegen genauso wenig.

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    Allgemein: Was die Spiele voneinander unterscheidet, ist ihr Stellenwert und ihre Resonanz. Das ist überall so.
    Es gab auch woanders schon Wembley-Tore, doch nirgendwo hatten sie einen solchen Stellenwert wie im WM-Finale 1966.
    Es gab auch woanders schon Nicht-Angriffspakte, aber nirgendwo so brisant wie in Cordoba.
    Es gab auch woanders schon Kopfstöße, aber nirgendwo so brisant wie bei Zinedine Zidane im WM-Finale.

    So ist es auch hier: Während das bei einem Spiel Freiburg-Potsdam überhaupt keine Bedeutung hat, ist eine solche Szene und das Geschehen danach in einem Spiel Frankfurt-Potsdam ein neues Kapitel einer Fanfeindschaft. Über dieses Spiel wird man sich noch lange aufregen und es wird immer wieder neu Anlass geben für diese Chaoten, Frankfurt die Hölle heiß zu machen. Das sind Momente, die sich festbrennen, gerade, wenn es von sovielen Leuten gesehen wurde.
    So eine Situation steht nunmal isoliert für sich in diesem Kontext und da hilft es auch nichts, dass man jetzt versucht, von außen da zu rechtfertigen. Es war ein Meisterschaftsspiel, es waren zwei revalisierende Fangruppen, das 2:1 wurde von Bajramaj geschossen, das sind alles Dinge, die nicht nur Randentscheidungen sind, sondern zentral, um die Szene zu beurteilen.
    Bei Freiburg ist nichts passiert, deswegen wird es nie zu einem Skandal werden.

    Ich weiß übrigens auch nicht, wieso hier alle diese Geschichte wieder aufrollen. Alle Turbine-Fans hatten mit dieser Situation ihren Frieden gefunden dank Maren Wallenhorst. Sie hat nämlich das Ganze ad absurdum geführt, indem sie im nächsten Spiel gegen Frankfurt beinahe auf die Sekunde genau das 1:1 geschossen hat, in der im anderen Spiel Mirlach und Singer mit den Köpfen aneinandergerasselt sind.

    Wieso hier alle nachtreten müssen, verstehe ich nicht. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass hier einfach persönliche Gefühle bei dem ein oder anderen Frankfurt-Fan durchschlagen, denn Jobina Lahr hat mal bei Frankfurt gespielt.
    Aber kann man wirklich verlangen, nur weil sich eine Ex-Frankfurterin das Kreuzband reißt, dass man dann auf die zartbeseiteten Gemüter aus Frankfurt Rücksicht nimmt?

    Laut eurer Argumentation müsste man bei jedem Kreuzbandriss oder einer schlimmeren Verletzung sofort das Spiel abbrechen (zumindest, wenn das Wechselkontingent erschöpft ist). Da fehlt mir das Verständnis dafür.

    Ich finde es schade, dass einige Leute nicht ihren Frieden finden können mit der Geschichte, ich denke nicht, dass die Sticheleien von Frankfurt-Fans dem Verhältnis der beiden Fanschaften gut tun werden. […]

    Dass man einfach mal Anstand zeigt, ohne was dafür zu bekommen, gibt es anscheinend seit der Kommerzialisierung des FFs nicht mehr. Und damit stimmt der Satz, den Schröder sagte: „Der FF hat seine Unschuld verloren.“ Selbst die N11-Kapitänin bzw. ihre Stellvertreterin besitzt nicht die Fähigkeit, einmal ihre persönlichen Interessen hinter die Interessen des Sportes zurückzustellen! Und das war es, was hier die meisten aufgeregt hat, da nach außen hin damit ein schreckliches Signal gesetzt wurde, wo selbst gestandene Oberligaspieler im Fußball bei den Herren einen Spielabbruch für unausweichlich sahen!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • waiiy sagt:

    @SF: Ich teile Deine Hoffnung mit ganzem Herzen. Aber mich beeindruckt auch Wolfsburg. Und nach einem möglichen Sieg gegen Potsdam sehe ich leider diese langweilige Version, weil dann das Selbstvertrauen zu Recht noch mehr steigen wird auf der grünen Seite.

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  • be sagt:

    Also ich finde die Diskussion hier wenig fruchtbar. Manchmal reicht eine Geste oder ein Wort aus, um einen tiefen Graben zu schürfen. Grundsätzlich können auch unblutige Verletzungen lebensgefährlich sein oder die Vitalität für den Rest des Lebens beeinträchtigen.

    Was mir hier fehlt, ist ein Augenzeugenbericht (oder ich habe ihn übersehen). Ich kenne ebenfalls nur die zwei Sätze aus dem Ticker und musste da auch sofort an den 30. September denken, zumal die Verletung zum vergleichbaren Zeitpunkt passierte, Freiburgs Wechselkontingent ausgeschöpft war und das Spiel bis dahin ebenfalls unentschieden stand. Gerade im Hinblick auf die dort hochgekochten Emotionen wäre ein neutral formulierter Satz wie

    „Spiel geht weiter, die Nachspielzeit wird noch heruntergespielt“

    sicher besser gewesen. Oder halt, wie wfm geschrieben hat, eben tatsächlich ein „Nichtangriffspakt“, da Potsdam einen Sieg durch ein Nachspielzeittor in Überzahl nicht verdient gehabt hätte. So bleibt ein Geschmäckle, und es war gewiss kein großes Kino.

    Und was mich neben einem Augenzeugenbericht auch interessieren würde:
    – Wie war die Reaktion des Publikums gegenüber der Schiedsrichterin Riem Hussein eigentlich beim Spiel Potsdam II gegen Kiel vergangenen Sonntag? Kam da was, oder blieb es ruhig?
    – Nachdem man Yango vor Saisonbeginn mit Vorschusslorbeeren überschüttet, Ablöse bezahlt, einen Zulassungsmarathon durchgemacht, die Freigabe zur Afrikameisterschaft verweigert und derzeit gutes Mittelfeld hat, wundert es mich sehr, dass sie bisher praktisch nur die Bank wärmen durfte. Warum?

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  • enthusio sagt:

    @be:
    Gute Frage, mich würde auch interessieren, warum Yango kaum Einsatzminuten erhält. Vielleicht kann ja einer der Potsdamer Insider dazu etwas schreiben.

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  • Detlef sagt:

    be schrieb;
    „- Nachdem man Yango vor Saisonbeginn mit Vorschusslorbeeren überschüttet, Ablöse bezahlt, einen Zulassungsmarathon durchgemacht, die Freigabe zur Afrikameisterschaft verweigert und derzeit gutes Mittelfeld hat, wundert es mich sehr, dass sie bisher praktisch nur die Bank wärmen durfte. Warum?“

    Das ist mir auch ein Rätsel!!!
    Wenngleich ich von „Vorschußlorbeeren“ nix mitbekommen habe, so ist sie wohl ein großes Talent, daß Schröder für förderungswürdig hält!!!
    Wenn GRACE (Rufname von JEANETTE) aber in seinen Augen noch nicht fit oder noch nicht gut genug für Liga Eins ist, warum sitzt sie dann auf der Bank der Ersten, anstatt in Liga Zwei Spielpraxis zu bekommen???

    Und selbst dann, wäre eine ausgeruhte und sicherlich hoch motivierte Spielerin besser, als eine total überspielte und ausgepowerte YUKI, der fast gar nichts mehr gelingt!!!
    Auch KEELIN spielt momentan nicht mehr den Fußball, den man von ihr in der Vorbereitung und am Beginn der Saison gesehen hat!!!

    Da verstehe ich Schröder absolut nicht, warum er da nicht wechselt???

    Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn YUKI heute mal pausieren muß!!!
    Nicht nur für ihren Fuß, sondern vor allem für ihren Kopf wäre diese Pause sicher ganz gut, denn zuletzt war da viel Krampf und Verzweiflung, wo ansonsten ihre fröhliche Spielfreude strahlte!!!

    AYOMA ist heute sicher ausgeschlafener als am Mittwoch, und wenn PATTI wieder dabei ist, bekommt sie auch das nötige „Futter“!!!
    Auch die Flügelzange LISA & TONI sollte wieder für mehr Bälle in den Strafraum der Kurstädterinnen sorgen!!!
    Dahinter JENNY links und SARA rechts, damit der Nachschub nicht abreißt!!!
    Und warum nicht GRACE mal für KEELIN versuchen, da das Experiment mit MIRLI am Mittwoch wohl nicht so gut funktioniert hat!!!
    Oder SARA auf der Sechs, und MIRLI rechts außen!!!

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  • Katerli sagt:

    ein glück, dass bs nicht auf dich hört 😉 wer hätte dann das tor geschossen?

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  • Yak sagt:

    @waiiy

    Selbst wenn Wolfsburg auf 6 Punkte davon ziehen sollte, muss die Meisterschaft bei weitem noch nicht entschieden. Wolfsburg hat in der Rückrunde die annähernd größte Belastung, welche auch nicht mal schnell wegzustecken ist. Jede Manschaft fällt auch mal in das sprichwörtliche Loch, dazu müssen dann noch eventuelle Verletzungen/Krankheit eingeplant werden, Länderspiele, EM-Vorbereitung, hier und da mal eine eventuelle Sperre, Spiele in Unterzahl aufgrund von Platzverweisen, du kannst dir oftmals gar nicht vorstellen wie dumm es laufen kann. Bestes Beispiel vielleicht Saison 2008/2009 wo viele die Bayern Ladies vorzeitig zum Meister erklärt haben.

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  • FFFan sagt:

    @ be:

    Dass Freiburg das Spiel infolge der Verletzung einer Spielerin zu zehnt beenden musste, ist kein Grund für einen „Nichtangriffspakt“ o.ä. Niemand, auch nicht die Freiburger, hat dies gefordert. Allein der Gedanke ist völlig absurd!
    Die Situation ist mit der beim Spiel Potsdam-Frankfurt, auf das hier immer wieder Bezug genommen wird, m.E. nicht vergleichbar. Damals war Turbine durch den Zusammenprall zweier Spielerinnen gleich in doppelter Unterzahl, aber das ist gar nicht der Punkt. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass aufgrund des Unfallgeschehens, der langen Spielunterbrechung und der Sorge um die Verletzten die Konzentration auf Fußball nicht mehr gegeben war und der Rest des Spiels zur Farce geriet.
    Gleichwohl erscheinen die damals gegen Frankfurt erhobenen Vorwürfe aus heutiger Sicht übertrieben. Man muss bedenken, dass die Spielerinnen (und auch die Trainer) keinerlei Informationen über den Zustand der verletzten Spielerinnen hatten; da die Schiedsrichterin das Spiel wieder freigegeben hat, durften sie davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Das Problem war eher, dass zwischen den Verantwortlichen beider Vereine keine Kommunikation stattgefunden hat, sonst hätte man evtl. eine andere Lösung finden können. Dass es dazu nicht kam, ist nicht allein der Frankfurter Seite anzulasten.

    „- Wie war die Reaktion des Publikums gegenüber der Schiedsrichterin Riem Hussein eigentlich beim Spiel Potsdam II gegen Kiel vergangenen Sonntag? Kam da was, oder blieb es ruhig?“

    –> Von wem hätte da was kommen sollen? Es waren doch quasi keine Zuschauer da!

    „- Nachdem man Yango vor Saisonbeginn mit Vorschusslorbeeren überschüttet, Ablöse bezahlt, einen Zulassungsmarathon durchgemacht, die Freigabe zur Afrikameisterschaft verweigert und derzeit gutes Mittelfeld hat, wundert es mich sehr, dass sie bisher praktisch nur die Bank wärmen durfte. Warum?“

    –> Ich nehme an, dass Yango noch Eingewöhnungszeit braucht. Sie kam ja erst während der Saison, hat die Vorbereitung nicht mitgemacht und war zuletzt ohne Verein gewesen. Ihr Fitnesszustand ist für mich aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen.
    O-Ton Bernd Schröder: „Sie wird uns nicht die Haut retten, aber sie is ne Variante“.

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  • grammofon sagt:

    @FFFan

    Klasse Beitrag! Danke. Da hast du dieser öden Diskussion einen klaren und logischen Schlusspunkt gegeben, und das auch noch auf eine versöhnliche Weise. Vielleicht kann das leidige Thema jetzt endlich ruhen.

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