Topteams holen Siege – Bayern-Spiel abgesagt

Von am 28. Oktober 2012 – 18.44 Uhr 60 Kommentare

Am siebten Spieltag der Frauen-Bundesliga hielten sich die Topteams allesamt schadlos. Ana-Maria Crnogorcevic schoss den 1. FFC Frankfurt zum Sieg, sah aber dann die Rote Karte. Potsdam gewann das Ostderby, und für den VfL Wolfsburg traf Conny Pohlers gleich dreimal ins Schwarze.

Crnogorcevic trifft und fliegt
Der 1. FFC Frankfurt kam gegen den SC Freiburg zu einem hart erkämpften 1:0 (1:0)-Sieg. Ana-Maria Crnogorcevic erzielte bereits in der 21. Minute den Treffer des Tages und festigte somit die Tabellenführung (16 Punkte). Doch die Schweizer Nationalspielerin wurde in der 73. Minute wegen einer Unsportlichkeit (Spucken) des Feldes verwiesen und wird ihrem Team wohl mehrere Wochen fehlen.

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Ana-Maria Crnogorcevic (r.) traf erst zur Führung und musste später vorzeitig vom Feld. © Nora Kruse, ff-archiv.de

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„Gutes Spiel gezeigt“
Frankfurts Trainer Philipp Dahms meinte: „Wir haben von Beginn an ein gutes Spiel gezeigt, aber die Freiburgerinnen dann unnötigerweise wieder mitspielen lassen. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit dominiert, müssen aber unsere Chancen nutzen.“ Freiburgs Trainer Milorad  Pilipovic erklärte: „Kompliment an meine Mannschaft, mit der Ausnahme der ersten 20 Minuten haben wir richtig gut gespielt. Es hätte auch ein Remis rausspringen können.“

Potsdam siegt im Ostderby
Der Deutsche Meister tat sich im Ostderby lange Zeit schwer, doch am Ende konnte die Elf von Trainer Bernd Schröder beim 3:0 (0:0) im Ernst-Abbe-Stadion drei Punkte verbuchen und den zweiten Platz bei einem weniger ausgetragenen Spiel untermauern (15 Punkte). Lisa Evans (55.), Sara Doorsoun-Khajeh (69.) und Yuki Ogimi (89.) machten den Sieg in der zweiten Halbzeit perfekt.

Schröder beklagt mangelnde Effizienz
„In der ersten Halbzeit waren wir gar nicht da. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann verbessert, wir hätten jedoch ein oder zwei Tore mehr schießen können“, so Schröders Fazit. Jena-Trainer Daniel Kraus meinte: „In der ersten Halbzeit haben wir gut mitgehalten. Mir hat nach dem Gegentor das Selbstbewusstsein gefehlt, das Spiel noch zu drehen.“

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Pohlers trifft dreifach
Der VfL Wolfsburg kam zu einem souveränen 4:0 (2:0)-Sieg gegen den FCR 2001 Duisburg und blieb somit auch im fünften Saisonspiel ohne Gegentreffer. Conny Pohlers (11., 82., 90.+2) traf beim Erfolg gleich dreimal ins Schwarze, den vierten Treffer steuerte die Ungarin Zsanett Jakabfi bei (20.). Die Niedersachsen liegen mit 13 Punkten auf Platz drei, haben aber noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand.

Zwei torlose Spiele – Bayern gegen Gütersloh abgesagt
Keine Treffer gab es in den beiden weiteren Nachmittagsspielen. Die SGS Essen trennte sich von Bayer 04 Leverkusen genauso torlos, wie der SC 07 Bad Neuenahr ohne die verletzte Nationalstürmerin Célia Okoyino da Mbabi vom Tabellen-Schlusslicht VfL Sindelfingen. Die Partie zwischen dem FC Bayern München und Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 wurde wegen der winterlichen Verhältnisse im Sportpark Aschheim abgesagt.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

60 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > …und ihr allegemein momentan die Frische fehlt.

    Eine für mein Gefühl eher geschönte und schmeichelhafte Aussage, da ihr USA-Auftritt ebenso verlief, was auch nicht ohne Konsequenzen blieb.

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  • enthusio sagt:

    @xyz und Sheldon:
    Im Spiel gegen Frankfurt vor einigen Wochen hatte Essen noch aus vier Torchancen drei Tore gemacht, allerdings war es auch damals offensiv kein ansehnliches Spiel gewesen. Defensiv stehen die Essenerinnen ganz gut, gehen konsequent in die Zweikämpfe. Trotzdem: wenn Essen auf Dauer mehr Zuschauer in das neue Stadion locken will (und das war ja durch den Weggang vom „Hallo“ bekanntlich beabsichtigt), können sie sich solche „Grottenkicks“ wie gegen Leverkusen nicht oft erlauben. Da muß zumindest solch eine konsequente Chancenverwertung wie gegen Frankfurt öfter mal zu sehen sein oder auch mal der eine oder andere gelungene Standard von Melanie Hoffmann, wenn die Mannschaft sich ansonsten nur wenig Torchancen pro Spiel erarbeiten kann. Natürlich ist dabei berücksichtigt, dass Essen eine junge Mannschaft ohne große Namen (Ausnahme: Melanie Hoffmann) ist, aber es kann ja wohl mittelfristig nur das Ziel sein, irgendwann auch mal um die Champions League-Plätze mitzuspielen und damit in den Spuren des Nachbarn Duisburg zu wandeln. Mittelmaß wird im Frauenfußball keinen Zuschauer hinter dem Ofen hervorlocken und die Zuschauerentwicklung in Essen zeigt, dass der Umzug in das gemeinsam mit RWE genutzte neue Stadion kaum neue Zuschauer motiviert hat, sich die Spiele der Essenerinnen anzusehen. Und das, obwohl schon einige Spizenmannschaften bei teilweise herrlichstem Fußballwetter in Essen zu Gast waren. Die Kritik von xyz am offensiv limitierten Spielstil der Essenerinnen kann ich daher gut nachvollziehen.

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  • xyz sagt:

    @kg-fan Dann sollte man sich aber nicht wundern,wenn die Zuschauer keine Lust mehr haben,solche langweiligen Spiele zu sehen und nicht mehr kommen.
    Der Sinn ist des Spiels ist doch immer mind. ein Tor mehr zu schießen als der Gegner um zu gewinnen !
    Für die Talente ist es aber nicht förderlich vor einem S. D versteckt zu werden,die wollen Fußball spielen. Und außerdem möchte ja nicht jedes Talent die eine Ersatzbank gegen die nächste tauschen,wie in Frankfurt oder Wolfsburg.Die suchen sich dann woanders Perspektiven, bei Vereinen wo junge talentierte Spielerinne spielen dürfen um sich weiter zu entwickeln.

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  • Winter sagt:

    Behringer fehlt schon lange das Niveau. Da sind andere einfach einen Schritt weiter vorne. Ein starker Schuss/starke Freistöße reichen halt nicht mehr. Ich sehe auch nicht wie sie sich in Athletik, Spielschnelligkeit, Technik verbessern kann.

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  • laasee sagt:

    @FFFan

    That goal from Conny was very special – absolute top class.
    In all of Europe (FF & MF),I do not think that there would have been many goals on Sunday better than her goal.

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  • Michele sagt:

    Es stimmt schon, dass Behringer momentan weit ihrer Form hinterherläuft!Ich sehe darin aber ein ganz anderes Problem: Es stimmt in der ganzen Mannschaft einfach nicht! Wer bringt den schon konstant gute Leistungen in der FFC-Mannschaft? Wenn Dahm schon sagt, dass Mel die Frische fehlt, muss er auch andere Spielerinnen auf die Bank setzen, denen es auch an der Frische fehlt! Laudehr, Kulig oder Garefrekes bringen es zurzeit auch nicht!

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  • waiiy sagt:

    An sich ist die Situation für Frankfurt in der Meisterschaft noch nicht so dramatisch. Sie müssen halt diese Siege jetzt wie vorgestern „einstolpern“ und sich aus dem Tief ziehen.

    Die Frage ist, ob der Trainer an dem jetzigen Zustand der Mannschaft etwas ändern kann und ob man in der Zwischenzeit immer diese Siege „einstolpern“ kann und wann man damit auf Grenzen stößt. Wenn man sich dann in Wolfsburg eine Niederlage fängt oder in anderen Spielen Punkte lässt, ist es schnell zu spät. Der Druck auf den Trainer ist dadurch schon sehr hoch. Und über seine Qualitäten können ja selbst die Frankfurter Fans wenig sagen. Da darf man gespannt sein.

    Aber auch Potsdam hat ja letzte Saison so eine Phase gehabt, wo sie einfach nur „durch die Spiele durchkommen“ mussten und die 3 Punkte einfahren. Da war „schön spielen“ auch kein Thema. Da ist aber der Trainer gefordert und natürlich Spielerinnen, die eine Mannschaft mitreißen können (was das andere Problem in Frankfurt ist, worauf ich aber nicht eingehen will).

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  • enthusio sagt:

    Jetzt im November wird es ernst für Wolfsburg: neben den beiden Champions League-Spielen die Spitzenspiele gegen Frankfurt und Potsdam. Da kann Frankfurt mit einem Sieg ein Ausrufezeichen (es wäre ja der 2. Auswärtssieg in Spitzenspielen !) setzen und Potsdam die unglückliche Niederlage gegen Frankfurt abhaken. Wolfsburg wiederum kann zeigen, was die Siege gegen die bisherigen schwächeren Mannschaften wert sind. Das wird interessante Aufschlüsse über die wahre Stärke von Wolfsburg geben. Vor allem bin ich gespannt, ob sich die Abwehr auch weiterhin so souverän präsentieren wird. Jammerschade, dass Anonma Potsdam wegen des Afrika-Cups fehlen wird. Hoffentlich ist wenigstens Bretigny bis dahin wieder fit, wenn schon Crnogorcevic gesperrt ist. Und hoffentlich können Potsdam und Wolfsburg nach ihren Champions League-Spielen ohne weitere Verletzte diese Spitzenspiele bestreiten.

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Du hast Ziele… Essen hat selbst die Marschrichtung vorgegeben: Klassenerhalt!
    Da geht man nicht davon aus, nächstes Jahr Champions League zu spielen.

    Schau dir einfach mal das Durchschnittsalter an, mit 22.2 Jahren liegen sie im Mittelfeld der Liga.
    Doch wenn du dann mal die 38 Jahre einer Melanie Hoffmann rausrechnest, bist du ziemlich schnell bei einem sehr jungen Durchschnitt.

    Weiß, Tarr, Dörpinghaus, Hoffmann, Hartmann, das ist das Gerüst in Essen, einer Mannschaft, die sich sonst fast nur aus U19-Spielerinnen zusammensetzt. Das ist eine Schülermannschaft mit ein paar Bundesliga-erfahrenen Spielerinnen, mehr nicht.
    Und dafür schlagen […] sich sehr, sehr gut in der Bundesliga.

    Außerdem haben viele Spielerinnen noch mächtig athletischen Nachholbedarf, was ja auch bei einem ausgewachsenen Körper nicht schlimm ist. Da ist es nunmal so, dass man von der Sprintschnelligkeit nunmal allen anderen Teams unterlegen ist. Und wen wundert es, wenn man dann nunmal mit 9 defensiven Spielerinnen spielt und Hartmann vorne irgendwie auf Konter wartet wie gegen Frankfurt?

    Essen hat noch nen langen Weg und weiß das auch! Högner arbeitet immens gut und weiß, wie er aus den wenigen Ressourcen, die er hat, das Beste machen kann. Man darf auch nicht vergessen, dass eine Kyra Malinowski immer noch nicht wieder einsatzfähig ist. Man hat im Kader nunmal einfach sonst kaum Offensivqualität.

    Aber wenn Högner z.B. eine Madeline Gier gut aufbaut, dann kann das der Mannschaft ab der nächsten Saison sicherlich einen Schub nach vorne geben.

    Aber wie gesagt, 10 von 23 Spielerinnen im Kader sind U19, da stehen zur Zeit einfach keine Alternativen bereit!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • ruhri sagt:

    Das Spiel Essen vs. Leverkusen ab sofort auf http://www.powerplay-tv-essen.de .

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  • xyz sagt:

    @ Sheldon Die Sprintschnelligkeit ist aber in Essen doch eher bei den U19 Spielerinnen vorhanden,als bei manch einer die im besten Fußballalter ist.
    Ich möchte nicht die Ergebnisse sehen,wenn manche Spielerin einen Sprinttest macht! Die wirklich große Ausnahme ist dann Hoffmann.

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  • enthusio sagt:

    @Sheldon:
    Dann lies Dir das mal durch : https://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-schwache-leistung-aber-immerhin-wieder-kein-gegentor-id7239151.html
    Ich bin ja auch nur der Meinung, dass Högner dringend bei der offensiven Ausrichtung seiner Mannschaft den Hebel ansetzen muß. Auch habe ich nirgendwo geschrieben, dass Essen „nächstes Jahr Champions League zu spielen“ habe, aber mittelfristig muß es in diese Richtung gehen, wenn man zusätzliche Fans gewinnen will. Mindestens muß es aber solche Spiele wie gegen Frankfurt geben, wo der Außenseiter dank Einsatz und konsequenter Ausnutzung der wenigen Torchancen einem Favoriten ein Bein stellt und auch den Zuschauern vermittelt, im Rahmen seiner Möglichkeiten gut gespielt zu haben. Dass Essen eine sehr junge, entwicklungsfähige Mannschaft hat, ist mir natürlich bekannt. Ich habe sie in der letzten Saison ein paar mal live gesehen und sehe in dieser Saison Essen mit Duisburg und einigen anderen Mannschaften wie Bad Neuenahr und Freiburg auf Augenhöhe. Mit dem Abstieg wird Essen nichts zu tun haben. Aber solche Spiele wie vorgestern gegen Leverkusen müssen auch mal kritisch kommentiert werden dürfen. Am Sonntag habe ich in Potsdam die Gelegenheit, die Essenerinnen gegen meinen Meisterschaftsfavoriten live im Karli zu erleben. Da werden sie nicht viele Tormöglichkeiten bekommen, aber müssen zeigen, dass sie sich wenigstens welche erspielen können. Mehr verlangt ja niemand, aber auch nicht weniger.

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  • Winter sagt:

    Hier brennt auch der Baum.

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Weiß, Tarr, Dörpinghaus, Hoffmann, Hartmann, das ist das Gerüst in Essen, einer Mannschaft, die sich sonst fast nur aus U19-Spielerinnen zusammensetzt.“

    Von wegen! In der Startformation ist Linda Dallmann meistens die einzige U19-Spielerin. Mit dem Hinweis auf die „junge Mannschaft“ kann man sich in Essen nicht mehr herausreden.

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  • pit sagt:

    So seh ich das auch. Die U19 Spielerinnen,sitzen auf der Bank. Die werden doch nur noch in der Zeitung erwänt,wenn der DFB diese Spielerinnen nominiert.
    Als alle 94 Jahrgänge auf dem Platz standen und den frechen flotten Fußball zeigten,wobei man auch mal einen Spielaufbau aus der Abwehr heraus und mehr Druck nach vorne sah,da waren die Zuschauer begeistert. Jetzt sieht man doch nur noch ein Spiel,das sich nur noch auf die Null hinten konzentriert und nicht mehr schön anzusehen ist.
    Also die junge Mannschaft ist keine Ausrede mehr,denn man setzt ja nur noch auf die alt eingesessene Mannschaft,die z. Zt. mehr Glück als Spielvermögen hat. Schade,ich hab gedacht in Essen hat ein Umdenken stattgefunden,was ja leider doch nicht der Fall ist.
    Außerdem laufen ja die Verträge der DFB Spielerinnen 2013 aus( Beck,Dallmann,Leiding z. B.),bin mal gespannt ob man dann auch so viele Vertragsverlängerungen vermelden kann,wie in diesem Sommer,bei den älteren Spielerinnen.

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  • enthusio sagt:

    Zur Vorbereitung (nicht nur) der Potsdamer Fans auf das Spiel der Essenerinnen in Potsdam am Sonntag hier eine nette Info zu einer Essener Spielerin: https://www.reviersport.de/212511—sgs-neue-spielerin-waehrend-saison.html
    Sachen gibts ! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan, enthusio: Ich für meinen Teil sehe das Ganze nicht so kritisch. Stell doch mal nur 94er oder 95er Jahrgänge auf und lass die ihren „Hurra“-Fußball spielen, immer schnell nach vorne usw.

    Das klappt einmal gut, vielleicht auch noch ein zweites Mal. Aber beim 3. Mal gibts ne 0:6-Klatsche. Oder ein 0:9, wie es Leverkusen 2010 ergangen ist gegen Duisburg.
    Das will keiner sehen. Was aber vor allem das Problem ist: Man bringt sich damit um wichtige Punkte, wenn man sich nämlich dann auskontern lässt.

    Leverkusen hat damals mit 21 Punkten die Klasse gehalten, das muss dieses Jahr nicht reichen. Auch wenn Sindelfingen gegen Potsdam Lehrgeld gezahlt hat, es wird eine Mannschaft wie Herford dieses Jahr nicht geben.
    Und ich weiß überhaupt nicht, wieso du überhaupt davon ausgehst, dass Essen mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird? Essen hat gerade mal 5 Punkte auf einen Abstiegsrang Vorsprung und hat kein Nachholspiel. Läuft es ganz ungünstig, sind sie nach dem Austragen aller Nachholspiele nur noch 8. und befinden sich in akuter Abstiegsgefahr.
    Da unten kann es dieses Jahr wirklich jeden treffen, v.a. wenn Jena noch das Toreschießen lernt.

    Ein Tor von Leverkusen hätte gereicht und Essen hätte sogar nur noch 3 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
    Da finde ich die Aussage: „Essen wird diese Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben“ doch sehr gewagt nach 7 Spieltagen.

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  • xyz sagt:

    @sheldon Letzte Saison haben fast alle 94er gegen Lev. gespielt und 2:0 und dann 4:0 gewonnen, gegen Freiburg auch 3:0 gewonnen sowie gegenPotsdam 1:0. Am letzten Spieltag lautete das Ergebnis 1:1 gegen Wolfsburg,wobwi Wolfsburg durch einen Elfer das Tor schoss.
    Also kann man hier nicht von einem einfach nach vorne Hurra-Fußball sprechen ohne einem guten abwehrverhalten!Ich finde hier konnte man sehen,dass diese jungen ,,Wilden“ einen guten Fußball spielen können und jetzt leider zu wenig eingesetzt werden,wodurch die Qualität der letzten Spiele ganz schön gelitten haben.

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  • Sheldon sagt:

    Auch weiterhin bleiben Beckmann, Ogimi und Anonma die einzigen Spielerinnen, die gegen Bad Neuenahr treffen können.

    Der Club gewann gegen Bayern überraschend mit 1:0 und steht nun nach 7 Spieltagen mit einer besseren Abwehr und nur 4 Punkten Abstand zu Frankfurt in der Tabelle.
    Das Spiel gegen Frankfurt dürfte sicherlich interessant werden. Es ist sogar denkbar, dass der Club vor dem Spiel in Frankfurt am 25.11. nur noch einen Punkt Rückstand hat (da Frankfurt noch zu Wolfsburg muss) und das man dann sogar vorbeiziehen könnte.

    Es fällt aber auf, wie enorm wenig Tore fallen in der Liga. In 35 Spielen gab es bisher erst 118 Tore, das entspricht einem Schnitt von etwa 3,37 Toren. Das ist nicht viel mehr als das, was zuletzt in der Herrenbundesliga geschossen wurde.
    Bad Neuenahr reichten 6 Tore in 7 Spielen zu 12 Punkten, etwas, was es wohl noch nie gab.

    Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit Bayern weitergeht. Eigentlich gehörten sie ja mit zu den Favoritinnen, aber nach dem heutigen Spiel bin ich irgendwie ein bisschen skeptisch geworden.

    Wie dem auch sei, durch die Nachholspiele bleibt die Liga spannend, da immer wieder neue Clubs kurzzeitig hochkommen.
    Jetzt bin ich nur noch darauf gespannt, wie sich wohl Gütersloh, Wolfsburg und Bayern schlagen, die ja quasi ne kleine 3er Gruppe (Jeder gegen Jeden) aufgemacht haben.
    Potsdam wird Freiburg hoffentlich besiegen, sodass wir schon einmal festhalten können, dass es sowohl unten als auch oben eng bleibt.

    Duisburg (7), Freiburg (7), Jena (5), Leverkusen (4) und Sindelfingen (4) stehen nach 7 Spieltagen ziemlich weit unten drin, während Bad Neuenahr (12) an der Spitze knabbert und mit ein bisschen Glück Frankfurt (16) hier die Stirn bieten kann.
    Potsdam wird durch den Sieg im Nachholspiel hoffentlich wieder Tabellenerster (18).
    Bleiben noch Bayern, Wolfsburg und Gütersloh, die ich abschließend noch nicht einordnen möchte!

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