DFB-Elf erneut remis gegen die USA

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Nach dem 1:1 gegen die USA am Samstag gab es auch im zweiten Duell mit dem Weltranglistenersten ein Unentschieden. Die erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Dzsenifer Marozsan avancierte mit zwei Treffern zur Spielerin des Spiels.

Beim 2:2 (0:1) vor 18 870 Zuschauern im vom strömenden Regen durchtränkten Rentschler Field von East Hartford brachten Abby Wambach (44.) und Tobin Heath (67.) die Gastgeberinnen jeweils in Führung, doch Marozsan gelang zweimal der Ausgleich (48., 85.).

Highlights des Spiels anschauen

Stimmen zum Spiel

Bundestrainerin Silvia Neid stellte ihre Startformation auf vier Positionen um: Luisa Wensing, Lena Goeßling, Verena Faißt und Alexandra Popp durften von Beginn an ran, für sie mussten Bianca Schmidt, Viola Odebrecht, Melanie Behringer und Dzsenifer Marozsan auf der Bank Platz nehmen.

Boxx hat Führung auf dem Fuß
Die erste gute Chance des Spiels erarbeiteten sich die Amerikanerinnen, nach Ecke von Megan Rapinoe scheiterte Shannon Boxx nur knapp am Außennetz (10.). Doch es war die DFB-Elf, die nach und nach besser ins Spiel fand und sich optische Vorteile verschaffte.

Wenig Räume
Popps Direktabnahme sorgte für einen ersten Hauch von Gefahr vor dem US-Tor (12.), doch die US-Abwehr stand kompakt und ließ der DFB-Elf nur wenig Raum zur Entfaltung. Das US-Team war nur selten in der Vorwärtsbewegung, Wambach traf bei einem Schuss den Ball nicht richtig (31.).

Chancen für DFB-Elf
Anja Mittag, Torschützin im ersten Duell gegen die Amerikanerinnen, konnte sich bei zwei Schüssen auszeichnen (37., 40.). Doch kurz vor der Pause ging die Elf von Interimstrainerin Jill Ellis in Führung und der Treffer erinnerte in seiner Entstehung stark an das Tor vom vergangenen Samstag.

Wambach erzielt Führung
Wensing ließ auf der rechten Außenbahn Rapinoe zu viel Raum, die setzte Alex Morgan in Szene, die von Annike Krahn nicht eng genug gedeckt wurde und die von Krahn abgefälschte Flanke der US-Stürmerin fand den Weg zu Wambach, die schneller als Babett Peter am Ball war und per Kopf mit ihrem 148. Länderspieltreffer für die Führung sorgte (44.).

Dzsenifer Marozsan
Beste Spielerin DFB-Dress: Dzsenifer Marozsan © Nora Kruse / ff-archiv.de

Marozsan trifft
Mit Odebrecht für Simone Laudehr und Marozsan für Popp ging es in Halbzeit zwei und die Wechsel sollten sich schnell bezahlt machen. Auf dem vom strömenden Regen aufgeweichten Rasen rutschte US-Kapitänin Christie Rampone im Mittelfeld aus, Marozsan ging auf und davon und erzielte im Alleingang aus elf Metern eiskalt den Ausgleich (48.).

DFB-Elf im Glück
Nach einem Ausrutscher von Wensing nach einem weiten Pass von Carli Lloyd stand Wambach allein vor Nadine Angerer, doch der versuchte Heber der Stürmerin landete in den Armen der DFB-Torhüterin (59.). Und ein Wambach-Kopfball nach Ecke sorgte für weitere Gefahr in der nun immer unterhaltsamer werdenden Partie (64.).

Deutsche Chancen, Tor für die USA
Mittag prüfte nach schöner Vorarbeit der starken Linda Bresonik Hope Solo mit einem Schrägschuss, doch die US-Torhüterin konnte parieren (65.). Und Marozsan kam einem zweiten Treffer nahe, doch Solo konnte den Ball im Nachfassen sichern (66.). Doch im Gegenzug ließ sich die DFB-Elf auskontern, Morgans Hereingabe von der Grundlinie nach einem zuvor jedoch abseitsverdächtigen Zuspiel verwertete die eingewechselte Tobin Heath zum 2:1 (67.).

Marozsan gleicht erneut aus
Doch Deutschland hatte weitere Chancen, nach Kombination von Mittag und Marozsan konnte Solo erneut ihr Können unter Beweis stellen (72.). Die Partie war weiter umkämpft, Heather Mitts war nach hartem Einsteigen gegen Faißt mit der Gelben Karte gut bedient (73.). Mit Lena Lotzen für Mittag ging es in die Schlussphase. Und die DFB-Elf wurde für die Bemühungen belohnt, Marozsan erzielte nach Vorarbeit von Bresonik mit einem sehenswerten Schuss den verdienten Ausgleich (85.), so dass die DFB-Elf nach den beiden Testspielen ohne Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten kann.

Zufriedene Neid

„Ich bin total zufrieden mit diesem Spiel“, so Neid.“ Wir waren heute gerade in der zweiten Halbzeit sehr dominant und haben ein gutes Kombinationsspiel gezeigt. Uns ist es zudem gelungen, nach zwei Rückständen wieder zurückzukommen. Wir waren in diesen beiden Spielen absolut auf Augenhöhe.“ Die doppelte Torschützin Marozsan meinte: „Ich bin sehr froh, dass ich zwei Tore geschossen habe. Das ist mir schon lange nicht mehr gelungen. Ich freue mich, dass ich von der Trainerin die Chance bekommen habe und diese auch nutzen konnte.“

USA – Deutschland 2:2 (1:0)

USA: Solo – LePeilbet (56. Mitts/84. Leroux), Rampone, Sauerbrunn, O’Hara (57. Buehler) – Boxx, O’Reilly (63. Heath), Llloyd, Rapinoe (46. Cheney) – Wambach, Morgan

Deutschland: Angerer – Wensing, Krahn, Bartusiak, Peter – Goeßling, Laudehr (46. Odebrecht), Bresonik, Mittag (78. Lotzen), Faißt, Popp (46. Marozsan)

Tore: 1:0 Wambach (44.), 1:1 Marozsan (48.), 2:1 Heath (67.), 2:2 Marozsan (85.)

Gelbe Karten:
Mitts; Goeßling

Schiedsrichterin: Carol Anne Chenard (Kanada)

Zuschauer: 18 870

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Letzte Aktualisierung am 22.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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SheldonDetleflaaseePaulinewrack Neueste Kommentartoren
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pinkpanther
pinkpanther

Zwei Klassen besser das Spiel heute (von beiden Seiten), schließe mich dem ES-Reporter an: das Spiel hat so richtig Spaß gemacht!!! 🙂
Auch wenn diesmal wieder ein Sieg möglich und auch absolut verdient gewesen wäre, Hut ab dass die Mannschaft nie aufgesteckt und immer dagegen gehalten und weiter auf Sieg gespielt hat nach den Rückständen.
Maroszan war heute – nicht nur wegen ihrer 2 Tore – Weltklasse! Vielleicht sollte sie öfter mal nur 45 Minuten (und dann mit Volldampf) spielen 😉

enthusio
enthusio

Es war erneut ein interessantes Spiel zweier guter Mannschaften. In der 1. Halbzeit konnte Deutschland sich nur eine vielversprechende Torchance (Freistoß Popp über das Tor) herausarbeiten, während die Amerikanerinnen sich zwei gefährliche Torchancen (Boxx schießt knapp links am Tor vorbei, Wambachs lascher Schuß wird von Angerer mühelos gehalten) erspielten. Die deutsche Mannschaft hat insgesamt mehr Ballbesitz, aber die amerikanische Abwehr steht gut gestaffelt und läßt keine Torchancen zu. Kurz vor Ende der 1. Halbzeit führte ein schöner schneller Angriff (wie schon im Hinspiel über die rechte deutsche Abwehrseite) über zwei Stationen zu Alex Morgan, die scharf in den Strafraum paßt,… Weiterlesen »

Frank Schaefer
Frank Schaefer

Bericht und Statistik:

FFFan
FFFan

Nach den beiden Testspielen gegen den Weltranglistenersten und aktuellen Olympiasieger läßt sich eine positive Bilanz ziehen: das DFB-Team macht trotz der Ausfälle von Bajramaj, Okoyino da Mbabi und Kulig einen gefestigten Eindruck und blieb auch im 17.Spiel seit der WM ungeschlagen! Anders als am Sonntag braucht man sich diesmal über das Unentschieden auch nicht ärgern: es gab weder eine deutliche Feldüberlegenheit noch ein klares Chancenplus. Eine ‚Gewinnerin‘ der Länderspielreise ist Dzsenifer Marozsan: die Offensivspielerin des 1.FFC Frankfurt zeigte sich nicht nur technisch überragend (tolle Ballannahme vor dem 2-2!), sondern auch kaltblütig im Abschluss. Mit ihrer heutigen Leistung gehört sie eigentlich… Weiterlesen »

waiiy
waiiy

Heute hat man gesehen, was passiert, wenn man Maroszan ein wenig zuviel Raum lässt. Nach dem Wechsel hat sich die Abwehr zu sehr auf Anja Mittag konzentriert und so ergaben sich die Lücken für Maro. Das schiebe ich mal auf die neue Situation auf dem Trainerstuhl der USA. Da wurde nicht schnell genug reagiert. Gratulation an Maro, dass sie das so klasse und mit solcher Effektivität genutzt hat! Der „Wolfsburger Block“ der heute gebracht wurde, stellt durchaus eine Alternative dar. Es kam mehr Schwung und Unbekümmertheit ins Spiel. Natürlich passieren da auch mal Fehler. Aber die dürfen eben auch mal… Weiterlesen »

waiiy
waiiy

@FFFan: Wenn Maro von Anfang an spielt und der Gegner auf sie eingestellt ist, dann wird es auch für sie enger (siehe Spiel 1 gegen die USA oder Finale der U20 WM). Da muss dann mehr Bewegung in ihr Spiel ohne Ball, um sich den Platz zu verschaffen, dass sie den Ball auch mal ungestört annehmen kann.

waiiy

noworever
noworever

for the german girls an abolutely deserved tie! most noticeable player in the offence maroszan and mittag (both impressive). in the defence bartusiak. questionable substitutions … as for example laudehr. her absence left a hole between offence and defence (odebrecht no substitute, at least not today). laudehr and kulig, as it looks right now … the future is theirs (no doubt). wensing today experienced a bit more difficulties – but – absolutely deserved the 90 min! (and hopefully much more) also missed a bit the substitution of müller … or maier. the two games altogether were a very good experience… Weiterlesen »

Spartaner
Spartaner

Beim ersten Gegentor muss man auch über die Rolle von Nadine Angerer sprechen. Diese macht hierbei keine gute Figur, was die Reaktion angeht.

Sheldon
Sheldon

Darf man fragen, wieso die Nationaltrainerin Spielerinnen wie Maier oder Benkarth überhaupt beruft, wenn sie überhaupt nicht beabsichtigt, sie einzusetzen? Ich habe das Spiel gestern nicht gesehen, aber wieso beruft man gleich DREI Spielerinnen für eine Position (Tor bzw. rechte Abwehrseite)? Für mich war Maier bei der U20 die mit Abstand aktivste und konstansteste, und jetzt bekommt sie keine Chance in der N11? Es tut mir leid, aber gerade auch in Sachen Benkarth muss sich Neid die Kritik gefallen lassen, in der Bundesliga Wettbewerbsverzerrung betrieben zu haben. Denn die Belohnung, mit der Neid Benkarths Berufung gerechtfertigt hat, entwickelt sich zu… Weiterlesen »

laasee
laasee

Select a team from the two games and of the eleven places only three would go to USA players – Heath, Solo and Wambach. The other eight places would all be German players. Germany failed to win both games, despite being the dominant team. USA were very poor in both games. They were physically not as strong as Germany and their passing was very poor. In both games there were some high quality moments from Germany (Mittag goal and second Marozsan goal) but most of the play had no end product. Playing well is okay but football is about winning… Weiterlesen »

Aldur
Aldur

Das gestrige Spiel war definitiv unterhaltsamer, als das 1:1 vom Samstag. Beide Mannschaften haben phasenweise auch durchaus ansehnliche Kombinationen gezeigt. Insgesamt empfand ich die Häufung von technischen Unzulänglichkeiten, Fehlern, und vor allem Fehlpässen, für zwei Teams auf diesem Niveau aber als zu hoch, um von einem guten Spiel, oder gar „Werbung für den Frauenfußball“ zu sprechen. Das Unentschieden ist sicher leistungsgerecht. Die DFB-Elf hatte vielleicht etwas mehr vom Spiel. In ein paar Phasen hatte man die USA fast eingeschnürt, daraus aber insgesamt zu wenig Torgefahr entwickelt, was auch an der guten Defensivarbeit der US-Girls lag. Bezeichnenderweise fallen die deutschen Tore… Weiterlesen »

Frieda
Frieda

Das deutsche Team hat definitiv ein Abwehrproblem. Die Abwehr ist zu langsam und zwar sowohl im Kopf als auch in den Beinen. Wie Aldur schon angedeutet hat, reicht ein Antritt und die Lücke ist da. Ich sehe auch beim 1:0 nicht Angerer als zu langsam, sondern Peter und Bartusiak. Beide sind erst zu zögerlich und dann lässt sich auch noch Peter von Wambach überlaufen. Was willst du da als Torfrau machen? Eine weitere Schwäche (auch schon seit der WM2011 bekannt) ist das Zweikampfverhalten. Körperliche Robustheit bringt einen Großteil der Mannschaft total aus dem Konzept. Gefallen hat mir das offensiv Verhalten.… Weiterlesen »

wolle
wolle

Lieber Sheldon, du sprichst mir aus der Sehle und leider kann ich dir nur einen Daumen geben.Ich muss mir jetzt hier auch mal den Ärger von der Seele schreiben. Wieso nehme ich 23 Spieler mit, wen eh immer die gleichen spielen? Habe das Spiel von gestern noch nicht gesehen, aber wenn ich an das Gebolze von Krahn im 1. Spiel denke, vergeht einem die Lust überhaupt noch Länderspiele anzuschauen. Haben wir wirklich keine besseren Inneverteidiger wie Krahn und Bartusiak? Du hälst die Luft an, wenn der Ball nur in Ihre Nähe kommt, wirklich schlimm. Aber 180 min. gespielt. Nadine Angerer… Weiterlesen »

wfm
wfm

@Sheldon Natürlich darf man fragen wieso die U20 Spielerinnen in den Kader berufen werden, auch wenn einige von ihnen doch ohne direkten Einsatz bleiben. Zunächst einmal hat Neid den Spielerinnen die schon mal dabei waren, Wensing, Lotzen und Marozsan in Konkurrenz zu etablierten Spielerinnen gegen einen wirklich starken Gegner Einsatzzeit gegeben. Und was die nicht zum Einsatz gekommenen betriff erhält man die beste Antwort von den Spielerinnen selbst. Ich empfehle dazu den Beitrag auf tv.dfb „Fünf auf einen Streich“. Nicht nur für die beiden absoluten Neulinge in der N11 Benkrath und Maier war die Teilnahme am Training eine überaus wertvolle… Weiterlesen »

waiiy
waiiy

@Frieda: Ich habe auch sofort den „Daumen hoch“ bei Dir angeklickt. Aber auf der anderen Seite ist es fraglich, wie viele Abwehrreihen bzw. Spielerinnen weltweit es schaffen, für die Dauer eines Spiels eine Alex Morgan UND eine Abby Wambach voll auszuschalten. Man muss einfach auch anerkennen, dass die beiden das Nonplusultra an Stürmerinnen zur Zeit sind. Und beide sind natürlich auch miteinander und mit dem Mittelfeld blind eingespielt. Da greifen Mechanismen, bei denen alle anderen Nationen gar keine Chance haben, sie so einzuspielen. Von daher ist die „Abwehrschwäche“ gegen diesen Sturm ein wenig zu relativieren. Aber wo wir dabei sind:… Weiterlesen »

Tom Schlimme
Tom Schlimme

Ich möchte einmal das Augenmerk darauf richten, dass sich das deutsche Team in diesen Testspielen wesentlich besser präsentiert hat, als es hier in diesem Forum von vielen prognostiziert wurde. Ich kann mich noch gut an die lauten Stimmen erinnern, Deutschland werde sich in den USA blamieren, man werde hoch verlieren, es sei Blödsinn, diese Reise anzutreten. Nichts davon ist eingetreten. Leider ist die Umfrage hierzu nicht mehr zu sehen, aber ich erinnere mich, dass 37% der User hier zwei Niederlagen der deutschen Elf vorhergesagt hatten, dann die zweitmeisten ein Unentschieden und eine Niederlage. Zwei Unentschieden hatte kaum jemand auf dem… Weiterlesen »

wfm
wfm

@waiiy
Bin ich auch Deiner Meinung.
Insgesamt sieht die gesamte Viererkette einschließlich Wensing beim 1:0 nicht sehr gut aus – aber, Wambach sagt im Interview, beim 1:0 hatten wir Glück. Nicht nur weil sie Alex Morgan hatten, sondern auch, weil die Flanke von Krahn abgelenkt wurde und dadurch direkter vor das Tor kam als es sonst der Fall gewesen wäre. Und in der Tat soll man nicht vergessen und anerkennen, dass Wambach und Morgan zusammen fast 50 Tore in diesem Jahr geschossen haben und Morgan 18 Assists auf ihrem Konto hat.

hapl27
hapl27

Für Freunde von Zahlen und Statistiken:

Die deutsche Startelf hatte ein Durchschnittsalter von 25,81 Jahren, die amerikanische eins von 29,27 Jahren.

Ich denke auch diese beiden Zahlen deuten darauf hin, dass sich unsere deutsche Mannschaft auf dem richtigen Weg befindet. Ich fand beide Spiele unserer Mannschaft sehr ansehnlich. Sicherlich gab und gibt es noch einige Probleme ( Torfrau,Innenverteidigung,linkes Mittelfeld), aber die Mädels haben sich alles in allem ordentlich in den USA präsentiert. An den Problemen muss und wird gearbeitet werden und dann können wir optimistisch auf die EM 2013 schauen.

enthusio
enthusio

Alex Morgan und Abby Wambach sind als Stürmerinnen das Maß aller Dinge im Frauenfußball: eingespielt, schnell, kopfballstark, passgenau, immer an der richtigen Stelle, einfach perfekt. Wie Alex Morgan die drei amerikanischen Tore (immer von links !) vorbereitet hat, ist einfach beeindruckend, ebenso die bekannten Knipserqualitäten von Abby Wambach (nicht nur ihre Kopfballstärke !). In unserer Mannschaft gibt es ein so effektives Sturmduo nicht, das wäre am ehesten noch die Kombination Pohlers/Müller. Aber Pohlers spielt bekanntlich nur noch im Verein. Man kann darüber diskutieren, dass die deutsche Verteidigung verbesserungswürdig ist. Alle – drei Außenverteidigerinnen (Schmidt, Faißt, Peter) und zwei Innenverteidigerinnen (Krahn,… Weiterlesen »

Sheldon
Sheldon

@wfm: Mag sein, dass sie das mitgenommen haben. Doch ich frage dich: Laura Benkarth kommt morgen nach Deutschland zurück und wird dann von Frankfurt nach Freiburg fahren, wird dann vielleicht noch das Abschlusstraining bei Freiburg mitmachen, dann am Samstag die Reise nach Frankfurt antreten, um dort dann „in alter Frische“ gegen den FFC Frankfurt im Tor zu stehen. Und das alles mit Jetlag (7 Stunden Zeitumstellung). Ich glaube nicht, dass ihr dieser Trip für dieses Spiel auch nur irgendwas gebracht hat, sie wird eher schwächer spielen, da sie durch den ganzen Reisestress körperlich total abgeschlafft sein wird. Glaubst du, es… Weiterlesen »