Champions League: Potsdam will nach vorne schauen

Von am 3. Oktober 2012 – 7.46 Uhr 22 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam läutet heute um 14 Uhr mit der Partie gegen Standard Lüttich (live auf Eurosport) die Rückspiele des Sechzehntelfinals der Champions League ein. Für die Potsdamerinnen wird es darum gehen, die Ereignisse von Sonntag aus den Köpfen zu bekommen, um das 3:1 aus dem ersten Aufeinandertreffen nicht zu verspielen.

Insgesamt finden heute neun Begegnungen statt, am Donnerstag folgen weitere sechs – darunter auch das Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Unia Racibórz. Das Duell zwischen Prag und Sarajevo wird erst in der kommenden Woche angestoßen.

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Lyon und Malmö so gut wie sicher im Viertelfinale
Wenig Spannung dürfte heute in der Partie zwischen Olympique Lyonnais und PK-35 aufkommen, denn die Französinnen gewannen das Hinspiel mit 7:0 und stehen dadurch so gut wie sicher im Achtelfinale. Ähnlich sieht es für die Schwedinnen von LdB FC Malmö aus, die vor Wochenfrist mit 4:0 bei MTK in Budapest gewannen.

Beste Chancen auf einen Einzug ins Viertelfinale haben darüber Norwegens Meister Stabæk sowie Englands Vize-Meister Birmingham City. Beide Mannschaften gewannen in der vergangenen Woche mit 2:0. Stabæk setzte sich gegen die Däninnen von Brøndby durch, die „Blues“ besiegten bei ihrer Champions-League-Premiere Bardolino Verona.

Bernd Schröder

Will den Sonntag vergessen und heute ins Achtelfinale: Turbine-Trainer Bernd Schröder. © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Lange Verletztenliste in Potsdam
Vom Ergebnis her stehen die Chancen ähnlich gut beim 1. FFC Turbine Potsdam nach dem 3:1-Erfolg bei Standard Lüttich. Eigentlich sollten keine Zweifel mehr aufkommen. „Wir müssen jetzt nach vorn schauen“, sagt Potsdams Trainer Bernd Schröder, aber „es wird darauf ankommen, wie wir die Ereignisse verarbeiten, wie wir mit der Situation umgehen“ – gemeint ist das letzte Bundesligaspiel gegen den 1. FFC Frankfurt, bei dem sich Spielerinnen in der Schlussphase verletzten und ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Fehlen werden daher  Stefanie Mirlach und Alexandra Singer. Der Einsatz von Antonia Göransson (Beckenprellung) ist noch fraglich. „Wir werden aber elf Spielerinnen zusammenbekommen“, so Schröder. Im Sturm könnte erneut Lisa Evans zum Einsatz kommen, die trotz Handbruchs schon gegen Frankfurt auf den Platz musste als sich Göransson verletzte. In der Defensive könnte durch die Ausfälle von Mirlach und Singer Heleen Jacques ihre Chance erhalten.

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Spannung in Neulengbach
Durch ein 1:1 beim rumänischen Meister Olimpia Cluj ist die Situation für den SV Neulengbach vor dem Rückspiel im eigenen Stadion offen. „Wir haben das Hinspiel noch einmal ganz genau analysiert und sind bestens vorbereitet – mit den Heimpublikum im Rücken wird der Aufstieg gelingen“, ist Neulenbachs Trainer Johannes Uhlig sicher. Wichtig war für den österreichischen Meister das Auswärtstor, das nach Rückstand erst in der 84. Minute durch Maria Gstöttner gelang.

Darüber hinaus könnten Personalentscheidungen in Cluj den Österreicherinnen Vorteile verschaffen: Spielmacherin Ralunca Sârghe und Mannschaftskollegin Cosmina Dusa wurden unter der Woche in die Türkei transferiert und laufen im Rückspiel am Mittwoch nicht mehr auf.

Die heutigen Spiele im Überblick (Hinspielergebnis in Klammern)
14.00 Uhr, 1. FFC Turbine Potsdam – Standard Lüttich (3:1)
18.30 Uhr, Brøndby – Stabæk (0:2)
18.30 Uhr, Olympique Lyonnais – PK-35 (7:0)
19.00 Uhr, LdB FC Malmö – MTK (4:0)
19.00 Uhr, Kopparbergs/Göteborg – Spartak Subotica (1:0)
19.30 Uhr, SV Neulengbach – CFF Olimpia Cluj (1:1)
20.00 Uhr, ASD Torres CF – Apollon Limassol LFC (3:2)
20.15 Uhr, Fortuna Hjørring – Glasgow City LFC (2:1)
20.30 Uhr, Bardolino Verona – Birmingham City LFC (0:2)

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22 Kommentare »

  • ballander sagt:

    ein großes kompliment an die turbinen.

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  • Jennifer sagt:

    Großes Kompliment an dieses Team unter der Leitung von Herrn Schröder. Es ist wirklich erstaunlich, wie er alle Beteiligten immer wieder aufpäppelt und wie alle Spielerinnen auf dem Punkt konzentriert sind und als Team gemeinsam stehen (spielen). Glückwunsch!

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