EM-Quali: Lockerer Sieg der DFB-Elf
Die deutsche Frauenfußball- Nationalelf hat ihr vorletztes Qualifikationsspiel zur UEFA Women’s EURO 2013 in Kasachstan klar gewonnen. Beste Torschützin war einmal mehr Célia Okoyino da Mbabi .
Beim 7:0 (3:0)-Sieg im Shakhter-Stadion von Karaganda erzielten Célia Okoyino da Mbabi (8., 42.) Viola Odebrecht (33.), Anja Mittag (55.), Bianca Schmidt (63.), die eingewechselte Martina Müller (86.) sowie Lena Goeßling die Tore.
Frühe Führung Trotz des erwarteten kasachischen Abwehrbollwerks dauert es nicht lange, bis die DFB-Elf das erste Mal jubeln durfte. Nach einem weiten Ball aus dem Mittelfeld nutzte Okoyino da Mbabi eine gegenseitige Behinderung in der kasachischen Abwehr und schob problemlos zur Führung ein (8.).
Kasachisches Abwehrbollwerk Gegen die oft mit sieben Spielerinnen auf einer Linie agierenden Kasachinnen gab es weiter Einbahnstraßenfußball. Doch nach einem Pfostenschuss von Okoyino da Mbabi nahm Odebrecht den Abpraller auf und verwertete aus zehn Metern (33.). Und noch vor der Pause traf die DFB-Elf ein drittes Mal, nach Flanke von Mittag hielt Okoyino da Mbabi den Kopf hin (42.).
Mittag trifft per Kopf Die Vorbereiterin des dritten Treffers durfte in den zweiten 45 Minuten dann selbst jubeln, nach einer kurz ausgeführten Ecke und Flanke von Melanie Behringer traf Mittag ebenfalls per Kopf (55.). Und dann durfte sich auch eine Abwehrspielerin als Torschützin feiern lassen, Bianca Schmidt erzielte mit einem Flachschuss aus 14 Metern den fünften deutschen Treffer (63.).
Mehr Tore in der Schlussphase Behringer hatte bei einem Lattenschuss Pech (68.), doch nach Vorlage von Schmidt machte Müller das halbe Dutzend voll (86.). Doch damit noch nicht genug, Lena Goeßling setzte nach Flanke von Fatmire Bajramaj den Schlusspunkt (87.). In Gruppe 2 der EM-Qualifikation feierte die DFB-Elf somit den achten Sieg im neunten Spiel und liegt mit 25 Punkten uneinholbar an der Tabellenspitze.
Neid: “Sehr viel Gutes gesehen” Bundestrainerin Silvia Neid erklärte: “Ich bin sehr zufrieden. Wir wussten, dass wir nicht wie im Hinspiel 17 Tore erzielen würden. Kasachstan stand gut in der Defensive. Vielleicht hätten wir das eine oder andere Tor mehr erzielen können, aber grundsätzlich habe ich sehr viel Gutes gesehen, weswegen ich aus einer geschlossenen Mannschaft auch niemand hervorheben möchte.”
Kasachstan – Deutschland 0:7 (0:3)
Kasachstan: Grebenyuk – Zholchiyeva, Krassyukova, Myasnikova, Birvagen – Zhanatayeva – Kirgizbayeva, Vyldanova (84. Alimkulova) – Alyakina, Karibayeva (46. Idiatullina) – Yalova (64. Volkova)
Deutschland: Angerer – Schmidt, Goeßling, Bartusiak, Peter – Odebrecht (46. Krahn), Laudehr – Bajramaj, Mittag (66. Müller), Behringer – Okoyino da Mbabi (66. Kulig)
Tore: 0:1 Okoyino da Mbabi (8.), 0:2 Odebrecht (33.), 0:3 Okoyino da Mbabi (42.), 0:4 Mittag (55.), 0:5 Schmidt (63.), 0:6 Müller (86.), 0:7 Goeßling (87.)
Schiedsrichterin: Monica Larsen (Norwegen)