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2012

Inka Grings erklärt Rücktritt aus Nationalelf

Nach 96 Länderspielen und 64 Toren hat Stürmerin Inka Grings ihren Rücktritt aus der deutschen Frauenfußball- Nationalelf erklärt.

„Ich habe das Gefühl, jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, erklärte die 33-jährige Spielerin des FC Zürich Frauen . Der Gewinn der Europameisterschaften 2005 und 2009, bei denen sie zudem Torschützenkönigin wurde, waren die größten Erfolge, im Jahr 2000 holte sie bei den Olympischen Spielen in Sydney die Bronzemedaille.

Den Jungen das Feld überlassen Nach der WM war Grings durch einige Verletzungen zurückgeworfen worden, so dass sie in der Qualifikation zur UEFA Women’s EURO 2013 in Schweden keine tragende Rolle mehr spielen konnte. „Die jungen Spielerinnen sind in die Bresche gesprungen und haben das wunderbar gemacht. Deshalb kann ich ihnen jetzt beruhigt das Feld überlassen.”

Neid: “Verlieren charismatische Spielerin” Bundestrainerin Silvia Neid erklärt: „Wir verlieren mit Inka Grings eine charismatische Spielerin. Sie war Leistungsträgerin und Führungspersönlichkeit, genoss große Anerkennung innerhalb des Teams. Gerade für junge Spielerinnen war sie häufig mehr als nur eine Ansprechpartnerin, Talente wie Alex Popp sehen in ihr so etwas wie eine Mentorin. Das liegt auch daran, dass sie eine sehr professionelle Auffassung von ihrem Sport hat, weshalb es auch mir als Trainerin Spaß gemacht hat, mir ihr zusammenzuarbeiten.”

Allerdings kehrte Grings unter Neids Amtszeit wegen Unstimmigkeiten erst nach mehrjähriger Abstinenz zwischen Oktober 2005 und Februar 2009 wenige Monate vor der EM in Finnland zurück in den Kader und trug dann maßgeblichen Anteil am Gewinn des EM-Titels.

Die Karriere von Grings im Nationaldress begann im Alter von 17 Jahren, als sie beim 6:0-Sieg gegen Finnland in Gifhorn am 5. Mai 1996 eingewechselt wurde. “Ich kann mich noch gut an das Spiel erinnern”, erzählt Inka Grings. “Meine erste Aktion war ein Flugkopfball, der am Innenpfosten landete.”