Potsdam mit frischen Gesichtern in die neue Saison

Von am 11. Juli 2012 – 15.51 Uhr 33 Kommentare

Am vergangenen Montag um 17 Uhr bat Bernd Schröder, Trainer des 1. FFC Turbine Potsdam, erstmals zum Training. Und unter den bekannten Spielerinnen waren zahlreiche Neuzugänge auszumachen, die die hochkarätigen Abgänge kompensieren sollen.

„Unser Ziel ist es, den Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Wir wollen auch in der nächsten Saison wieder international dabei sein“, gab Schröder die Zielsetzung für die kommende Saison aus, auch wenn sein Team durch die Abgänge von Babett Peter, Viola Odebrecht und Bianca Schmidt eine Menge Substanz eingebüßt hat.

Schröder fordert Leidenfähigkeit
Gleichzeitig schwor der 69-Jährige, der in sein 42. Jahr bei Turbine Potsdam gehen wird, seine Mannschaft auf die anstehenden Aufgaben ein. „Wir haben viel vor, dafür gilt es hart zu arbeiten. Es gibt ein Wort, das ihr hier gleich verinnerlichen müsst: Leidensfähigkeit.“

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Training dreimal täglich
In täglich drei Trainingseinheiten sollen die Spielerinnen in den kommenden Wochen fit gemacht werden für die Aufgaben der kommenden Saison. Auf dem Weg dahin stehen einige Testspiele auf dem Programm, das erste bereits am Freitag, 13. Juli, 18 Uhr, gegen eine regionale Auswahl in Northeim.

Ohne Olympionikinnen
Verzichten muss die Mannschaft derzeit noch auf Yuki Ogimi (geb. Nagasato) und Antonia Göransson (Vorbereitung Olympische Spiele 2012) sowie Jennifer Cramer (Vorbereitung U20-Weltmeisterschaft). Alyssa Naeher wird erst in einigen Tagen ins Training einsteigen.

Aufbautraining
Neben Bayer-04-Leverkusen-Neuzugang Johanna Elsig, die erst in der vergangenen Woche nach ihrem Kreuzbandriss operiert wurde und in den nächsten Tagen in Potsdam erwartet wird, absolvieren die ebenfalls nach Kreuzbandrissen Langzeitverletzten Kristin Demann, Inka Wesely, Chantal de Ridder und Jennifer Zietz ebenfalls nur individuelles Training. Die ersten Trainingstage waren vor allem für die Turbine-Neuzugänge Keelin Winters (USA), Lisa Evans (Schottland), Heleen Jaques (Belgien), Stefanie Mirlach und Sara Doorsoun-Khajeh eine Umstellung.

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Neuzugänge des 1. FFC Turbine Potsdam

Neue Gesichter beim 1. FFC Turbine Potsdam: Hinten von li. nach re.: Heleen Jaques, Stefanie Mirlach, Erica Dillmann, Sara Doorsoun-Khajeh. Vorne von li. nach re.: Keelin Winters, Wibke Meister, Lisa Evans © 1. FFC Turbine Potsdam

Hohe Trainingsintensität
„Ich habe bei meinem letzten Verein drei Mal in der Woche trainiert. Jetzt stehen drei Einheiten am Tag auf dem Plan, das ist schon eine Herausforderung“, erklärt Jaques. „Aber ich bin hier hergekommen, um mich weiter zu entwickeln und zu verbessern, deshalb nehme ich die Herausforderung gern an.“ Der Saisonauftakt steht für den Deutschen  Meister am 2. September 2012 an, wenn es auswärts gegen Aufsteiger VfL Sindelfingen geht.

Testspiele 1. FFC Turbine Potsdam
Fr., 13.7.2012, 18:00 Uhr: Regionalauswahl – 1. FFC Turbine Potsdam
Sa., 28.7.2012, 14:00 Uhr: SC 06 Oberlind (Kreisliga Männer) – 1. FFC Turbine Potsdam
So., 29.7.2012, 14:00 Uhr: RB Leipzig, A-Junioren – 1. FFC Turbine Potsdam Mi., 1.8.2012, 18:00 Uhr: Friedrichshagener SV 1912 (Kreisliga Männer) – 1. FFC Turbine Potsdam
Sa., 4.8.2012, 15:00 Uhr: FSV Empor Hörlitz (Kreisliga Männer) – 1. FFC Turbine Potsdam
Sa., 11.8.2012, 15:00 Uhr: SG Töplitz – 1. FFC Turbine Potsdam
Sa., 18.8.2012, 14:00 Uhr: Storkower SC – 1. FFC Turbine Potsdam
Sa., 25.8.2012, 14:00 Uhr: SG 1910 Woltersdorf – 1. FFC Turbine Potsdam

Schlagwörter:

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

33 Kommentare »

  • hanah sagt:

    Ich will das Bajramaj wieder nach Potsfam geht!! Dort passt sie besser hin!!!!:)

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  • waiiy sagt:

    @katerli: Wenn man den Fakten Glauben schenken darf, haben alle Spielerinnen, die Potsdam verlassen haben, ihre erfolgreichste Zeit dort gehabt. Vielleicht sollten alle auch ein wenig darauf hören, dass Jammern nicht hilft, sondern harte Arbeit belohnt wird. Vielleicht ist das (ich wollte es nicht so klar sagen) auch der Grund, warum ein Verein wie Frankfurt die Geldbeschwerten Beine nicht zum Laufen kriegt. Wer Erfolg hat, hat nunmal Recht. Und die liberale Art anderer Trainer ist wohl nicht so erfolgreich. Wir sind im Leistungssport. Das zählt das Wort des Trainers wie ein Diktat. Ansonsten kann man zu einer Hobby-Truppe gehen, wo es vor allem um den Spaß geht.

    Isy ist sicher nicht wegen der Diktatur von Bernd Schröder gegangen. Sie ist wohl diejenige, die Potsdam mit den traurigsten Augen verlassen hat. Sie ist halt eine super Spielerin, die nicht zu 100% in der Anfangself stand. Das muss man (leider) verstehen. Sie wird in Leverkusen eine der Säulen sein und nicht zittern, ob am Sonntag ihr Name auf der Tafel steht. Deshalb ist sie gegangen.

    waiiy

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  • frosti sagt:

    Der Erfolg gibt Schröder recht und ich wage zu behaupten, dass er mit Frankfurt mindestens 2x in den letzten 4 Jahren Meister geworden wäre – allerdings dann auch womöglich mit anderen Spielerinnen auf dem Platz und anderem Spielstil.

    2009/2010 hat er quasi aus den Nichts einen Meister produziert und dabei sogar auch wunderbaren Fußball spielen lassen – das möge ihm einer nachmachen.
    Ignorieren kann auch kein Gegner von ihm, dass – wie hier einige zu Recht schreiben – die meisten Spielerinnen ihre besten Zeiten unter ihm bei Potsdam hatten.
    Fakt ist ferner, dass Potsdam eben weniger Geld als der 1.FFC und Wolfsburg hat und deshalb sind auch alle Spekulationen auf einen Wechsel von Lira, Jacobsson oder Dickenmann oder anderen Spielerinnen von gut zahlenden Vereinen etc. nicht ernst zu nehmen. Isy wäre sicherlich geblieben, wenn Leverkusen abgestiegen wäre und Wensing, die Schröder ja bekanntermaßen schätzt, hat man u.a. nicht bekommen, weil Wolfsburg u.a. besser zahlt und parallel eine Ausbildung bieten kann.
    In Norwegen haben diverse Spielerinnen die Nationalmannschaft wegen Bjaerne Berntsen boykottiert – auch ein kleiner Diktator.
    Was hat er geschafft? EM 2005 Finale, WM 2007 u. EM 2009 jeweils Halbfinale – jetzt unter der liberalen Eli Landsem: WM 2011 Vorrundenaus – Quali zur nächsten EM 2013 : Kampf ums Überleben.
    Auch mit den neuen Spielerinnen glaube ich an den Erfolg von Turbine – gerade wegen Schröder. Das Problem liegt allenfalls darin, dass viele – weil Ausländerinnen – sicherlich nur befristet ihre Zelte in Potsdam aufschlagen werden und man sie eben deshalb nicht so ins Herz schließt wie unsere verloren gegangenen Anja, Viola, Babett u. Co. 🙁

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  • Detlef sagt:

    Hier werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen!!!
    Selbst Schröders größte Kritiker (zu denen ich mich seit mindestens 5-6 Jahren zähle) müssen ihm immer wieder zugestehen, daß seine Methoden zum Erfolg führen, auch wenn sie altmodisch und antiquiert wirken!!!
    Auch bei seinen Verpflichtungen bewies er meistens ein gutes Händchen!!!

    Aber das ist die Vergangenheit!!!

    waiiy schrieb;
    „Von daher darf das Trainerteam gern bleiben. Aber ich würde mir wünschen, dass langfristig eine Alternative aufgebaut wird, damit kein Bruch kommt, falls es Schröder irgendwann gesundheitlich nicht mehr packt.“

    Bernd Schröder ist 69 Jahre alt!!!
    Und mit jedem Jahr bei TURBINE, mit jedem weiteren Titel wird sein Schatten länger und länger in Potsdam!!!
    Aber wer wird sein Nachfolgerwerden???

    Dirk Heinrichs ist ein sehr guter Torwarttrainer, wahrscheinlich der Beste, den der deutsche FF zur Zeit kennt!!!
    Aber ist er auch ein guter Co-Trainer???
    Zumindest feierte er an der Seite von Schröder viele Erfolge mit, und einen Großteil davon hat auch Heini mit erarbeitet!!!

    Laut PNN holt Schröder in der kommenden Woche mit Matthias Klein einen neuen Co-Trainer!!!
    https://www.pnn.de/regionalsport/662739/
    Vieleicht ist das seine Antwort auf die Frage, wer ihn einmal beerben soll???
    Heini wird aber sicherlich Torwarttrainer bleiben, das kann er auch am Besten!!!

    Es gibt/gab aber auch TrainerInnen in der BuLi, die mit einem „einfühlsameren“ Trainingsstil großen Erfolg haben/hatten!!!
    Einige wurden schon genannt, Heidi Vater, Tanja Schulte, MVT, Monika Staab, Marco Ketelaer, Günther & Thomas Wörle, Hans-Jürgen Tritschoks, Thomas Obliers, Achim Feifel…
    Es muß also nicht unbedingt ein „Diktator“ auf der Bank sitzen, um erfolgreich zu sein!!!
    Auch wenn nicht jedeR deutscher Meister, Pokalsieger oder CL-Sieger wurde, hatte doch jedeR mit den gegebenen Umständen/Mitteln seine Erfolge vorzuweisen!!!

    Ich bin nicht so optimistisch, daß ich Bernd Schröder noch mit 80 Jahren auf TURBINES Trainerbank sehe!!!
    Es gibt nicht wenige TURBINE-Anhänger, die diesem unvermeintlichen Tag X mit Angst und Schrecken entgegensehen!!!
    Und diese Sorgen zerstreuen sich auch nicht durch ständiges Vorbeten von Schröders großen Erfolgen!!!
    Zumindest nicht bei mir!!!

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  • Winter sagt:

    Wer so viele Erfolge hat und langfristig Dinge aufbaut, der hat mit Sicherheit auch eine oder sogar mehrere Lösungen für die Zukunft parat. Bei TP wird die Trainerfrage intern schon lange geklärt sein. Man hat in den Nachwuchsmannschaften und in der 2. Mannschaft sehr gute Trainer und Co-Trainer. Ich glaube nicht, das man sich jemanden externes holt! Nicht´s desto trotz hoffe ich, das B. Schröder noch mit 80 an der Linie steht, bei hoffentlich bester Gesundheit.

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  • Katerli sagt:

    @Detlef; drei dicke Zustimmungen zum Beitrag (außer: warum soll man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, da findet man sogar mehr Ähnlichkeiten als vielleicht beim Vergleich von Äpfeln mit Socken. Vergleichen kann man alles, aber dann kommt es auf die Unterschiede und Ähnlichkeiten an)
    Aber alles was Du zu Heinrich und Schröder schreibst; volles Einverständnis.
    @waiiy: verrate mir doch bitte mal, warum dann Isy gegangen ist?
    Und sie war wohl eine derer, die am ehesten mit Schröders Härte umgehen konnte, weil sie selbst arg hart im Nehmen und Geben ist, ich habe sie immer bewundert diesbezüglich! Aber nein, sie gibt eben alles im Training und sitzt ewig nur auf der Einwechselbank, erst in den letzten Spielen, wo Schröder durch Weggang von Anja und Ausfall anderer umstellen musste, besinnt er sich auf ihre Stärken und kann diese auch zeigen. Dann kündigt er neue Stars für diese Saison an und versucht gleichzeitig Isy zu halten. Sie muss befürchten, wieder auf der Bank zu sitzen … Und dann hilft auch alles Buhlen des Trainers in letzter Minute nicht, da geht sie dorthin – ja, schweren Herzens – wo sie sicher immer spielen darf (aber eben nicht auf Potsdams Niveau). Und wer ist dann bitte schuld, außer dem Trainer?
    Zwischenzeitlich war sie einmal sogar soweit zu sagen, sie geht nach Leverkusen sogar dann, wenn diese absteigen. Das hat sie dann ja später relativiert und in ihrem Vorvertrag an den Klassenerhalt gebunden.
    Und wenn wir zurückschauen: spätestens mit Conny Pohlers und Wimberski ging das Ausbluten los – und bei beiden eindeutig wegen Schröder.
    Nein, bei allen Verdiensten von Schröder, die man nicht hoch genug rechnen kann, solche Methoden auf Kosten der (zumindest Psyche) der Spielerinnen kann ich nicht gutheißen, auch wenn sie Erfolg bringen. Und bitte – auch wenn einige Spielerinnen schon mit Fußball den täglichen Lebensunterhalt verdienen, aber auch nicht mehr – der Vergleich mit anderen Leistungssportarten und insbesondere von Frauen- und Männerfußball ist wie der Vergleich von Äpfeln und Socken, möglich zu tun, aber kaum Übereinstimmungen bringend (außer die Fußballregeln)

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  • Doc sagt:

    Moin!

    Nun, zum einen ist anzumerken, dass General Schröder recht authentisch ist. Und er macht seine Arbeit auf seine Weise sehr bewusst; heißt, er fährt seinen Stil mit Absicht. Wenn er davon überzeugt ist, dass dies der richtige Weg ist, setzt er es auch 1:1 um. Vielleicht kann er aber auch gar nicht anders. Auch ein General ist mal irgendwann irgendwo geprägt worden 🙂
    Seine Art muss nicht gefallen…sie soll Erfolg bringen. Sobald Dieser mal über längere Zeit ausbleibt, wird es ganz sicher wieder Kritik an „seiner Art“ geben.

    Ich traue ihm zu, dass er bereits an seinem „Vermächtnis“ arbeitet. Wenn man ihm eins NICHT vorwerfen kann, dann ist es Selbstdarstellung um seiner Person willen. Die SACHE ist ihm wichtig, nicht seine Person. In der Hinsicht also ein erstklassiger Teamplayer, von dem dieses Land in dieser Form zu wenige hat. Nicht nur im Sport 😉
    Ich rechne damit, dass er plötzlich aufhört, ohne große Ankündigung. Und dann bereits einen Plan seit geraumer Zeit im Hut gehabt haben wird.

    Oder es passiert Folgendes: Die enorme Anzahl neuer Spielerinnen aus aller Frauen Länder und machen seine Arbeit nicht zuletzt auf kommunikativer Ebene derart schwer, dass er nach der kommenden Saison genervt das Handtuch wirft 😉 Kann aber auch sein, seine Fremdenlegion wird dt. Pokalsieger und erreicht die CL.
    Dann ziehe ich mal wieder meinen Hut und staune Bauklötze.

    So oder so wird es unterhaltsam. Und darum geht es doch, oder?

    Gruß an alle.

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  • waiiy sagt:

    @Katerli: Wenn man ganz ehrlich ist, hatte Isy einfach nicht die Klasse vor dem Tor, um sich gegen Ayoma, Yuki und Anja zugleich durchzusetzen. Da war sie (wenn vielleicht auch nur ganz knapp) die Nr. 4 dahinter. Von daher hat Schröder, was den Sturm angeht, alles richtig gemacht. Und nach der Winterpause war sie halt Nr. 3, weil auch Maggie schwach war. Das war also eine sportliche Entscheidung.

    Isy hat letzte Saison einen ganz anderen Kampf verloren, was in meinen Augen viel schlimmer war und anfangs (leider) nicht nur sportliche Gründe hatte: Sie wurde nicht im rechten Mittelfeld berücksichtigt, wo sie ihre Schnelligkeit mit den Sprints zur Grundlinie richtig ausspielen kann. Und das war damals in meinen Augen auch nicht richtig, weil sie Schmidti hätte weiter rechts in der Verteidigung spielen und Jenny Zietz nach Leistung draußen bleiben müssen. Da wurde meiner Meinung nach eine Konzessionsentscheidung zugunsten der Kapitänin gefällt. Und Jennys Leistungen auf der Position waren zum Anfang auch sehr mäßig. Das hat sich später relativiert, als das Zusammenspiel in der Abwehr klappte und nicht zuletzt nach dem Winter, als auf Dreierkette mit Vorstopper (anders kann ich es nicht bezeichnen) umgestellt wurde.

    Aber diese Konzessionsentscheidung muss man eben auch dadurch verstehen, dass man nicht eben nur durch die sportliche Leistung ins Team rückt, sondern auch wenn man auf anderen Gebieten Hervorragendes leistet. Und da ist Jenny als Kapitänin nur schwer ersetzbar. Ich habe noch bei keinem anderen Team in Deutschland eine Spielerin erlebt, die so die Funktion erfüllt. Das ist mit Abstrichen noch Celia in Bad Neuenahr, wo aber auch die sportlichen Leistungen für sie sprechen. Und Jenny nimmt man dann nicht so einfach vom Platz, zumal es ja Anfang der letzten Saison auch richtig gut lief für Turbine. Und ich bin gespannt, wie es diese Saison ohne sie anlaufen wird.

    Was Isys Situation hat noch ein wenig schlimmer werden lassen, sind ihre Qualitäten als Joker. Es gibt nicht viele Spieler, die von der Bank kommen und dann sofort bei 100% sind und die Mannschaft mitreißen können. Das kann Isy perfekt. Das kann aber auch dazu verleiten, dass man sie als Trainer gern bringt, wenn es eng wird und sie so anfangs auf der Bank lässt.

    Ich denke, Isy ist wegen de Situation gegangen, die ja auch immer wieder neu heraufbeschworen wird, weil für ihre Positionen immer Ersatz verpflichtet wird, der ihr den Rang ablaufen kann und soll. Aber ich denke nicht, dass sie Schröder damit einen Vorwurf macht oder wegen ihm den Verein verlässt. Sie weiß ganz genau, dass man ihre Leistungen zu schätzen weiß und dass der Kader am besten noch stärker werden soll. Und sie weiß auch, dass sie diese Erfolge nie wieder feiern wird.

    Was man vielleicht im Verein unterschätzt hat, was für ein großes Stück Turbine man da hat gehen lassen, nachdem ja schon Anja, Babs, Viola und Schmidti weg waren und Monique (die ja leider nicht mehr bis in die 1. Mannschaft zurückkam) auch gehen würde. Isy war eine der Integrationsfiguren im Team, die auf ihrem Herzen das Turbine-Wappen trug (und wohl immer tragen wird). Das werden jetzt andere übernehmen müssen, allen voran Tabbi. Da sehe ich die größte Gefahr für meine Turbinen.

    waiiy

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  • necibfan01 sagt:

    Zitat Detlef :

    (Selbst Schröders größte Kritiker (zu denen ich mich seit mindestens 5-6 Jahren zähle) müssen ihm immer wieder zugestehen, daß seine Methoden zum Erfolg führen, auch wenn sie altmodisch und antiquiert wirken!!!
    Auch bei seinen Verpflichtungen bewies er meistens ein gutes Händchen!!!)

    …..habe selber mal trainiert , mit einem „Diktator“ als Trainer .
    Das hat (bei mir) echt was gebracht . Es gibt nichts Besseres ,
    für das Training .

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  • FFFan sagt:

    Isabel Kerschowski hatte in den letzten Jahren bei Turbine relativ wenig Einsatzzeit. Möglicherweise haben ihr auch die DFB-Trainerinnen zu einem Vereinswechsel geraten, um mehr Spielpraxis zu bekommen. Das könnte bei ihrer Entscheidung eine Rolle gespielt haben.

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  • Katerli sagt:

    @FFFan: kaum möglich, wäre sie dann eventuell sogar nach Leverkusen gegangen, wenn die abgestiegen wären?

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  • waiiy sagt:

    Übrigens war der Test vom Freitag in Northeim war zwar ein Muster ohne Wert, weil man daraus nichts ablesen kann. Aber:

    1. Ein Sieg (8:0) ist immer schön.
    2. Das „zu Null“ ist schön für Sarholz und Berger (jeweils eine Halbzeit).
    3. Schön, dass sich einige Neulinge bei Potsdam gleich in die Torschützenliste eintragen konnten: Mirlach, Winters (2)
    4. Schön auch, dass die Stürmerinnen aus der 2. Reihe trafen: Kulis (2), Andonova.

    Das sollte auf jeden Fall genug Freude für die 2. Trainingswoche geben. 🙂

    waiiy

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  • katerli sagt:

    ich finde besonders dein 4. „schön“ sehr schön und hoffe, dass es mit den beiden nun nicht so wird wie mit Isy, die haben hervorragende Spielanlagen, benötigen aber Spielpraxis, die sie nicht auf der Bank bekommen

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