Potsdamer Stadion erhält neuen Rasen
Aufatmen beim 1. FFC Turbine Potsdam : Das Karl-Liebknecht-Stadion wird noch vor dem Halbfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League am Sonntag einen neuen Rollrasen erhalten, so dass das Spiel gegen Olympique Lyonnais wie geplant im „Karli“ stattfinden kann.
Am Dienstagmittag erzielten Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, Klaus Brüggemann, Geschäftsführer des SV Babelsberg 03, und Matthias Morack, Geschäftsführer des 1. FFC Turbine Potsdam, auf einem eiligst einberufenen Krisengipfel eine entsprechende Einigung. Die UEFA hatte zuvor die Unbespielbarkeit des Platzes festgestellt und einen neuen Rasen zur Bedingung für eine Austragung gemacht.
Lyon nun doch zu Gast im “Karli” Morack erklärt: „Wir sind sehr erfreut über die kurzfristige Lösung, weil es den Spielbetrieb für uns und den SV Babelsberg absichert. Vor allem ist es von Vorteil, dass wir das wichtige Champions-League-Rückspiel am Sonntag gegen Lyon im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion austragen können.
Die Stadt Potsdam springt ein Die Einigung sieht vor, dass der SV Babelsberg 03 als Stadionpächter die Verlegung des neuen Rollrasens in Auftrag geben und bezahlen wird, die Stadt Potsdam wird ihrerseits den vereinbarten jährlichen Betriebskostenzuschuss von 150 000 Euro sofort an den Verein auszahlen. Darüber hinaus soll die Sportförderung für das laufende Haushaltsjahr erhöht werden.
Somit muss der 1. FFC Turbine Potsdam für sein Champions-League-Halbfinal-Rückspiel gegen Olympique Lyonnais am Sonntag, 22. April, 14 Uhr (live im RBB) nicht an einen alternativen Austragungsort ausweichen.
Spielbetrieb gesichert Mit der schnellen Lösung konnte ein drohender Imageschaden abgewendet werden, der Rasen hätte zur kommenden Spielzeit ohnehin erneuert werden müssen. Durch die Neuverlegung kann der Spielbetrieb des 1. FFC Turbine Potsdam und des SV Babelsberg 03 gesichert werden, denn auch der DFB hatte die die Bespielbarkeit des Platzes für die noch ausstehenden Ligaspiele inzwischen angezweifelt.
Pragmatische Entscheidung Der Geschäftsführer des SV Babelsberg 03, Klaus Brüggemann, erklärte: “Die pragmatische Entscheidung der drei Beteiligten hat gezeigt, dass es nur im Interesse aller sein kann, wenn der Fußballsport auch in Zukunft gute Voraussetzungen erhält und die Teams in den Ligen erfolgreich sind.”