Hoffenheim holt Martina Moser

Von am 17. April 2012 – 18.01 Uhr 11 Kommentare

Die Schweizer Nationalspielerin Martina Moser wird ab der kommenden Saison die Fußballschuhe für Zweitligist TSG 1899 Hoffenheim schnüren.

Die 26-Jährige Stürmerin wechselt vom VfL Wolfsburg und erhält einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2014.

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Zweite Liga statt Erste Liga
„Nach meiner Bekanntgabe, nicht in Wolfsburg zu verlängern, hatte ich auch Angebote aus der 1. Liga und der Schweiz. Das Angebot aus Hoffenheim hat mich aber überzeugt“, so Moser.

Überzeugendes Konzept
„Das Konzept und die Strukturen und natürlich das Vertrauen des Trainerteams stimmen mich positiv. Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Hoffenheim und hoffe, ich kann die hohen Erwartungen an mich erfüllen“, begründet sie ihre Entscheidung. Auch die Hoffenheimer Verantwortlichen freuen sich über die erste Neuverpflichtung der kommenden Saison.

Erfahrene Führungsspielerin
Ralf Zwanziger, Manager der Frauen-Abteilung, erklärt: „Mit Martina Moser konnten wir eine erfahrene Spielerin nach Hoffenheim holen. Wir sind sehr optimistisch, dass sie der Mannschaft als Führungsspielerin hilft und ihre Erfahrung auf die jungen Spielerinnen überträgt.“

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Kann ich nicht verstehen, wenn sie tatsächlich Angebote aus der 1. Bundesliga und aus der Schweiz hatte. Vielleicht noch wenn Hoffenheim noch gute Aufstiegsmöglichkeiten hätte, aber Sindelfingen ist ja so gut wie durch.

    Da wird es wohl nur um das liebe Geld gehen, wenn man dafür seine sportlichen Ambitionen über Bord wirft und lieber in der 2. Liga, als in der 1. Liga kickt.

    Und bei den Frauen ist dieser Unterschied bei diesem riesigen Leistungsgefälle ja sehr gewaltig.

    Kann mir auch kaum vorstellen, dass sich MVT darüber freuen wird, wenn eine ihre besten Spielerinnen freiwillig auf so niederem Nieveau kicken möchte.

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  • djane sagt:

    Moser hat in dieser Saison beim VfL gerade mal drei Spiele von Anfang bis Ende bestritten, den Rest war sie Ein- oder Auswechselspielerin- und nach den bisher getätigten Verpflichtungen hätte sich da in der nächsten Saison wohl auch nicht viel geändert.
    MVT wird eine Spielerin, die kontinuierlich Leistung erbringen kann und auch Führungsaufgaben übernehmen muß, sicherlich lieber sein, als jemand, der immer nur Joker ist.
    Und Hoffenheim hat sich kontinuierlich weiter entwickelt, ich glaube nicht, das die noch Jahre in der zweiten Liga festhängen werden…

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  • Speedy75 sagt:

    Soll wohl mithelfen das das Hoffenheimer Frauenfußballteam dann in der nächsten Saison in die Bundesliga aufsteigt.

    In Wolfsburg war sie ja eher Ein- oder Auswechselspielerin wie @djane schon richtig schrieb.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    Ob Dietmar Hopp jetzt anfängt auch bei den Frauen zu investieren?

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  • Lucy sagt:

    Wenn Hoffe auch mal aufsteigt, verbreitet sich der „Gram“ dann auf noch einen „Geldclub“. Gut für Frankfurt und Wolfsburg, wenn sie dann nicht mehr alles alleine einstecken müssen 😉

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  • karl sagt:

    Apropos ‚Geldclubs‘: Ich habe irgendwo gelesen dass Olymique Lyon das doppelte oder dreifache budget von Frankfurt hat. Aber bei denen scheint das ok zu sein. Hab jedenfalls nirgends gelesen dass das von irgendwem kritisch betrachtet wurde. Koennte vielleicht deswegen sein weil sie nicht in der Bundesliga spielen sondern nur in der Champions Leaque die armen deutschen clubs 5:1 abbuegeln (sicher auch wegen dem ausgesprochn teuren kader).

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  • djane sagt:

    @karl, laut France footbll via wiki hatten die Frauen von OL schon letzte Saison einen Etat von 5 Millionen Euro zur Verfügung, Frankfurt dürfte glaub irgendwas um die 1,5 Millionen haben…

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  • Mika sagt:

    Diesbezüglich wäre es interessant zu wissen, was z.B. Juvisy für einen Etat hat. Die scheinen in der Liga noch einigermaßen mit Lyon mithalten zu können…

    Haben aber relativ wenig internationale Spielerinnen und auch kaum Nationalspielerinnen.

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  • berggruen1 sagt:

    @Mika: Auch wenn das gar nicht hierher gehört ;-): Lt. dem Wikipedia Artikel, den auch djane zitiert, hatte Juvisy in der Saison 2009/10 einen Etat über 215 000 Euro, Lyon 3,5 Mio Euro. Die Mädels von Olympique lyonnais profitiern offensichtlich überdurchschnittlich von der Männermannschaft.

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  • Sheldon sagt:

    @karl: Es ist für Fans kein Problem, dass eine Mannschaft Geld hat und gut gesponsort wird. Die Frage ist nur, woher das Geld kommt und was damit gemacht wird.

    Nehmen wir mal wieder ein Beispiel aus dem Männersport, Barca und Real. Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass beim Clasico in Europa mehr Barca-Fans als Real-Fans vor den Bildschirmen hocken.

    Wieso?

    Barca hat Geld, aber sie legen dieses nachhaltig an. Sie investieren klug und beziehen den Großteil ihrer Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, während eingekaufte Spieler lediglich zur Ergänzung des Kaders an signifikanten Stellen dienen.

    Damit fördern sie allerdings nicht nur ihr eigenes Team, sondern auch die Nationalmannschaft, da der große Teil aller eigens ausgebildeten Spieler Spanier sind, die dann das Nationalteam an die Weltspitze führen.

    Real dagegen gleicht einem Söldnerheer. Viele verschiedene Nationen tummeln sich da und bis auf Granero hat es seit Raul oder Casillas kein einziges Eigengewächs in die A-Mannschaft geschafft. Das Geld wird vor allem für Ablösesummen investiert und ist dann weg, Millionen und Abermillionen, die da für einen Spieler investiert werden, der vielleicht 5 Jahre lang gut ist und dann wieder billiger weiterverkauft wird oder ablösefrei wechselt.

    Bei Lyon und Frankfurt ist es ähnlich: Lyon produziert mit dem Geld vor allen Dingen, was sich auch positiv auf die französische Nationalelf ausgewirkt hat. Frankfurt rekrutiert zum großen Teil und schwächen damit die eigene Liga, die inländischen Vereine und die Nationalelf. Denn die Vereine kriegen keinen Pfennig für die Spielerinnen, müssen dann wieder ganz von vorne anfangen, haben keinen Cent für die Ausbildung der jungen Spielerinnen, aus denen allerdings später die Nationalelf bestückt werden muss, da Vereine wie Frankfurt, die das Geld und die Möglichkeiten hätten, nicht ausbilden!

    Deswegen ist Lyon nicht relevant und eher positiv zu sehen, während Frankfurt immer mit einem herben Beigeschmack zu sehen ist!

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  • karl sagt:

    @Sheldon : Ok, ist ein Erklaerungsversuch , Barca und Real interresieren mich nicht im geringsten, aber wenn man den aktuellen Kader von Olympique Lyon mal in Wikipedia betrachtet dann kommt da nur Wendie Renard aus der eigenen Ausbildung . Alle anderen sind wohl vorher schon bei anderen Vereinen gross geworden bevor sie zu OL kamen . Da stammen von Frankfurt aber ein paar mehr aus der eigenen Jugendabteilung. Ich seh da immer noch keinen Unterschied.

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 22.09.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 13.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 13.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 20.10.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen