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2012

Bayern München stürmt ins DFB-Pokalfinale

Der FC Bayern München hat nach dem 1. FFC Frankfurt mit einer überzeugenden Leistung das Finale des DFB-Pokals am 12. Mai in Köln erreicht. Die Münchnerinnen setzten sich im heimischen Sportpark Aschheim dank der Treffer der US-Winterimporte Nicole Cross und Sarah Hagen deutlich gegen den Hamburger SV durch.

Beim 5:2 (4:1)-Sieg erzielten Nicole Cross (2., 7.) und Sarah Hagen (27., 45.) die Münchner Treffer, für die Hanseatinnen war Marie-Louise Bagehorn (5.) und Aferdita Kameraj (90.) erfolgreich.

Früher Führungstreffer Der FC Bayern drückte von Beginn an aufs Tempo, Laura Feiersinger holte nach nicht einmal einer Minute mit einem geblockten Schuss einen Eckball heraus. Der sollte sich bezahlt machen, denn Katharina Baunach flankte maßgerecht in den Strafraum, von Sarah Hagen über Cross fand der Ball den Weg ins Netz (2.).

Cross trifft erneut Und die 1 480 Zuschauer bekamen in einer turbulenten Anfangsphase gleich noch mehr Treffer serviert. Marie-Louise Bagehorn brachte mit einem direkt verwandelten Freistoß früh die Hoffnung zurück (5.), doch nach schöner Vorarbeit von Baunach und Carina Wenninger hatte Cross eine schnelle Antwort parat und brachte die Bayern wieder in Führung (7.). Das Team von Trainer Thomas Wörle spielte weiter druckvoll nach vorne, Hagen traf allerdings nur die Latte (13.).

Hagen düpiert HSV-Defensive Doch eine knappe Viertelstunde später war die US-Amerikanerin zur Stelle, als sie nach Vorarbeit von Vanessa Bürki den dritten Münchner Treffer erzielte (27.). Und für die wacklige Hamburger Defensive sollte es noch dicker kommen, denn fast mit dem Halbzeitpfiff traf Hagen mit einem Drehschuss aus dem Gedränge erneut (45.).

Zwei HSV-Wechsel Mit zwei Wechseln versuchte HSV-Trainer Achim Feifel dem Spiel noch einmal eine andere Richtung zu geben, zur zweiten Halbzeit kamen Christine Schoknecht für Maja Schubert und Maike Timmermann für Jessica Wich. Doch die Gastgeberinnen hatten keine Mühe, das Spiel unter Kontrolle zu halten.

Hagen trifft ein drittes Mal Bürki scheiterte nach Flanke von Feiersinger nur um Zentimeter mit ihrem Kopfball (60.). Doch Hagen krönte ihre starke Leistung nach Eckball Baunach mit ihrem dritten Treffer (72.). Auch der HSV ließ noch einmal einen Hauch Gefahr aufblitzen, Silva-Lone Saländer traf aus gut 20 Metern die Latte (75.), Aferdita Kameraj verkürzte in der Nachspielzeit (90.).