EM-Quali: Island-Patzer sorgt für Spannung

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„Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, erreichen wir in der Gruppe den zweiten Rang. Wenn Island patzt, können wir auch noch nach ganz oben“, so Norwegens Nationaltrainerin Eli Landsem. Und genau diese Chance hat sich für ihre Mannschaft in der EM-Qualifikation heute ergeben. Die Norwegerinnen gewannen souverän mit 5:0, Island unterlag am Abend in Belgien. Die Gruppe 3 ist wieder offen, andernorts sind dagegen Vorentscheidungen gefallen.

So dürfte Frankreich, Italien und Dänemark die direkte Qualifikation zur Europameisterschaft nur noch schwer zu nehmen sein.

Gruppe 1: Italien siegt im Spitzenspiel
Mit 2:0 setzten sich die Italienerinnen gegen Verfolger Russland durch. Beide Treffer gingen einmal mehr auf das Konto von Patrizia Panico (8./65.). Damit hat Italien nach sieben Spielen nun 21 Punkte auf dem Konto. Russland hat zwar ein Spiel weniger absolviert, aber dennoch nur zwölf Zähler, und auch das erste Duell der beiden Teams gewann Italien. Im zweiten Spiel der Gruppe trennten sich Griechenland und Mazedonien mit 2:2.

Gruppe 3: Spannung neu entfacht
Die norwegische Mannschaft gab sich beim Gastspiel in Ungarn keine Blöße. Mit 5:0 gewannen die Skandinavierinnen, die durch Cecilie Pedersen bereits in der achten Minute in Führung gingen. Noch vor der Halbzeitpause erhöhte Gry Tofte Ims (30.) auf 2:0. Zur zweiten Hälfte kam Hege Hansen in die Partie, der nach ihren zwei Treffern gegen Bulgarien am Samstag erneut ein Doppelschlag (46./64.) gelang. Zwischenzeitlich traf auch Ingvild Stensland (60.).

Plötzlich ist für Norwegen der erste Platz in der Gruppe wieder aus eigener Kraft möglich, denn am Abend unterlag Spitzenreiter Island in Belgien mit 0:1. Der entscheidende Treffer gelang Tessa Wullaert (66.). Dadurch übernahmen die Belgierinnen die Tabellenführung in der Gruppe, haben allerdings allerdings ein Spiel mehr absolviert als Island und Norwegen. Sowohl Belgien (15. September) als auch Island (19. September) müssen noch in Norwegen antreten.

Elodie Thomis
Elodie Thomis gelang ein Hattrick. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Gruppe 4: Frankreich nicht zu stoppen
Nach dem 2:0-Erfolg am Samstag gegen Schottland siegte Frankreich auch im Aufeinandertreffen mit Wales. Durch die Treffer von Elodie Thomis (9./38.) stand es schon zur Halbzeit 2:0 für die „Équipe Tricolore“. Nach dem Seitenwechsel traf Thomis vor 20.000 Zuschauern erneut (50.), ehe Camille Abily (80.) den 4:0-Endstand herstellte. Damit hat Frankreich nach sechs Spielen nun 18 Punkte auf dem Konto. Die direkte Qualifikation ist der Mannschaft von Trainer Bruno Bini wohl nur noch theoretisch zu nehmen. Spannender ist da das Duell um den zweiten Rang – morgen steht die Partie zwischen Schottland und der Republik Irland auf dem Programm.

Gruppe 7: Dänemark gewinnt gegen Verfolger Tschechien
Mit 2:0 siegte Spitzenreiter Dänemark am Nachmittag gegen das zweitplatzierte Tschechische Team. Die Tore erzielten Katrine Veje (35.) und Pernille Harder (53.). Nach fünf Spielen hat Dänemark die Optimalausbeute von 15 Punkten auf dem Konto – fünf mehr als Verfolger Tschechien. Eine Vorentscheidung dürfte also gefallen sein, auch wenn beide Teams am 20. Juni erneut aufeinandertreffen.

DFB-Elf am Donnerstag in der Schweiz
Am Donnerstag stehen weitere sieben Begegnungen in der Qualifikation auf dem Programm. Den Auftakt macht um 12 Uhr die Partie zwischen Spanien und Kasachstan. In derselben Gruppe folgt um 18.15 Uhr das Gastspiel der deutschen Mannschaft in der Schweiz. Außerdem spielen: Schottland gegen Irland, Ukraine gegen Estland, Finnland gegen die Slowakei, Niederlande gegen Slowenien und Österreich gegen Portugal.

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In Gruppe 1 geht es für Russland jetzt nur noch darum, die Play-offs zu erreichen und sich dort durchzusetzen. In Gruppe 3 fällt die Entscheidung wahrscheinlich erst im September in den direkten Duellen der Spitzenteams. Momentan zeichnet sich ein Dreikampf ab, aber mit Siegen gegen gegen Ungarn (25.4.) und Bulgarien (19.5.) kann Nordirland daraus noch einen Vierkampf machen! In Gruppe 4 haben sich die Chancen von Wales, die Play-off-Spiele zu erreichen, verschlechtert. Gegen die Konkurrenten aus Schottland und Irland (die beide zwei Spiele weniger ausgetragen haben) müssten sie im direkten Aufeinandertreffen gewinnen und zusätzlich auf Schützenhilfe von Tabellenführer Frankreich hoffen.… Weiterlesen »

waiiy
waiiy

Elodie Thomis entwickelt sich von der „Leichtathletin“ zur echten „Goalgetterin“. Gute Entwicklung in den letzten 2 Jahren.

waiiy

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Bei Norwegen entwickelt sich Hege Hansen immer mehr zum Superjoker. Diesmal traf sie schon Sekunden nach ihrer Einwechslung.

Und Italiens 37-jährige Patrizia Panico sorgt immer noch für Panik in den gegnerischen Abwehrreihen (den Kalauer „Alter schützt vor Toren nicht“ spar ich mir an der Stelle mal… 😉 )!