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2012

Potsdam beendet Minikrise, Islacker erlöst Duisburg

Der 1. FFC Turbine Potsdam ist am 14. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga mit einem Auswärtserfolg in Freiburg auf die Siegerstraße zurückkehrt. Doch auch die Verfolger aus Duisburg, Frankfurt und Wolfsburg gaben sich keine Blöße und landeten Dreier.

Nach zuletzt zwei Unentschieden kamen die Potsdamerinnen zu einem 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim SC Freiburg und verteidigten somit die Tabellenspitze.

Gelungene Generalprobe Genoveva Anonma brachte die Gäste mit ihrem 16. Saisontreffer in Führung, mit einem Drehschuss aus zehn Metern ließ sie Freiburgs Torhüterin Laura Benkarth keine Chance (12.). Patricia Hanebeck sorgte in der Schlussphase nach Vorarbeit von Yuki Nagasato für die Entscheidung (80.). „Wir sind natürlich zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben“, zog Potsdams Trainer Bernd Schröder ein positives Fazit der gelungenen Generalprobe für das Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League am Mittwoch gegen den russischen Meister WFC Rossiyanka (Mittwoch, 14. März, live ab 17.45 Uhr auf Eurosport). „Das Spiel war bis zu unserem 2:0 offen, der SC hätte in einigen Aktionen den Ausgleich machen können.“

Duisburg zieht Kopf aus der Schlinge Mit einem späten Treffer hat der FCR 2001 Duisburg den zweiten Tabellenplatz verteidigt. Doch beim 1:0-(0:0)-Auswärtserfolg gegen Bayer 04 Leverkusen tat sich das Team von Marco Ketelaer schwer, denn die Duisburgerinnen ließen zu viele Torchancen aus. Mandy Islacker, die erst vor wenigen Wochen einen neuen Dreijahresvertrag unterzeichnete, gelang in den Schlussminuten der Treffer des Tages, Kozue Ando lieferte mit einem präzisen Pass die Vorarbeit (85.). „Natürlich war das am Ende glücklich, aber dieses Glück haben wir absolut verdient, schließlich lag das Chancenverhältnis bei sechs oder sogar sieben zu eins für uns“, so Ketelaer über den Erfolg. Torschützin Islacker zollte dem Gegner ein Kompliment: „Leverkusen ist eine Mannschaft mit sehr guter Ordnung, das war schwer für uns.“

Frankfurt gewinnt in Jena Auch der 1. FFC Frankfurt tat sich beim FF USV Jena alles andere als leicht, am Ende stand dennoch ein 2:0 (1:0)-Erfolg. Kerstin Garefrekes brachte die Gäste in Führung (31.), Dzsenifer Marozsán beseitigte die letzten Zweifel (86.). Für Frankfurt war es der Auftakt in zwei englische Wochen, denn Mittwoch tritt das Team im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League bei LdB Malmö an (Donnerstag, 15. März, live ab 17.00 Uhr auf Eurosport).

Wolfsburg hält Anschluss an Spitzentrio Der VfL Wolfsburg bleibt nach einem 3:0 (2:0)-Sieg gegen den FC Bayern München auf Tuchfühlung zu den Top 3 der Liga und hat zudem noch zwei Spiele weniger ausgetragen. Anna Blässe sorgte im VfL-Stadion am Elsterweg im ersten Pflichtspiel der Wolfsburgerinnen seit dem 11. Dezember für die frühe Führung (4.), ein Eigentor von Sandra de Pol (16.) spielte den Niedersachsen zudem in die Karten. Conny Pohlers erzielte den dritten Treffer der Gastgeberinnen (68.), die somit den siebten Sieg in Folge feierten und ihre Ambitionen auf einen Champions-League-Startplatz untermauerten.

HSV feiert wichtigen Heimsieg Der Hamburger SV kam in einem Duell zweier abstiegsbedrohter Team zu einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Marie-Louise Bagehorn gelang bereits nach 87 Sekunden die Führung (2.), die eingewechselte Maike Timmermann machte nach starker Vorarbeit von Aferdita Kameraj Mitte der zweiten Halbzeit den Erfolg perfekt (68.). HSV-Trainer Achim Feifel erklärte: “Wir konnten nicht das zeigen, was wir uns vorgenommen hatten, sind aber durch zwei gelungene Aktionen zu einem wichtigen Heimsieg gekommen.”

Okoyino da Mbabi weiter in Torlaune Am Mittwoch machte Célia Okoyino da Mbabi mit drei Treffern den 4:3-Sieg der deutschen Nationalelf gegen Japan im Finale des Algarve Cups perfekt, vier Tage später sorgte sie mit ihren beiden Treffern für einen 2:0 (1:0)-Sieg ihres Vereins SC 07 Bad Neuenahr bei der SG Essen-Schönebeck. Mit einem verwandelten Foulelfmeter erzielte sie die frühe Führung (14.), nach einer knappen Stunde stellte sie den Endstand her (59.).