Babett Peter wechselt zum 1. FFC Frankfurt

Von am 1. März 2012 – 10.39 Uhr 75 Kommentare

Nach der Verpflichtung von Simone Laudehr und Bianca Schmidt wechselt auch Nationalspielerin Babett Peter zum 1. FFC Frankfurt.

Die Spielerin kommt vom 1. FFC Turbine Potsdam und erhält einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015.

Babett Peter erklärt: „Die Würfel sind gefallen und damit die Entscheidung für den 1. FFC Frankfurt! Ich habe mit Turbine Potsdam in den vergangenen sechs Jahren sehr viel erreicht und werde die Zeit in sehr guter Erinnerung behalten. Trotz meiner frühen Entscheidung werde ich bis zum Sommer Vollgas für Turbine geben und hoffentlich den Meistertitel und die Champions League gewinnen. Doch dann freue ich mich darauf, eine neue Herausforderung anzunehmen.“

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Babett Peter

Babett Peter (re.) sucht eine neue Herausforderung © Zetbo / Framba.de

Optimale Bedingungen
Und sie erklärt weiter: „Der 1. FFC Frankfurt bietet mir für meine weitere sportliche und persönliche Entwicklung optimale Bedingungen und ich möchte ein Teil dieses sehr guten Gesamtkonzeptes werden. Ich bin sehr erleichtert, dass jetzt meine Entscheidung für das neue Umfeld in Frankfurt gefallen ist und ich freue mich auf viele neue Erfahrungen beim FFC!“

Große Freude in Frankfurt
FFC-Manager Siegfried Dietrich sagt: „Wir freuen uns riesig, dass sich Babett Peter trotz verschiedenster Überlegungen bei ihrer Neuorientierung für den 1. FFC Frankfurt entschieden hat. Babett zählt mit ihren konstant herausragenden Leistungen und ihrer starken Persönlichkeit nicht nur zu den fest etablierten deutschen Nationalspielerinnen, sondern gehört auch auf der internationalen Bühne zu den Top-Defensiv-Akteurinnen der neuen Frauenfußball-Generation.“

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Dietrich meint weiter: „Begeistert sind wir, mit welchem Engagement sich Babett Peter als Führungsspielerin präsentiert. Sie wird mit ihren sportlichen Qualitäten, ihrer Flexibilität auf allen Defensiv-Positionen und mit ihrer Beidfüßigkeit für die Weiterentwicklung unseres Teams einen großen Mehrwert darstellen.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

75 Kommentare »

  • dragonfly sagt:

    Also ich sehe das Alles etwas anders:
    Wie verzweifelt müssen denn 2 Vereine sein, daß Sie noch mehr Nationalspielerinnen im Team haben müssen!
    2 Vereine machen sich doch schon in dieser Saison lächerlich, daß sie nicht auf dem 1. und 2. Platz stehen!
    Frankfurt hätte doch in dieser Saison schon meilenweit vor den Anderen stehen müssen!
    Es ist doch ein Armutszeugnis für die beiden Trainer, daß sie mit den Kadern die sie jetzt schon haben nur auf dem 3. und 4. Platz stehen.
    Der FCR zeigt doch daß es auch anders geht. Borussia Dortmund ist wohl das Beste Beispiel für dieses System.
    Und was solls,- Reisende soll man auch nicht aufhalten!
    Und auch in der nächsten Saison ist noch nichts entschieden!
    Vielleicht kommen dann ja wieder einige nicht mit Ihren Zielen klar!

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  • karl frank sagt:

    ja, kenner, deutsche spieler und trainer duerfen kein geld verdienen, sie müssen von luft und selbstaufopferung für den verein leben.
    das ist bloedsinn, warum dürfen sich deutsche vereine im ff nicht professionalisieren, haben da vieleicht andere ligen angst davor.
    ich kann mir deinen hass auf die bundesliga nur so erklären, das sie für dich und deiner lieblingsliga, schweden, frankreich, dänemark oder usa, eine gefahr dastellt.
    die bundesliga ist die ausgewogenste liga der welt, wer da wiederspricht sollte gleich sagen welche liga den noch ausgeglichener ist.

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  • Pauline sagt:

    Warum müssen sich die drei überhaupt rechtfertigen —versteh ich nicht— Sie wollen sich verändern —sportlich wie auch Fin….— macht doch jeder der im Leben(Berufsleben) weiter kommen will—also wiso diese Aufregung—-und eins noch Schmidt ist 22— da ist mit Sicherheit eine Leistungssteigerung zu erwarten—ganz sicher–und wie wir sie kennen –jetzt erst recht—-

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  • SGS sagt:

    @Soccermum

    Selbstverständlich bildet eine U15 oder U17 aus, aber das war doch gar nicht das Thema…

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  • Jochen sagt:

    @ fisch: Gesamtkonzept – sportliche Weiterentwicklung etc. 100 Punkte!! Tun immer als ob sie nur zum Spass spielten, in Wirklichkeit geht es aber nur ums Moos!

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  • karl frank sagt:

    natuerlich jochen, und du arbeitest umsonst.

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  • JimPanse sagt:

    @ all

    Oh mein Gott!
    Ich, gerade frisch geduscht, entspannt, glücklich, lächelnd an meinem Computer, klicke mich so durch die Turbine-Webseite. Super die Seite: ‚Stadion‘, idyllisch, ‚1. Mannschaft‘, der Erfolg gibt ihr recht, ‚2. Mannschaft‘, nie gesehen, ‚Liveticker‘, klasse das Ding, ‚Fanzone‘, wahnsinns Fans haben die Turbinen, ‚Sponsoren‘, ‚Media’…wie Sponsoren, ich denk die haben Nachwuchs, wer braucht da Sponsoren, also Klick ich zurück. Sponsoren…SCHOCKSCHWERENOT!
    Die Seite hat ja gar kein Ende.
    Und wer sich da alles tummelt.
    E.ON? Was’n das? Klingt wie’n Deo. Naja, denk ich mir, kleiner Verein, lokaler Sponsor. Ham beide was von.
    Mir bleibt die Luft weg! Weit gefehlt, das’n Großkonzern, 93 Mrd. machen die da im Jahr, 93 MILLIARDEN! Und Leute arbeiten da, 85.000! 85TAUSEND. Mir wird schwindlig! Frag mich grad was die sponsorn. Geld oder Nachwuchs?
    Und was die da machen. Strom machen die da. Ich bin schon wieder schweißnass, könnt glatt nochmal duschen! Die machen sogar Strom aus Atom. Und sowas in Deutschland, in Potsdam, im Karli. Die brauchen doch nix, die ham doch Nachwuchs. Ich lieg darnieder.
    Ich glaub ich ruf direkt die AOK an und frag ob die das übernehmen. Zusammenbruch nach Weltbildverzerrung!
    Ach gucke an, die is sogar schon da. Premiumsponsor! Die könnten mir mal ne Prämie zahlen. Ziehen einem ständig das Geld aus der Tasche. Und für was? Dafür, dass ich jedes mal beim Arzt sitze und mich erstmal 90 Minuten langweile.
    Zumindest die passen nach Potsdam. Kleiner Spaß. Nein, ist toll bei euch im Stadion. Und der ganze Nachwuchs muss ja versichert werden.
    Aber jetzt wird mir übel!
    Die DKB! Ne Bank, ne Kreditbank. Wofür brauch’n der Nachwuchs Kredite? Ich dachte bisher Bänke gibts in Potsdam nur am Spielfeldrand. Dort wo der ganze Nachwuchs sitzt.
    Und was’n Skandal, die gehören auch noch zur BayernLB. Die BayernLB, die Bank, DIE, die mit Milliarden vom Staat gerettet werden musste. Milliarden!
    Soll heißen, ich als Steuerzahler, zahle für den Nachwuchs in Potsdam mit. Was braucht’n so’n Nachwuchs? Essen, ’n Bett? Wenn ich das schon mitbezahle, darf ich dann wenigstens mitbestimmen was die Essen? Heute gibts Brot…haha, mit Butter. Und für die Guten ne Scheibe Wurst, ihr müsst morgen schließlich für Frankfurt und Wolfsburg spielen!
    Nachdem ich den Brechreiz bis hierhin unterdrücken konnte, kommt’s mir direkt wieder hoch!
    ‚Stadtwerke-Potsdam‘, ‚Sparkasse-Potsdam‘, ‚Lotto Brandenburg‘, der Nachwuchs, die alten Spieler, ‚Die Stadt Potsdam‘, ‚Das Land Brandenburg‘!
    Ich glaube die Decke bricht über mir zusammen!
    Sind das die neuen Bundesländer oder die alte DDR? Turbine Potsdam ein Staatsverein? Ist das gar kein Nachwuchs, sondern Jungpioniere? Mich trifft der Schlag! Wettbewerbsverzerrung!!! Wo ist der DFB, wenn man ihn braucht? Strafzahlung, Punktabzug, Zwangsabstieg! Warum schreitet hier keiner ein?
    Ein Blick auf die Patriarchen des Vereins, erklärt mir Einiges. Ein Filz aus Politik, Big Business und alten Seilschaften. Hier kann der gemeine Manager nochwas lernen.
    Ich übergebe mich!
    Ihr werdet’s nicht glauben, aber der Nachwuchs in Potsdam ist gar kein Potsdamer-Nachwuchs! Die kommen fast alle von einer Staatlichen Schule. Einer Schule, die ich mitfinanziere. Oh Gott, wenn ich mir überlege, wo ich da alles mitbezahle…wenn ich wenigstens manchem Nachwuchs nen Namen geben dürfte.
    Und ohne Eigenaufwand, schnappt sich Turbine den einfach weg. Sauerei!
    Ich hoffe Herr Niersbach bereitet dem frevelhaften Gebaren in Potsdam alsbald ein Ende. Und Herr Gauck stellt endlich fest: Der Nachwuchs aus Potsdam gehört zu Deutschland!

    So, ich mach mir jetzt nen Pharisäer.
    Prost.

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  • karl frank sagt:

    jimpanse, sehr schoener name und ein sehr guter text.
    ja auch potsdam hat seine sponsoren.
    schock und schwere not

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  • Andreas sagt:

    Hier mal ein Statement von Babett Peter von ihrer Homepage:

    Bitte versteht, dass ich mich heute nicht lange dazu äussern werde, denn ich bin gerade mit der Natio beim Algarve-Cup eingespannt und irgendwie waren die ganzen Überlegungen der letzten Tage auch emotional anstrengend für mich. Ich verspreche, dass ich Euch alle meine Überlegungen, die schließlich zur Entscheidung pro Frankfurt führten, noch genauer erläutern werde.

    Ich muss aber unbedingt einmal in aller Schnelle einiges klarstellen:

    a) Ich werde defintiv bis zum letzten Tag alles und wirklich alles für Turbine geben. Das bin ich den Fans, dem Verein, dem Trainer, der Mannschaft und mir schuldig.
    b) Ich finde es einfach doof, wenn man glaubt, ich hätte mich des Geldes wegen für Frankfurt entschieden. Es sind ganz viele Aspekte zu berücksichtigen, wenn man eine so weit reichende Entscheidung trifft. All diese Aspekte fliessen dann in eine Entscheidung.
    c) Und man wird Frankfurt einfach nicht gerecht mit diesem ewigen Geldargument. Woanders wird schliesslich auch bezahlt. Nein, Frankfurt ist einfach eine europäische Top-Adresse im Frauenfussball und das Paket der Aspekte stimmt für mich.

    Ich bin immer noch mit Herzen Potsdamerin, bin aber auch überzeugt, die für mich richtige Entscheidung getroffen zu haben und freue mich riesig auf die anstehende neue Aufgabe beim 1.FFC Frankfurt.

    Ich hoffe, ihr treuen Fans haltet mir auch dann weiter die Treue.

    Alles Liebe

    Eure Babs

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  • frosti sagt:

    @jimpanse

    So witzig der eine oder weniger witzig der andere Deinen Beitrag finden mag, so greifst Du womöglich unbewußt in eine tiefe Wunde bei Turbine.

    Obgleich Turbine in den letzten Jahren derart viel Erfolge und ständige Fernsehpräsenz mit dem Hauptsponsor ZAL auf den Trikots sowie Präsenz auch mit der Stadionwerbung hatte, scheint nicht genug Geld zusammen zu kommen, um mit Geldmitteln gegen die Abwerbung durch Frankfurt und Wolfsburg gegen halten zu können.

    Der Trainer arbeitet umsonst und ist stolz darauf.
    Der Eintritt beträgt müde 4 € ( weniger als ein Schachtel Zigaretten)für den Stehplatz und 7 € für die Tribüne ( noch ein Bier darauf).

    Bei den Erfolgen, den Zeiten, wo das werbebeflockte Trikot im Fernsehen rumgetragen wird, der Beliebtheit hier im Raum Berlin/Brandenburg, aber auch jedenfalls Ostdeutschland, ist mir unverständlich, wie man nicht mit zumindest Frankfurt bei den Sponsorengeldern mithalten kann.

    ( Wolfsburg läuft mit den „verballerten“ Geldern von VW – diese Saison allein 50.000.000 € für Ablösesummen für eine allenfalls mittelmäßige M-Bundesligatruppe – außer Konkurrenz. Da sind/wären 2-3 Mio für die Damentruppe nur Peanuts. Und irgendwann werden die mit Sicherheit Meister, wenn VW bei der Stange bleibt, wovon auszugehen ist.)

    Ich habe mir da schon manchen Gedanken gemacht, ob hier womöglich das Management nicht funktioniert und da mal ein „Siggi“ gut täte.

    Hier im Thread klingt ja auch mal irgendetwas mit dem Hauptsponsor an, der offensichtlich die Hand auf dem Trikot für in Ansehung der Erfolge in den letzten 3 Jahren vergleichsweise wenig Geld hält.

    Womöglich ist die Kehrseite, der immer wieder ironisierten staatlichen Unterstützung durch die Schule die Tatsache, dass hier noch “ Think small“ oder „ostisch“ ( ohne Herabsetzungsabsicht!!) gedacht wird, wofür ja Schröder mit seiner offensichtlichen Einstellung zum Geld steht.

    Oder mit anderen Worten: Das Management denkt unprofessionell „klein“, weil man sich selbst an Banken, Kabelgesellschaften, Versorger etc. mit riesigen Umsätzen für nur kleines Geld verkauft, anstatt den großen Hub unter dem Gesichtspunkt „Qualität“ geht vor „Quantität“ mit wenigen, dann aber exquisiten (Groß-)Sponsoren zu versuchen.

    – Und da weist Du , JimPanse, in Deiner Glosse wirklich auf eine Merkwürdigkeit hin. –

    Ich will da mit Vorwürfen vorsichtig sein, weil man vielleicht auch vertraglich gebunden war/ist und die Erfolge der letzten Jahre ja auch unerwartet waren.
    Aber einiges spricht dafür, dass man sich an zu viele und/oder unter Wert verkauft.

    Man kann Verträge zudem auch weitsichtig so gestalten, dass solche (Erfolgs-)Entwicklungen zu höheren Einnahmen führen – so z.B. einfach indem man die Höhe des Sponsorengeldes nach der Fernsehpräsenz festlegt oder sich Kündigungsmöglichkeiten vorbehält, falls ein Großsponsor ein Angebot unterbreitet, um auf das Trikot zu bekommen.

    Ich frage mich, ob sich hier nicht auch andere ( so z.B. in Frankfurt mit einem Grinsen) schon solche Gedanken gemacht haben.

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  • be sagt:

    Also die Finanzdiskussion kam bereits beim Bajramaj-Wechsel vergangenes Jahr auf. Im Juni hatte Schröder der Zeit ein Interview gegeben. Zitat daraus:

    | Schröder: […] Aber wir hätten das Gehalt von Lira Bajramaj
    | auch zahlen können. Wir wollten es nicht, weil wir sonst
    | unsere eigene Philosophie ein Stück weit kaputtgemacht hätten.
    |
    | ZEIT ONLINE: Sie sind also nicht neidisch auf die finanziellen
    | Möglichkeiten des FFC?
    |
    | Schröder: Sie glauben doch nicht etwa, dass wir uns kein warmes
    | Essen leisten können? Wir sind in den gleichen Dimensionen wie
    | Frankfurt, bei uns hängt nur viel mehr dran.

    (bevor jemand wieder nicht selbst danach suchen kann, hier gleich der Link: https://www.zeit.de/sport/2011-06/interview-schroeder-turbine-frauenwm/komplettansicht )

    An der Fianzkraft Potsdams wird sich sicher nichts Wesentliches geändert haben.

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  • ballander sagt:

    HUT AB, babett!

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  • Sokrates sagt:

    Turbine sollte die sehr enttäuschenden und schmerzhaften Erfahrungen der letzten Tage als Anlass zum Lernen nehmen und nicht in alte ideologische Deutungsmuster zurückfallen und das alte und neue Feindbild pflegen. Frosti ist mit seinem herausragenden Posting ein sehr gutes Beispiel für ein neues Denken. Schröder muss wenigstens Teilbereiche des Managements abgeben an einen erfahrenen, gut vernetzten hauptamtlichen Manager, der mit potenziellen Sponsoren und Partnern geschickter verhandeln kann als der kantige Trainer von Turbine. Schröders persönliche Art und politischen Überzeugungen schrecken vermutlich etliche Sponsoren ab. Allerdings könnte er weiterhin seine alten persönlichen Kontakte zu Sponsoren nutzen und damit die Arbeit eines neuen Managers ergänzen. Auch sind Schröders Kontakte in der FF-Welt unverzichtbar.
    Schließlich muss im Verein und in den Medien über die Menschenführung des Trainers gesprochen werden. Man kann und sollte nicht Spielerinnen – auch nicht junge Spielerinnen – während des Trainings weit unterhalb der Gürtellinie beleidigen oder so zusammenscheißen, dass sie weinend den Trainingsplatz verlassen oder sie während einer Spielunterbrechung am Arm packen und beschwörend anschreien. Das lassen sich Gott sei Dank auch junge Spielerinnen heute immer weniger gefallen. Viele Spielerinnen werden vermutlich von diesen autoritären und selbstherrlichen Verhaltensweisen Schröders abgeschreckt. Auch die Aussicht, bei einem späteren Vereinswechsel von Potdam zu einem der „kapitalistischen” Konkurrenten in Frankfurt oder Wolfsburg in der Öffentlichkeit persönlich angegriffen zu werden und möglicherweise von Fans oder Zuschauern als „Verräterin” oder „Schlampe” beschimpft zu werden, dürfte nicht wenige Spielerinnen davon abhalten, überhaupt erst nach Potsdam zu kommen.

    @ waiiy: Lyon hat mit Laura Georges und Wendi Renard zwei junge gute oder sehr gute IV. Deswegen ist es dort vielleicht nicht zu einer Verpflichtung von Babs gekommen.

    PS: Die erste Stellungnahme von Babett auf ihrer Homepage zeugt von menschlicher Klasse.

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  • FFFan sagt:

    Meine Meinung ist: die Spielerinnen brauchen sich überhaupt nicht dafür zu rechtfertigen, dass sie den Verein wechseln. Die Verträge laufen aus, also haben die Spielerinnen jedes Recht, sich aus mehreren Angeboten das aus ihrer Sicht verlockendste auszusuchen, ohne dies besonders begründen zu müssen.

    Verlangt man trotzdem eine Begründung, darf man sich nicht wundern, wenn man nur nichtssagende Phrasen zu hören bzw. lesen bekommt, wie jetzt bei den dreien.

    Auf keinen Fall sollten wir jetzt Babett Peter einen ‚Strick‘ daraus drehen, dass sie vor einem Jahr gesagt hat, ein Wechsel ins Ausland würde sie reizen. Wenn sie sich so geäußert hat, hat sie es damals sicherlich auch so gemeint! Aber seitdem ist einiges passiert, z.B. gibt es die WPS nicht mehr. In der jetzigen Situation spricht aus ihrer Sicht eben vieles dafür, innerhalb der Bundesliga zu wechseln, und das muss respektiert werden.

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  • Pauline sagt:

    Herr Schröder hat seine Spielerinnen immer als Rohdiamanten bezeichnet.Ich werde das Gefühl nicht los, das er sich zu oft im Werkzeug vergriffen hat. 🙂

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