Marta wechselt zu Tyresö FF

Von am 22. Februar 2012 – 16.01 Uhr 52 Kommentare

Die fünffache Weltfußballerin Marta wird ab sofort in der schwedischen Liga für Emporkömmling Tyresö FF spielen. Dies gab der Verein heute Nachmittag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Die Brasilianerin, die vor drei Tagen ihren 26. Geburtstag feierte, setzte während der Pressekonferenz ihre Unterschrift unter einen Zweijahresvertrag, über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Marta

Marta kehrt in ihre zweite Heimat Schweden zurück © Hanna Urbaniak

Anzeige

Zweite Heimat Schweden
„Schweden fühlt sich wie meine zweite Heimat an, Stockholm ist eine tolle Stadt und ich bin froh zurück zu sein“, erklärte Marta.

„Wir haben eine starke Mannschaft und eine Menge Ziele, die wir in diesem Jahr erreichen wollen. Ich will mich fußballerisch weiterentwickeln, deswegen habe ich für Tyresö entschieden.“ Von 2004 bis 2008 hatte sie bereits 103 Spiele für Umeå IK bestritten.

Topfavorit auf den Titel
Die Vereinsverantwortlichen betonten, dass Martas Gehalt außerhalb des normalen Budgets von externen Sponsoren getragen werde. Bereits zuvor hatte sich der Verein hochkarätig mit Caroline Seger, Veronica Boquete, Linda Sembrant und Lisa Dahlkvist verstärkt.

Jetzt lesen
Viki Schnaderbeck wechselt zu Arsenal

Bei den einschlägigen Wettbörsen gilt Tyresö seit der Marta-Verpflichtung als Topfavorit auf den Titel.

Schlagwörter: , ,

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

52 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Ja und? Dennoch wird der Abgang kurz und schmerzlos sein!
    Ich würde sogar darauf wetten, dass Lyon gegen Bröndby rausfliegen wird. Die dänische Liga ist zur Zeit unglaublich stark und Bröndby dominiert sie nach Belieben, während Lyon in Frankreich absolute Schwierigkeiten hat!
    Das wäre es doch mal: Bröndby gegen Malmö im Finale in München 😀 Da werden die Karten günstig und das Spiel dafür umso besser^^

    (0)
  • laasee sagt:

    Now you predict Brondby v Malmo as the CL Final.
    So another negative for the Buli and German football.

    (0)
  • laasee sagt:

    @ballander

    The Buli should be the Numero Uno league in the world but it is not.
    Inka and Birgit are the two best German players of all time.
    They are the top two all time goalgetters in Buli history.
    Both had intended to play in the Buli this season – but other ‚events‘ and ‚incidents‘ changed the agenda.
    The loss of these two football icons is negative for the Buli and German football.
    If La Liga was to lose Messi and Ronaldo then that would be a big negative for the Spanish league.
    Conversely, Marta going to Damallsvenskan is a big boost for the Swedish league.
    It is just simple logic.

    (0)
  • ballander sagt:

    @laasee: i am sorry, but it is not a simple logic. it is a singular logic.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @laasee: Lass Conny Pohlers noch 4 Jahre in Deutschland spielen und sie ist an Grings vorbei! Ihr Rekord ist nicht unaufhaltsam.

    Natürlich wäre es für Spanien ein Schock, wenn Messi und CR7 weg wären. Aber das kommt auch daher, dass Messi und CR7 die einzigen echten Stars sind, die Spanien zur Zeit hat. Und Messi und CR7 sind nunmal Identifikationsfiguren.
    Und Grings war nunmal keine Identifikationsfigur: Weil sie nie Weltmeisterin geworden ist, weil sie gerade mal einmal Meisterin und einmal Europacupsiegerin (im Abstand von 10 Jahren) geworden ist. […]
    Bei Prinz ist das schon wieder etwas anderes.

    Allerdings bist du auch nicht in Spanien oder England, sondern nunmal in Deutschland. Und wir mögen in den letzten Jahren keine guten Spieler bei den Männern rausgebracht haben, aber wir hatten immer mit die weltbesten Trainer:

    Von Sepp Herberger angefangen, über Helmut Schön, Franz Beckenbauer, Rudi Völler oder Jürgen Klinsmann, sie alle waren Trainerikonen. Aber dann natürlich auch auf Vereinsebene, Udo Lattek, Hennes Weisweiler, König Otto, Jupp Heynckes, Thomas Schaaf, Jürgen Klopp, Hans Meyer…
    Ich könnte noch unzählige nennen, dazu natürlich die beiden Schweizer Ottmar Hitzfeld und Lucien Favre!

    Und zur Zeit gibt es einfach mit Schröder und Ketelaer zwei überragende Trainer in der Frauenbundesliga, dazu natürlich auch Pilipovic nicht zu vergessen, der mit Freiburg Unglaubliches geschafft hat und oben anklopft!

    Solange es in Deutschland solche Trainer gibt, kann jeder Spieler gerne ins Ausland gehen oder seine Karriere beenden!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • laasee sagt:

    @ballander

    I am a simple football fan.
    If two players that score almost 600 goals in a league are prematurely removed from that league, will the league be better or worse?
    I suggest that the league will be worse.
    It is a simple analysis.

    (0)
  • Svensson sagt:

    @Sheldon

    The crisis in Umeå started with the Global Financial Crisis 2007. The companies were struggling to retain their employees. Sponsoring frauenfußball was not a high priority then.
    It wasn’t Marta’s fault.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007

    –––––
    FACT

    Population Sweden: 9 million.
    Population Germany: 82 million.

    Germany
    a) more people can go to the matches = better economy
    b) many more companies = opportunities for more sponsors = better economy

    Sweden – Germany
    The differences between the number of spectators is small.
    The financial situation for the German football clubs is not so much better.

    (0)
  • laasee sagt:

    Damallsvenskan has the best zuschauer schnitt of all the European leagues.
    Marta going back to Sweden will help to improve that statistic.
    Also, there is impetus to promote and develop more media attention with EURO 2013 getting nearer.
    It looks good for FF in Sweden.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „…dazu natürlich die beiden Schweizer Ottmar Hitzfeld und Lucien Favre!“

    *LOL* Der Lörracher Hitzfeld hat zwar vor einigen Jahren das Traineramt bei der Schweizer ‚Nati‘ übernommen, ist aber dennoch natürlich weiterhin Deutscher!

    (0)
  • Krissi sagt:

    Ich würde mich gleich mal Sheldons Meinung anschliessen: ich denke auch nicht, dass irgendein Mensch hier in Deutschland Marta und ihr Theater braucht… 🙂

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ist ja noch viel besser, dann belegt er meine These ja noch viel stärker…

    (0)
  • augusto sagt:

    it was a hard blow that german women didn´t go to thefinals of WC 2011
    Planning had relied so much upon that and it might slow down the DE
    frauen game a bit longer. And in an off set for it Japan -who have the advantage of a second rank mens soccer – has got the prize.
    Let them at least mae the best out of it. I even thought Marta was
    bound for Tokyo early this year.

    (0)