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2012

EM-Quali: Potsdams Kuliš trumpft auf

Neben der Begegnung zwischen der Türkei und Deutschland wurden am Mittwoch drei weitere Partien in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 in Schweden ausgetragen. Dabei schoss Potsdams Youngster Lidija Kuliš Bosnien und Herzegowina zu einem knappen Sieg. Außerdem profitierte Norwegen ohne gespielt zu haben.

In den 90er Jahren war Norwegen eine Macht im Frauenfußball; wurde 1995 Weltmeister, fünf Jahre später holten die Skandinavierinnen Olympiagold. Doch danach ging es bergab, momentan müssen sie sogar um die EM-Qualifikation zittern. Doch der Ausgang der Partie zwischen Belgien und Nordirland kam der Mannschaft von Trainerin Eli Landsem entgegen.

Punkteteilung im Verfolgerduell Trotz zweimaliger Führung konnte Belgien sein Heimspiel gegen Nordirland nicht gewinnen. In der 44. Minute gelang Aline Zeler die Führung, die von Catherine O’Hagan allerdings schon kurz nach dem Seitenwechsel ausgeglichen wurde. Auch das 2:1 durch Tessa Wullaert (53.) konterten die Irinnen; Julie Nelson traf in der 83. Minute zum 2:2-Endstand.

Damit nehmen die Belgierinnen weiter den zweiten Platz in Gruppe 3 ein, Nordirland liegt auf dem dritten Rang und hat auf die viertplatzierten Norwegerinnen zwei Punkte Vorsprung – Norwegen hat nun allerdings gegenüber den Irinnen ein Spiel, gegenüber Belgien zwei Spiele in der Hinterhand. Damit ist zumindest der zweite Rang, der zur Playoff-Teilnahme berechtigt, wieder näher gekommen. An der Tabellenspitze liegen weiter die bislang ungeschlagenen Isländerinnen.

Kuliš trifft doppelt In Gruppe 1 hat Bosnien und Herzegowina seinen vierten Rang gefestigt. Die Bosnierinnen gewannen in Griechenland mit 3:2. Großen Anteil am Auswärtserfolg hatte Lidija Kuliš vom 1. FFC Turbine Potsdam. Die 19-jährige Stürmerin legte mit ihrem Doppelschlag (8./21.) den Grundstein, Moira Muric (60.) erhöhte auf 3:0. Dimitra Panteliadous zwei Treffer (75./89.) konnten die griechische Niederlage nicht mehr verhindern.

Portugal fertigt Armenien ab Im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer António Violante hatte Portugal keine Mühe mit den armenischen Gästen. 6:0 gewannen die Portugiesinnen und halten mit ihren nun sechs Zählern Anschluss an den Playoff-Platz. Der ist noch einen Punkt entfernt, Portugal hat allerdings bereits ein bzw. zwei Spiele mehr absolviert als die Konkurrenten aus Österreich und Tschechien. Gegen Armenien kam auf portugiesischer Seite auch Ana Oliveira-Leite zum Einsatz. Die 20-jährige Mittelfeldspielerin der SG Essen-Schönebeck wurde in der 68. Minute eingewechselt.

Testspiele und Vier-Nationen-Turnier Andere Mannschaften haben den Tag für Testspiele genutzt. So gewann Frankreich trotz niederländischer 1:0-Führung durch Sherida Spitse (45.) noch mit 2:1 gegen die Niederlande. Die Treffer erzielten Eugénie Le Sommer (54.) und Marie-Laure Delie (67.). Früh mit 1:0 hatte auch Österreich gegen Spanien geführt, doch in der zweiten Halbzeit drehten die Spanierinnen die Partie und gewannen noch mit 4:1.

Beim Vier-Nationen-Turnier in China gewannen die Gastgeberinnen mit 1:0 gegen Mexiko, Nordkorea siegte gegen Südkorea ebenfalls mit 1:0