Simone Laudehr wechselt zum 1. FFC Frankfurt

Von am 27. Januar 2012 – 10.40 Uhr 47 Kommentare

Simone Laudehr kehrt Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg zum Saisonende den Rücken. Die Welt- und Europameisterin unterschrieb einen langfristigen Vertrag beim Ligakonkurrenten 1. FFC Frankfurt.

Nach sieben Jahren beim FCR wechselt Simone Laudehr an den Main und unterschrieb beim dreifachen UEFA-Cup-Sieger einen Vertrag bei 2015. „Ich habe mich nach gründlichen Überlegungen mit einem weinenden und einem lachenden Auge entschieden, ein neues Kapitel meiner Karriere als Fußballerin zu beginnen“, so die 50-fache Nationalspielerin.

Bedingungen in Frankfurt überzeugen
In Duisburg ist man enttäuscht, nach den abslösefreien Abgängen von Alexandra Popp und Luisa Wensing nun auch Simone Laudehr an die Konkurrenz zu verlieren. „Seit dem Herbst hat Simon ein sehr gutes Angebot von uns vorliegen; sehr schade, dass sie sich trotzdem gegen uns entschieden hat“, bedauert der FCR-Vorsitzende Thomas Hückels. Auf ihrer Homepage erklärt Simone Laudehr, dass es ein schriftliches Angebot aus Duisburg gegeben habe, es aber nie zu einem echten Verhandlungsgespräch gekommen sei.

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Beim 1. FFC Frankfurt glaubt Simone Laudehr nun, Bedingungen vorzufinden, „die mir helfen werden, einen weiteren Schritt vorwärts zu machen: Das professionelle Umfeld, die hohen Ziele des Vereins und das große Interesse an mir als Fußballerin und als Person haben mich in vertrauensvollen und überzeugenden Gesprächen mit FFC-Manager Siggi Dietrich dazu bewogen, den Wechsel in die Metropole Frankfurt zu wagen.“

Simone Laudehr

Simone Laudehr zieht es nach Frankfurt. © Nora Kruse / ff-archiv.de

Doppel-Sechs auch im Verein
„Simone Laudehr passt mit ihren ausgezeichneten fußballerischen Qualitäten, ihrer Erfahrung und ihrer positiven Ausstrahlung bestens in unser hochkarätig besetztes Zukunftsteam, in dem sie eine wichtige Rolle einnehmen soll“, so Dietrich. Nachdem bereits Kim Kulig zum 1. FFC Frankfurt gewechselt ist, wird ab nächster Saison die Doppel-Sechs der Nationalmannschaft auch im Verein gemeinsam spielen.

Meniskusverletzung
Momentan steht Simone Laudehr nicht auf dem Platz. Die 25-jährige Sportsoldatin musste sich in diesem Monat am Meniskus operieren lassen. Der Eingriff sei jedoch gut verlaufen, sie rechne allerdings mit einer Pause von bis zu drei Monaten. Dadurch verpasst Simone Laudehr sowohl das EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei als auch den Algarve Cup.

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