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2012

Alex Popp und Luisa Wensing wechseln nach Wolfsburg

Große Freude in Wolfsburg, Trauerstimmung in Duisburg: Nationalspielerin Alexandra Popp und Teamkollegin Luisa Wensing werden ab der kommenden Saison für Ligakonkurrent VfL Wolfsburg spielen.

Beide Spielerinnen wechseln ablösefrei nach Niedersachsen und erhalten jeweils einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015.

Freude bei Kellermann „Ich freue mich, dass es gelungen ist, diese beiden Spielerinnen von unserem Konzept in Wolfsburg zu überzeugen und unter Vertrag zu nehmen. Alexandra Popp ist vielseitig einsetzbar und wird als offensive Allrounderin geholt. Luisa Wensing kann als Außenverteidigerin sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite eingesetzt werden. Sie werden unsere Mannschaft weiter verstärken und uns helfen, den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterzugehen“, so der Sportliche Leiter und Cheftrainer Ralf Kellermann.

Keine leichte Entscheidung Popp erklärt: „Für mich bedeutet diese Entscheidung eine große Herausforderung für meinen weiteren Werdegang. Sie fiel mir zunächst nicht leicht, aber letztendlich hat das Gesamtpaket den Ausschlag für den VfL Wolfsburg gegeben. Ich freue mich sehr auf die Zeit.“

Und Wensing ergänzt: Ich bin überzeugt, dass ich mich durch den Wechsel sportlich und privat weiterentwickeln werde. Ich habe meine Entscheidung nicht von Alexandra abhängig gemacht, aber es macht natürlich gerade die Anfangszeit etwas leichter, wenn man mit jemandem kommt, mit dem man schon drei Jahre zusammenspielt.“

Enttäuschung in Duisburg Duisburgs Vorsitzender Thomas Hückels erklärt: „Mit unserem Angebot für Beide sind wir an die Grenze des für uns Machbaren gegangen; die Spielerinnen haben aber mitgeteilt, dass die Wolfsburger ein noch attraktiveres Gesamtangebot gemacht haben. Vorstand und sportliche Leitung sind bereits intensiv damit beschäftigt, für qualitativ guten Ersatz zu sorgen.“

„Das ist natürlich extrem bedauerlich und bedenklich“, erklärt Duisburgs Cheftrainer Marco Ketelaer enttäuscht, „wir haben eine sehr erfolgreiche Hinrunde gespielt, können sogar noch Meister und Pokalsieger werden und dann diese traurige Entwicklung, das ist mehr als schade.“