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2012

Frankfurt gewinnt DFB-Hallenpokal

Der 1. FFC Frankfurt hat den DFB-Hallenpokal 2012 in Magdeburg gewonnen. Die Frankfurterinnen setzten sich im Finale klar gegen den FCR 2001 Duisburg durch.

Die Frankfurterinnen gewannen vor 4 682 Zuschauern in der fast ausverkauften GETEC-Arena mit 4:0 und revanchierten sich damit für die Niederlage beim Nordcup in Kiel eine Woche zuvor, wo das Team von Trainer Sven Kahlert den Duisburgerinnen noch im Neunmeterschießen unterlegen war.

Frankfurt tankt Selbstvertrauen „Toll wie wir uns heute hier präsentiert haben, wir haben nicht unverdient gewonnen und nehmen sehr viel Selbstvertrauen mit für die anstehenden Aufgaben in Bundesliga und Champions League“, freute sich Kahlert. Duisburgs Trainer Marco Ketelaer konnte auch dem zweiten Platz Gutes abgewinnen. „Unsere Beine sind am Schluss ein bisschen schwer geworden, aber wir haben wieder guten Hallenfußball gezeigt.“

Marozsán räumt doppelt ab Dzsenifer Marozsán wurde mit sieben Treffern beste Torschützin des Turnier und zugleich als beste Spielerin geeehrt. „Das hat einen Riesenspaß gemacht in dieser tollen Atmosphäre zu spielen. Das Kompliment geht an die Mannschaft, es war wichtig, dass wir dieses Turnier gewonnen haben. Gegen Duisburg hatten wir noch eine Rechnung offen, die haben wir beglichen“, so die Frankfurterin.

Potsdam scheidet früh aus Für Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam kam das Turnier-Aus überraschend bereits im Viertelfinale bei der 3:4-Niederlage nach Neunmeterschießen gegen den SC 07 Bad Neuenahr, nach den regulären zwölf Minuten hatte es 1:1 gestanden. Dabei hatte sein Team die Vorrunde mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 13:1 beherrscht. “Ich bin enttäuscht wie nie zuvor“, so ein frustrierter Turbine-Trainer Bernd Schröder.

Schult beste Torhüterin Almuth Schult vom SC 07 Bad Neuenahr wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet. „So eine Auszeichnung ist schon etwas Besonderes. Wir sind mit dem Halbfinaleinzug zufrieden, es war ja nicht damit zu rechnen, dass wir gegen Potsdam gewinnen.“ Im Halbfinale musste sich ihr Team aber knapp mit 1:2 den Duisburgerinnen geschlagen geben, die Frankfurterinnen setzten sich nach einem packenden Neunmeterschießen mit 9:8 gegen den Hamburger SV durch, zuvor hatte es 1:1 gestanden. Mit dem Fairplay-Preis wurde der FC Bayern München ausgezeichnet, der eine gute Visitenkarte abgab und unglücklich im Viertelfinale an den Hanseatinnen gescheitert war.

Positive Bilanz DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg zog in der abschließenden Pressekonferenz ein positives Fazit: „Ich fand das Turnier sehr spannend. Es gab keine Mannschaft, die hier verloren hat. Was mich beeindruckt hat ist, dass wir uns in der Darstellung des Turniers verbessert haben. Wir haben bei den Zuschauerzahlen noch ein bisschen Luft nach oben, wir können uns vorstellen, noch einmal nach Magdeburg zu kommen.“

    1. FFC Frankfurt 2. FCR 2001 Duisburg 3. Hamburger SV 3. SC 07 Bad Neuenahr 5. FC Bayern München 6. 1. FFC Turbine Potsdam 7. FF USV Jena 8. Bayer 04 Leverkusen 9. VfL Wolfsburg 10. SC Freiburg 11. SG Essen-Schönebeck 12. 1. FC Lokomotive Leipzig