Birgit Prinz zieht es nach Hoffenheim
Ein Comeback beim 1. FFC Frankfurt hat Birgit Prinz gerade abgelehnt, nun geht sie zum Zweitligisten TSG 1899 Hoffenheim. Die Rekordnationalspielerin wird dort im Bereich Sportpsychologie hospitieren – allerdings erhält sie auch das Spielrecht.
Der Fußball steht bei Prinz nicht im Vordergrund, die Diplom-Psychologin wird an den Leistungszentren in Hoffenheim, Zuzenhausen und St. Leon-Rot ab Februar vier Monate hospitieren.
Vorzeigeverein Hoffenheim „Hoffenheim ist im sportpsychologischen Bereich ein Vorzeigeverein. Dies gilt nicht nur für die Profis. Auch bei den Juniorenteams leistet der Verein eine intensive sportpsychologische Betreuung, und vor der Saison wurde hier auch bei den Frauen und Mädchen Neuland betreten.“, sagt die 34-Jährige.
Vertrag bis Juni Prinz unterschreibt bei der TSG einen Vertrag bis Juni und wird bis zu drei Mal in der Woche mit dem Zweitligateam trainieren. Ob sie bei Punktspielen in der Offensive der verletzungsgeplagten Mannschaft aushelfen wird, ist noch unklar. Dies wird vor allem davon abhängen, wie schnell Christina Arend, Susanne Hartel und Annika Eberhardt wieder fit werden.
Für Ralf Zwanziger, Leiter des Mädchen- und Frauenfußballs bei der TSG, steht das spielerische Engagement von Prinz auch nicht im Vordergrund. „Egal, ob sie kein Spiel oder mehrere Partien für uns bestreiten wird – der Verein und jede einzelne Spielerin im Mädchen- und Frauenförderzentrum werden auf jeden Fall von ihrer unglaublichen Erfahrung profitieren.“