DFB-Elf feiert Rekordsieg gegen Kasachstan

Von am 19. November 2011 – 17.34 Uhr 70 Kommentare

Eine vor Spielfreude sprühende deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat mit dem höchsten Sieg der DFB-Geschichte gegen das überforderte Kasachstan die Tabellenführung in der Gruppe 2 der EM-Qualifikation übernommen.

Beim 17:0 (10:0)-Sieg vor 6 528 Zuschauern in Wiesbaden spielte die DFB-Elf den Gegner von der ersten Minute an die Wand. Célia Okoyino da Mbabi (3., 10., 14., 16.), Alexandra Popp (5., 11., 31., 59.), Simone Laudehr (23., 41.), Melanie Behringer (36.), Fatmire Bajramaj (51.), Babett Peter (62., 65., 89.) und Martina Müller (74., 85.) erzielten die Treffer.

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Vier Wechsel in der Startformation
Bundestrainerin Silvia nahm gegenüber dem 1:0-Sieg gegen Schweden gleich vier Änderungen in ihrer Anfangsformation vor: Neben der verletzten Inka Grings und der nicht nominierten Linda Bresonik mussten überraschend auch Annike Krahn und Bianca Schmidt auf der Bank Platz nehmen, dafür standen Rückkehrerin Babett Peter, Viola Odebrecht, Célia Okoyino da Mbabi und Alexandra Popp in der offensiv ausgerichteten Startelf.

Frühe Führung
Schon nach 47 Sekunden gab Melanie Behringer mit einem 16-Schuss-Meter-Schuss, der nur knapp sein Ziel verfehlte, die Marschroute vor. Und nach schöner Vorarbeit von Simone Laudehr und Kopfballvorlage von Fatmire Bajramaj brachte Da Mbabi aus sechs Metern die DFB-Elf früh in Führung (3.).

Die deutschen Spielerinnen setzten die taktischen Vorgaben perfekt um, hielten das Tempo hoch, schafften Überzahl am Flügel und bewegten sich viel. Popp belohnte ihr Team aus kurzer Distanz mit dem 2:0 (5.), einen Behringer-Pass hatte Da Mbabi geschickt durchgelassen.

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U17-EM: DFB-Elf für Endrunde qualifiziert
Célia Okoyino da Mbabi

Célia Okoyino da Mbabi bejubelt einen ihrer Treffer © Nora Kruse / ff-archiv.de

Da Mbabi glänzt
Der Gegner war bereits in der Anfangsphase überfordert, ließ den deutschen Spielerinnen zu viel Platz und fing sich prompt den dritten Gegentreffer ein, als Da Mbabi zentral aus fünf Metern seelenruhig den Ball einschieben konnte (10.), wieder kam der Pass von Behringer – das dritte Tor über die linke Seite.

Erneut Popp per Kopfball (11.) und zwei weitere Tore  von Da Mbabi (14., 16.) schrauben das Ergebnis schnell in die Höhe. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe der Kasachinnen passte Babett Peter nicht auf, Yulia Myasnikova entwischte in ihrem Rücken und sorgte für die einzige hochkarätige Chance, doch den Schuss aus fünf Metern lenkte die sonst kaum beschäftigte Nadine Angerer über das Tor (20.).

Zweistellige Halbzeitführung
Doch es war nur ein kurzes Durchschnaufen, denn die DFB-Elf legte rasch weitere Treffer nach. Laudehr per Kopf (23.), Popp aus kurzer Distanz (31.) und Behringer per sicher verwandeltem Handelfmeter (36.) bauten die Führung aus, ehe es Laudehr vorbehalten war, mit ihrem zweiten Treffer das Ergebnis zweistellig zu gestalten (41.) – das 10:0 war auch der Halbzeitstand. Mit Anja Mittag für Behringer ging es in die zweite Halbzeit, in der die Konzentration der deutschen Spielerinnen zwar ein wenig nachließ, doch das Tore schießen vergaß die Elf dennoch nicht.

Rekord geknackt
Bajramaj mit schönem Heber (51.) und Popp (59.) machten das halbe Dutzend voll. Peter sorgte nur kurz darauf dafür, dass der 13:0-Rekordsieg aus dem Jahr 2003 gegen Portugal eingestellt wurde (63.).  Und die Verteidigerin des 1. FFC Turbine Potsdam legte gleich noch einmal nach und sorgte somit bereits jetzt für einen historischen Zwischenstand (65.). Da ließ sich auch die eingewechselte Martina Müller nicht lumpen, die mit einem Schuss aus spitzem Winkel traf (74.) und sich ein weiteres Mal in die Torschützinnenliste eintrug (85.). Peter setzte mit einem der schönsten Treffer des Tages mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in die lange Ecke den Schlusspunkt (89.). Und nur der Pfosten verhinderte, dass Bajramaj das 18:0 erzielte (90.).

Deutschland – Kasachstan 17:0 (10:0)

Deutschland: Angerer, Peter, Bartusiak, Goeßling, Faißt, Odebrecht, Laudehr, Bajramaj, Okoyino da Mbabi (70. Marozsan), Behringer (46. Mittag), Popp (70. Müller)

Kasachstan: Schelenjak, Idiatulina, Aljakina, Scholschijewa (79. Schanacajeba), Li (46. Birwagen), Bissembajewa, Iwanowa, Mijasinkowa, Kirgisbajewa, Krassjukowa, Karibajewa

Tore: 1:0 Da Mbabi (3.) 2:0 Popp (5.), 3:0 Da Mbabi (10.), 4:0 Popp (11.), 5:0 Da Mbabi (14.), 6:0 Da Mbabi (16.), 7:0 Laudehr (23.), 8:0 Popp (31.), 9:0 Behringer (36. Handelfmeter), 10:0 Laudehr (41.), 11:0 Bajramaj (51.), 12:0 Popp (59.), 13:0 Peter (62.), 14:0 Peter (65.), 15:0 Müller (74.), 16:0 Müller (85.), 17:0 Peter (89.)

Zuschauer: 6 528

Schiedsrichterin: Carina Susanne Vitulano (Italien)

Gelbe Karten: Keine

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

70 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    @wrack: Es geht bei diesem Vergleich NICHT um sportliche Faktoren, es geht um rein psychische!
    Ob ich nun ein Mann oder eine Frau bin, wichtig für die Qualität meines Spiels ist, dass ich im richtigen Moment den Schalter umlegen kann. Und das ist Geschlechterunabhängig!

    Zudem muss man auch sehen, dass das Leistungsgefälle bei den Frauen noch sehr viel extremer ist als bei den Männern, Lira es also mit vergleichbar schwächeren Gegnerinnen im 1:1 zu tun bekommt als ein Özil oder ein Gomez im Normalfall, da dort fast alle Teams, gegen die sie spielen, aus Vollprofis bestehen!

    Nach dieser Rechnung müsste Lira sogar verhältnismäßig mehr Klasse zeigen als die Jungs, auch wenn sie aus rein sportlicher Sicht nie auf einem Niveau mit ihnen spielen können wird!

    @sodalith: Eine interessante Feststellung, die einigen hier mal zu denken geben sollte!

    @ballander: Mag sein, dass du eine Ausnahme bist! Fakt ist aber, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Männerfußball sehr viel weiter sind und er damit durchaus als Vergleichsgröße herhalten kann, wenn man die Relationen richtig abstimmt!
    Wenn man jedenfalls an der qualitativen Entwicklung des FFs interessiert ist, kommt man nicht umhin, auf die Erkenntnisse im Herrenfußball zurückzugreifen!

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon: Du kannst die psychischen Faktoren unter den sportlichen subsummieren. Natürlich trägt die Psyche einen Teil der sportlichen Leistung und ist damit ein Teil davon.

    „…die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Männerfußball sehr viel weiter sind und er damit durchaus als Vergleichsgröße herhalten kann, wenn man die Relationen richtig abstimmt!“

    Da hast du zuerst einen Widerspruch, nämlich „weiter“ und „Vergleichsgröße“, den du dann relativierst: „Relationen richtig abstimmt“. Frage: Nach welchen Parametern willst du die Relationen richtig abstimmen ?

    Grundsätzlich: Erkenntnisse aus dem Männerfußball für den Frauenfußball zu nutzen ist schwierig: Sportmedizinisch, mental und ergonomisch. Bis heute sind die Unterschiede zwischen Mann und Frau bezüglich sportlicher Leistungsfähigkeit noch lange nicht geklärt. Man tut m.E. nach gut daran, den FF als eigenständige Sportart zu betrachten, um den Frauen nicht Unrecht zu tun.

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Man kann den FF nicht als eigenständige Sportart betrachten, wenn man weiß, dass 80% aller Spielerinnen bis zur C-Jugend in Männermannschaften gespielt haben!

    Dazu ähneln sich Männer- und Frauenfußball in ihrer Anlage zu sehr, es sind nicht zwei verschiedene Sportarten!
    Und gerade die mentale Komponente ist berufunabhängig, in unserer Leistungsgesellschaft kommt es heute darauf an, sein volles Leistungsvermögen abzurufen.
    Außerdem sind die Unterschiede bei Männern und Frauen zu beachten: Wenn die deutschen Männer gegen Kasachstan spielen, ist der Unterschied beider Mannschaften bei weitem nicht so groß, wie wenn die Frauen gegen Kasachstan spielen.

    Was man damit sagen kann: Der Frauenfußball ist das Pendant zum Männerfußball auf sportlich qualitativ niedrigerer Ebene, allerdings mit einem ähnlichen Leistungsgefälle, das im FF noch ein ganzes Stück extremer ist als im MF. Beachten wir dieses und relativieren wir die Unterschiede im Leistungsgefälle, so kommen wir zu zwei vergleichbaren Sportarten in der Spielanlage.
    Klammern wir dann noch die physische Leistungsfähigkeit aus, so ist der Vergleich sogar sehr gut möglich, denn im taktisch-technischen Bereich gibt es im FF keine Gründe, wieso sie hinter dem MF zurückstehen sollten!

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  • ballander sagt:

    so kann nur ein mann schreiben…

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon: Das mit der C-Jugend haken wir mal schnell ab – C-Jugendliche sind keine Männer.
    Du scheinst den FF als Fußball mit körperlich schwächeren Männern zu betrachten. Dabei sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Sport wissenschaftlich belegt und nicht zu leugnen.
    Weit davon entfernt, eine vollständige Übersicht zu erstellen, verweise ich z.B. auf:
    Testosteron: Männer sind (bitte nicht als absolut, sondern als statistische Aussage begreifen) durch dieses Hormon physisch aggressiver.
    Zyklus: Inwieweit der weibliche Zyklus Einflüsse hat, ist für mich als Mann schwer vorstellbar. Man weiß aber aus der Forschung, dass je nach Phase Frauen (z.B. bei der Partnerwahl)anders motiviert sein können, dass die Frustrationstoleranz mit dem Zyklus korreliert etc.
    Anatomie: Führt zu anderen Bewegungsabläufen, was sich z.B. in unterschiedlichen Verletzungrisiken zeigt. Höhere Schnellkraft, durchschnittlich höherer Wuchs bei Männern und z.B. höhere Schmerzempfindlichkeit im Brustbereich bei den Frauen schaffen Unterschiede, z.B. hat mir einmal eine Torfrau gesagt, dass sie bei der hohen, seitlichen Abwehr (instinktiv ?) anders fliegt und auch landet als ein Mann. Trotz geringeren Wuchses spielen Frauen aber noch auf Tore mit „Männer-Maßen“ – erklärt vielleicht zum Teil, warum ein 0-0 im Frauenfußball so selten ist.
    Psyche: Als Beispiel diezbezüglicher Unterschiede greife ich einmal auf eine andere Sportart zurück: Es gibt Frauen- und Männerschach. Erwiesen ist, dass Frauen bis zu einem gewissen Leistugslevel ganz anders Turnierschach spielen.

    Auch bei der natürlichen Spielanlage (betrifft Ausdauer) scheinen Unterschiede zu bestehen. So habe ich vor einiger Zeit einen Artikel von der Uni Tokio gelesen, in dem als Ergebnis eine rythmisch wechselnde Belastung beim Fußball empfohlen wird, also eine Phase mit schnellem Spiel im Wechsel mit (dem Streben) nach Spielberuhigung, dann wieder Tempo anziehen etc.

    Alles in allem mögen die Regeln bei beiden Sportarten dieselben sein, die Spieler aber sind nicht die gleichen. Deswegen lassen wir ja auch Männer und Frauen nicht in der selben Liga spielen und werde es auch nie tun.

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  • Andreas sagt:

    Natürlich gibt es die Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das leugnet ja niemand. Trotzdem hat Sheldon recht, dass es die gleiche Sportart ist. Beim Tennis spielen Frauen und Männer auch nicht gegeneinander und keine Frau hätte gegen einen halbwegs guten Mann eine Chance. Da würde aber niemand die Diskussion anfangen, dass es sich um zwei Sportarten handelt. Die Sportart heißt Tennis und die Sportart über die wir hier schreiben heißt Fußball, egal von wem sie gespielt wird.

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Gut, lassen wir den Zyklus mal außen vor. Alles andere sind, zumindest im Leistungssport, rein körperliche Unterschiede (Ausdauer, Aggressivität, Anatomie etc.), wie ich es ja auch beschrieben habe.

    Dass die Psyche bei Frauen anders tickt, ist möglich, doch wir sehen, dass auch Frauen dieses Phänomen ausschalten können. Siehst du mal neben Bajramaj eine Anonma oder eine Behringer, die beiden haben ihre Psyche aber 1A im Griff.

    Allgemein reden wir hier vom Hochleistungssport, indem bestimmte Anforderungen an die Psyche gestellt werden!
    Das ist dasselbe in einer großen Firma: Hier wird auch kein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht, jeder muss dieselbe Leistung bringen, um einen guten Job zu bekommen!

    Ich muss schon sagen, dass dein Artikel ziemlich frauenfeindlich ist, weil er unterstellt, dass Frauen nicht in der Lage, ihre Psyche dem Hochleistungssport anzupassen. Damit hast du gerade Frauen allgemein für jeden Leistungsposten als unfähig erklärt, da sie nicht die psychischen Voraussetzungen dafür mitbringen!
    Diese Sicht kann ich nicht vertreten. MMn sind Frauen den Männer psychisch und mental nicht grundsätzlich unterlegen und können daher sehr gut mit diesen verglichen werden!

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  • ballander sagt:

    volle zustimmung, andreas! und das angenehme beim tennis ist, dass niemand auf die idee kommt, dass frauen qualitativ schlechteres tennis spielen als männer. auf solche gedanken kommt im tennis keiner. aber beim fussball tauchen immer wieder solche herablassenden kommentare den frauen gegenüber auf (siehe sheldon). ich kann mich nicht erinnern, dass man eine steffi graf mit boris becker verglichen hat. sie waren beide helden und wurden beide zurecht unabhängig voneinander gefeiert.

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  • Sheldon sagt:

    @ballander: Ähm, das ist meine Sicht der Dinge, weil Tempo und Technik nunmal Indikatoren für Qualität sind im Sport!
    Aber habe ich gesagt, dass das schlimm ist? Der Frauenfußball hat dafür andere Stärken!
    Aber genauso wie sich im Tennis die Frauen an den Männern orientieren und mit ihnen zusammentrainieren, so muss dies auch im FF geschehen.
    Eine Seperierung beider Sportarten würde nach sich ziehen, dass der FF sich mit dem jetzigen Niveau abgefunden hätte und nicht mehr leistungsorientiert arbeiten würde. Und sobald dies in einer Sportart passiert, ist sie tot!

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon, andreas: Ich habe nicht geschrieben, dass Frauen weniger leistungsfähig sind, sondern dass ihre Leistung eine andere ist – Unterschiede bitte beachten.
    Und ich habe nicht geschrieben, dass Frauen eine andere Sportart betreiben. Ich habe von einer „eigenständigen Sportart“ geschrieben, was heißt, dass Männerfußball mit Frauenfußball nicht 1 : 1 oder 1 : 0,75 zu vergleichen ist. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlagen sich im Sport nicht in allen Bereichen gleich proportional nieder. Z.B. kann das Leistungsverhältnis bzgl. in den Proportionen SChnellkraft 1 – 0,8 sein, während die Frauen in puncto Technik (Dribbling) vielleicht 1,1-1 überlegen sind (erfundene Werte zur Verdeutlichung).
    So, wie ihr FF deutet, wäre es tatsächlich „Fußball mit körperlich schwächeren Männern“ – da blieben die Proportionen gleich (Männer/ Männer)
    Das Argument aus der freien Wirtschaft hinkt wie ein Einbeiniger, denn dort sind die Regeln für Männer und Frauen weder gleich (im Fußball schon) noch wird dort mit den selben Regeln ingesamt gekämpft.
    Apopos freie Wirtschaft: Nicht vergessen bitte, dass Frauen u.a. gegen gesellschaftliche Vorurteile kämpfen müssen, nämlich die „schlechteren Männer“ zu sein. Sie sind GAR keine Männer und die Qualität ihres Fußballs mit dem von Männern zu vergleichen bleibt solange problematisch, solange in allen für den Fußball relevanten Leistungsmerkmalen (inc. „B-Note“) nicht stichaltige Proportionn zu den Männern angegeben werden und solange sie nicht per Finanzierung ählichen Status wie die Männer erhöten.
    Tennis ist übrigens keine Mannschaftssportart und sowohl in Bewegungsablauf als auch Platzierung von Bällen wesentlich restriktiver als Fußball – kurzum: weniger komplex. Hier fallen geschlechtsspezifische Unterschiede kaum ins Auge, obwohl zu Zeiten Borgs und Lendls das Frauentennis wesentlich fantasiereicher und spektakulärer war.

    @ Sheldon: Bitte hör doch auf, „auszuklammern“ und „außen vor zu lassen“ 😉

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