Ally Krieger zurück beim 1. FFC Frankfurt

Von am 5. August 2011 – 17.50 Uhr 37 Kommentare

Die Rückkehr zum 1. FFC Frankfurt ist perfekt: Ally Krieger erhält am Main einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2013.

„Ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung zum 1. FFC Frankfurt zurückzukehren. Während der WM in Deutschland habe ich festgestellt, wie sehr ich mich diesem Land und besonders dem FFC verbunden fühle“, freut sich die Außenverteidigerin über ihren Verbleib in Deutschland.

Niveau weiter verbessern
„Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass ich mit dem FFC-Team mein gutes spielerisches Niveau auch im Hinblick auf die US-Nationalmannschaft nochmals verbessern kann und wir gemeinsam nicht nur national sondern auch europaweit Erfolg haben werden!“

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Ally Krieger

Ally Krieger ist zurück in ihrer zweiten Heimat © Nora Kruse / ff-archiv.de

Nur kurzer Abschied
Nach beinahe perfekt verlaufener Weltmeisterschaft 2011, mit der denkbar knappen Finalniederlage im Elfmeterschießen gegen Japan, kehrt die US-Amerikanerin in ihre selbst ernannte zweite Heimat zurück. Im März hatte sich sich die sympathische 27-Jährige mit dem erneuten DFB-Pokalsieg von ihren alten und neuen Teamkameradinnen verabschiedet. Am kommenden Wochenende wird sie nach Deutschland zurückkehren und zur FFC-Mannschaft stoßen, bevor es am Montag gemeinsam ins Trainingslager nach Polen geht.

Auf allen Positionen bestens aufgestellt
FFC-Manager Siegfried Dietrich ist begeistert: „Wir freuen uns sehr, dass Ally Krieger wieder mit an Bord ist. Der Kontakt zu Ally ist vor und während der WM niemals abgebrochen und es war immer klar, dass wir sie, wenn unter Berücksichtigung ihrer Nationalmannschaftskarriere die Möglichkeit besteht, wieder in ihre zweite Heimat zurückholen. Mit ihr sind wir nun auf allen Positionen auch doppelt bestens aufgestellt, um unseren ambitionierten Zielen in allen drei Wettbewerben nachzugehen!“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

37 Kommentare »

  • Lucy sagt:

    @fisch

    Wer zettelt hier Krieg gegen Turbine an ?

    Nur weil der Hamburger da was sagt, muss es nicht gleich heißen, alle Frankfurter-Fans würden so denken…

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  • tomdo sagt:

    @fisch

    Jetzt kommen schon wieder so polemische Argumente, wie steuerfinanzierte Einkäufe:

    Man setzte den gesamten Werbe-Etat der Coba ins Verhältnis zum Sponsoringanteil für den FFC, dann entfallen auf den Staatsanteil vielleicht 100 €! Und das wird in Kürze auch noch zurückgezahlt. Davon abgesehen sind die Sponsoringverträge langfristig angelegt und können nicht beidseitig nicht ohne weiteres gekündigt werden.

    Im Gegensatz zu z.B. Wolfsburg finanziert sich der FFC schon immer selbst, und SiDi steht mit seiner Firma für den Etat gerade. Neidisch auf dieses professionelles Management?

    Zu KG/Kemme braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Die TV-Aufnahmen und öffentlichen Aussagen hierzu sprechen für sich!

    Allerdings sollte man jetzt auch kein Öl mehr ins Feuer giessen und von Bestrafung u.ä. reden. Ich freue mich auf die neue Saison und das Kräftemessen mit Potsdam. Ich traue Schröder wieder einiges zu und sehe den FFC noch nicht als Meister!

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  • fisch sagt:

    @ Lucy
    Ok, Du bist ein fairer Fan, der den sportlichen Gegner akzeptiert, glaube ich. Ich komme im Potsdamer Karli mit den Fans des jeweiligen Gastes, auch der Frankfurter, immer ganz gut aus und habe gar kein Problem, wenn sie für ihre Mannschaft und nicht für Turbine sind.

    @ Kopfballungeheuer
    Stimmt wohl nicht ganz, Dein Argument. Oder sind der KSV Reichelsheim und der SV Buchonia Flieden Bestandteil des 1. FFC Ffm? Dass beide erst jetzt (?) begrüßenswert zu ihrer sportlichen Förderung nach Ffm gewechselt sind, ändert am Sinn meiner Darlegung wohl nichts.

    @ Tomdo
    Dem letzten Absatz Deines Beitrages stimme ich uneingeschränkt zu.
    Lasst uns Fairplay und gegenseitigen Respekt walten.

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  • kopfballungeheuer sagt:

    @fisch:
    Die beiden sind nicht erst jetzt zum FFC gewechselt, sondern haben schon einige Jahre in der Jugend des FFC gespielt. Da aber kein Internat zum Aufbau zur Verfügung steht, spielen die Mädels parallel bei den Jungs. Das aber eher selten. Die hier genannten Vereine sind die Jungsmannschaften. Sie haben aber beide (wie auch andere Beispiele wie Saskia Matheis und Julia Matuschewski (U15) eben parallel noch bei den Jungs gespielt. Die Hauptausbildung lag aber beim FFC.

    Und übrigens akzeptiere und respektiere auch ich die Leistungen der anderen Mannschaften. Auch von Turbine…
    Eine Meinung eines einzelnen spiegelt noch lange nicht die Meinung eines jeden Frankfurter Fans wieder!

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  • waiiy sagt:

    Um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ich mag Ally Krieger (wie auch Linda Bresonik) und ich finde auch ihre Leistung auf dem Platz toll (wie eben auch von Linda Bresonik). Aber ich kann irgendwie gar nichts damit anfangen, wenn man erst so tut, als wenn einem die ganze Welt offen steht und plötzlich mit Rolle rückwärts wieder beim letzten zu Hause auf der Matte steht. Da wäre ich vom Charakter her anders und es sind auch viele Spieler/-innen anders. Man darf gespannt sein, wie es Beide schaffen werden nach so einer Transfer-Aktion. Sie können eine Verbesserung der Mannschaft sein, müssen es aber nicht…

    Dass Frankfurt den am besten besetzten 1. Kader der Liga hat, steht außer Frage. Sie sind der Favorit auf den Titel, zumal man nicht davon ausgehen kann, dass eine Mannschaft 4 Mal in Folge Meister wird. Aber Fußball ist ein Mannschaftssport und da gibt es eigene Dynamiken, die ein wenig über die individuelle Klasse der Spielerinnen hinaus gehen können.

    Da kann man davon ausgehen, dass die große spielerische Klasse einer Lira Bajramaj und eine Nadine Keßler (wie oft sie auch gespielt hat in der letzten Saison) in Potsdam nicht adäquat ersetzt wurde. Dafür wurde aber darauf geachtet, dass wieder Spielerinnen am Start sind, die nicht sagen können, dass sie „2 wunderschöne Jahre hatten, in denen sie alles gewonnen haben“ (was so nicht stimmt, weil der Pokalsieg fehlt).

    Ich denke, dass dieser Erfogshunger in Verbindung mit der mannschaftlichen Geschlossenheit ganz wichtig werden wird. Da sehe ich den Vergleich zur 1. Bundesliga der Männer, wo Bayern den am besten besetzen Kader und Dortmund die beste Mannschaft hat.

    Sollte Kahlert Meister werden und auch auswärts bei den Mitkonkurrenten souverän spielen lassen können, dann ist er ein ganz Großer und dann ist es seine Meisterschaft. Dann hat er es geschafft, aus Stars ein Team zu formen.

    Ich freue mich auf die Saison, auch weil Turbine ein wenig der Underdog und eine kleine Wundertüte ist und hoffentlich wieder mehr auf jugendlichen Schwung setzen wird als andere Mannschaften.

    waiiy

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  • tomdo sagt:

    @waiiy
    Die Fälle von Krieger und Bresonik kann man aber überhaupt nicht vergleichen. Linda hat einseitig wegen Unzufriedenheit den Vertrag gekündigt, offensichtlich ohne eine Alternative zu haben.

    Ally hingegen hat den Verein um Auflösung gebeten, um sich in Amerika mit dem Nationalteam auf die WM vorzubereiten. Anderfalls hätte sie es womöglich nicht in den Kader, geschweige denn in die Stammelf geschafft. Sie ist nur schweren Herzens gegangen und hat eine Rückkehr offen gelassen.

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  • FFFan sagt:

    Kann meinem ‚Vorredner‘ nur zustimmen. Die beiden Fälle kann man wirklich nicht vergleichen!

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