Schweden in Unterzahl zu Bronze
Die schwedische Nationalmannschaft hat den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft erreicht. Die Skandinavierinnen besiegten Frankreich in einer engen Partie, auf allerdings mäßigem Niveau, mit 2:1.
Wie bei bisher jeder Partie gingen die Schwedinnen in Führung. Doch diesmal gaben sie den Sieg mit dem Ausgleich nicht aus der Hand.
Zwei Verletzungen bei Frankreich In der 29. Minute schoss Top-Stürmerin Lotta Schelin die Schwedinnen in Führung. Besonders bitter für Frankreich: Im Duell mit Schelin knickte Torhüterin Bérangère Sapowicz um und musste verletzt ausgewechselt werden. Nur wenige Minuten später musste auch Louisa Nécib verletzt vom Feld. Die Mittelfeldspielerin bekam im Zweikampf einen Schlag aufs Knie – für sie kam Élodie Thomis ins Spiel.
Rote Karte für Öqvist In der zweiten Halbzeit kamen die Französinnen besser in die Partie und wurden sicherer. In der 56. Minute kam dafür der verdiente Lohn. Thomis erzielte mit einem flachen Schuss das 1:1. Den größten Aufreger gab es allerdings in der 68. Minute. Nach einem Zusammenprall zwischen Josefine Öqvist und Sonia Bompastor, trat die Französin nach, woraufhin Öqvist mit weit größerer Stärke zurücktrat. Folge: Schiedsrichterin Kari Seitz schickte die Schwedin mit einer Roten Karte vom Feld. Bompastor hätte man für ihre Provokation die Gelbe Karte geben können, doch der Platzverweis gegen Öqvist ging absolut in Ordnung.
Siegtreffer von Hammarström Nach zunächst guter Leistung zu Beginn der zweiten Halbzeit ließen die Französinnen nun nach. Die Partie schritt auf eher mäßigem Niveau voran. Chancen konnten sich beide Mannschaften nicht erspielen, denn ein geordnetes Aufbauspiel fand nicht statt, die Fehlpassquote war enorm. So war es eine Standardsituation, die in der 82. Minute die Entscheidung brachte. Nach einem zu Unrecht gegebenen Eckball traf Marie Hammarström aus etwa 14 Metern mit einem sehenswerten Treffer zum 2:1.