Chronik 2007 — 2019 8451 Beiträge 513 Transfers145 Vereine 540 Profile
WomenSoccer

2011

Bresonik: „Wollen Frankreich auf den Boden der Tatsachen holen“

Nationalspielerin Linda Bresonik gab sich auf der heutigen Pressekonferenz kämpferisch und versprach für das abschließende Gruppenspiel am Dienstag, 5. Juli, 20.45 Uhr (live im ZDF), eine Leistungssteigerung.

So richtig konnte sich Bresonik gar nicht mehr an das letzte Duell mit den Französinnen erinnern. „Ich habe ganz knapp einen Elfmeter verwandelt, aber wie das Spiel ausgegangen ist, weiß ich nicht mehr.“ 5:1 hieß es damals am Ende in Tampere und ein derartiges Ergebnis ist diesmal nicht zu erwarten, denn die französische Elf hat sich seitdem enorm weiterentwickelt.

Technisch versierter Fußball „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe, weil beide Mannschaften einen technisch versierten Fußball spielen. Es wird ein schweres Spiel, aber ich bin überzeugt, dass sich unsere Leistung steigern wird und wir die Französinnen auf den Boden der Tatsachen zurückholen können.“

Bresonik: “Es gibt kein Jammertal” Die Kritik an den Leistungen der deutschen Mannschaft kann Bresonik nicht wirklich nachvollziehen. „Es gibt kein Jammertal. Wir können natürlich immer über schlechte Sachen diskutieren, wir können aber auch sagen, dass wir sechs Punkte aus zwei Spielen geholt haben, im Viertelfinale stehen und vor den geilsten Fans in Deutschland spielen.“ Aber sie räumte auch ein, dass die DFB-Elf bisher ihr Leistungsvermögen nicht vollständig hat abrufen können.

Rückhalt für Prinz „Wir alle wollen unsere Leistung steigern und es ist normal, dass wir nicht zufrieden sind. Damit wollen wir jetzt gegen Frankreich anfangen, die nach dem 4:0 gegen Kanada auf Wolke sieben schweben.“ Noch einmal hob sie hervor, dass die Stimmung im Team gut und auch Birgit Prinz kein Thema in der Mannschaft ist. „Wir gehen mit Birgit nicht anders um als vorher auch. Wenn es bei einem mal nicht läuft, ist es wichtig, dass die anderen für sie da sind. Es gibt überhaupt keine Diskussion über sie, das macht die Presse und nicht wir.“