Morace bleibt kanadische Nationaltrainerin

Von am 9. Juni 2011 – 22.01 Uhr

Die Differenzen zwischen Carolina Morace, Trainerin der kanadischen Nationalelf, und dem kanadischen Fußball-Verband (CSA) über die zukünftige Ausrichtung des Frauenfußballs im Land schienen lange unüberbrückbar. Doch nun haben beide Seiten Frieden geschlossen und 17 Tage vor Beginn der Frauen-WM in Deutschland ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Wie der CSA am Donnerstag bekanntgab, wird Morace bis zu den Olympischen Spielen in London 2012 sowohl die A-Nationalmannschaft als auch weiterhin die U20-Nationalmannschaft betreuen.

Die Italienerin hatte hatte im Februar wegen Unstimmigkeiten mit dem CSA damit gedroht, ihr Engagement nach der WM in Deutschland zu beenden.

Einigung zur rechten Zeit
Bei einem Treffen in Rom konnten CSA-Generalsekretär Peter Montopoli und Morace vor wenigen Wochen offenbar auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Die Kanadierinnen sind Gegner der deutschen Mannschaft im Eröffnungsspiel am Sonntag, 26. Juni, in Berlin.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.